Österreichische Konsumenten müssen sich möglicherweise auf leere Regale einstellen. Der Getränkehersteller Klosterquell Hofer GmbH, Produzent des beliebten «Dreh und Trink», hat Alarm geschlagen. Grund dafür sind die durch den Iran-Krieg massiv gestiegenen Rohstoffpreise, die die Produktion des Getränks gefährden.

Hintergrund: «Dreh und Trink» und die Rohstoffpreise
«Dreh und Trink» ist ein Kultgetränk, das besonders bei Kindern beliebt ist. Die charakteristische Flasche wird aus Polyethylen hergestellt. Durch die Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit, sind die Preise für diesen Kunststoff jedoch in die Höhe geschnellt. Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Transportweg für Öl und andere Rohstoffe.
Die Klosterquell Hofer GmbH wurde 1973 gegründet und beschäftigt rund 45 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist stark in Österreich verwurzelt und produziert seine Getränke regional. Die Abhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten macht dem Unternehmen nun jedoch zu schaffen. (Lesen Sie auch: Kevin Schade: Premier League-Klubs buhlen um den…)
Aktuelle Entwicklung: Drohende Lieferengpässe
Wie DiePresse.com berichtet, haben sich die Preise für Polyethylen innerhalb kürzester Zeit verdoppelt. Geschäftsführer Kurt Hofer erklärte in einer Aussendung, dass die aktuelle Mehrbelastung durch die sprunghaft gestiegenen Rohstoffpreise das Unternehmen stärker trifft als die Corona-Pandemie. Noch sei die Versorgung gesichert, aber wenn die Situation anhält, könnten bald leere Regale drohen.
Auch der Kurier berichtet, dass die Versorgungssicherheit mit LDPE (Polyethylen niedriger Dichte) derzeit nicht mehr gegeben sei. «Wenn sich die Situation nicht rasch entspannt, könnten im Sommer tatsächlich Produkte im Regal fehlen», so Kurt Hofer.
Die Klosterquell Hofer GmbH verweist auf die angespannte geopolitische Lage rund um die Straße von Hormus, die direkte Auswirkungen auf die Produktion von «Dreh und Trink» habe. (Lesen Sie auch: SV Ried Lask Kühbauer: Eklat nach Cup-Halbfinale)
Reaktionen und Stimmen
Experten warnen vor möglichen Versorgungsengpässen, nachdem die Straße von Hormus blockiert ist. Eine Studie des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) kommt zu dem Schluss, dass die Lage ab etwa vier Wochen kritisch wird und nach rund zwei Monaten erste spürbare Versorgungsengpässe drohen.
Die österreichische Wirtschaft ist stark vom internationalen Handel abhängig. Die Blockade wichtiger Handelsrouten und steigende Rohstoffpreise können daher schnell zu Problemen führen.
«Dreh und Trink»: Was bedeutet das für Konsumenten?
Sollte sich die Situation nicht entspannen, müssen sich Konsumenten darauf einstellen, dass «Dreh und Trink» möglicherweise nicht mehr in gewohnter Menge verfügbar ist. Auch Preiserhöhungen sind nicht ausgeschlossen, da die gestiegenen Rohstoffkosten an die Kunden weitergegeben werden könnten.Die Klosterquell Hofer GmbH wird die Situation genau beobachten und versuchen, die Auswirkungen auf die Konsumenten so gering wie möglich zu halten. (Lesen Sie auch: SV Ried Lask Kühbauer: ÖFB-Cup: sorgt für…)

Ausblick
Die aktuelle Situation zeigt, wie anfällig die globale Wirtschaft für geopolitische Krisen ist. Unternehmen, die stark von internationalen Rohstoffmärkten abhängig sind, müssen sich auf solche Ereignisse vorbereiten und alternative Beschaffungswege in Betracht ziehen. Die Klosterquell Hofer GmbH steht vor der Herausforderung, die Produktion von «Dreh und Trink» auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen.
Die Ereignisse könnten auch Auswirkungen auf andere Branchen haben, die auf Polyethylen oder andere Rohstoffe angewiesen sind, die über die Straße von Hormus transportiert werden.
Tabelle: Auswirkungen der Krise auf Rohstoffpreise
| Rohstoff | Preisentwicklung | Begründung |
|---|---|---|
| Polyethylen (LDPE) | Verdopplung | Blockade der Straße von Hormus, Angebotsverknappung |
| Transportkosten | Deutlicher Anstieg | Umwege, höhere Versicherungsprämien |
Häufig gestellte Fragen zu dreh und trink
Warum drohen Lieferengpässe bei «Dreh und Trink»?
Die Lieferengpässe drohen, weil sich die Preise für Polyethylen, den Kunststoff aus dem die Flaschen von «Dreh und Trink» hergestellt werden, durch die Blockade der Straße von Hormus verdoppelt haben. Dies führt zu Produktionsschwierigkeiten. (Lesen Sie auch: Crimson Desert Spiel: Open-World-Action mit technischen)
Wer ist der Hersteller von «Dreh und Trink»?
Der Hersteller von «Dreh und Trink» ist die Klosterquell Hofer GmbH, ein österreichisches Familienunternehmen, das 1973 gegründet wurde. Das Unternehmen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und produziert seine Getränke regional.
Was ist die Straße von Hormus und warum ist sie wichtig?
Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer verbindet. Sie ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den globalen Ölhandel.
Wie lange dauert es, bis die Regale leer sein könnten?
Laut einer Studie des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) wird die Lage ab etwa vier Wochen kritisch. Nach rund zwei Monaten könnten erste spürbare Versorgungsengpässe auftreten, wenn sich die Situation nicht entspannt.
Werden die Konsumenten mehr für «Dreh und Trink» bezahlen müssen?
Preiserhöhungen sind nicht ausgeschlossen, da die gestiegenen Rohstoffkosten möglicherweise an die Kunden weitergegeben werden könnten. Ob und in welcher Höhe die Preise steigen werden, ist jedoch noch unklar.
Weitere Informationen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage in Österreich finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich.
