<a href=»/news-features/festivals-berlinale/berlinale-2026″ hreflang=»de»>Berlinale 2026</a>
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<div class=»field field–name-field-bild field–type-image field–label-hidden field–item»> <img src=»https://www.kino-zeit.de/sites/default/files/styles/grosse_klickstrecke_940x530_/public/2026-02/enjoy_your_stay_2026_1.jpg?itok=3E_Cn5YG» width=»940″ height=»530″ alt=»Filmstill zu Enjoy Your Stay (2026) von Dominik Locher, Honeylyn Joy Alipio» class=»img-responsive» />
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<div class=»field field–name-field-copyright field–type-string field–label-hidden field–item»>CloseUpFilms (via Berlinale)</div>
<div class=»field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item»>Enjoy Your Stay (2026) von Dominik Locher, Honeylyn Joy Alipio</div>
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Nervöse Nähe
Noch bevor ein Gesicht im Bild erscheint, definiert „Enjoy Your Stay“ seine eigentliche Hauptfigur: Geld. Es raschelt, wird gezählt, glattgestrichen, weitergereicht. Schweizer Franken wechseln die Hände wie Pulsschläge. In Dominik Lochers drittem Spielfilm ist Bargeld kein Requisit, sondern Taktgeber. Es bestimmt Tempo, Moral und Sichtbarkeit.
Dominik Lochers „Enjoy your Stay“ zeigt ein System, in dem Regeln existieren, aber nicht für alle gelten. Mit einer Direktheit, die weh tut, ohne sich im Elend zu suhlen.
Um das Sorgerecht für ihre sechsjährige Tochter nicht zu verlieren, muss die philippinische Reinigungskraft Luz, die ohne Papiere in einem Schweizer Luxus-Skiort arbeitet, um jeden Preis Geld verdienen – und dabei über ihre eigenen moralischen Grenzen gehen. (Quelle: Berlinale)
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