Carsten Linnemann ist am 20. Februar 2026 auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart mit großer Mehrheit im Amt des Generalsekretärs bestätigt worden. Der 48-jährige Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen erhielt 90,47 Prozent der Stimmen der Delegierten. Dies ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens in Linnemann und seine Arbeit als enger Mitarbeiter von Parteichef Friedrich Merz.

Carsten Linnemann: Hintergrund und Rolle in der CDU
Carsten Linnemann ist seit Januar 2022 Generalsekretär der CDU. Zuvor war er seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und profilierte sich dort vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen. Linnemann gilt als einer der wichtigsten Köpfe der CDU und als enger Vertrauter von Parteichef Friedrich Merz. Seine Aufgabe als Generalsekretär umfasst die Organisation und Koordination der Parteiarbeit auf Bundesebene. Er ist somit eine zentrale Figur in der strategischen Ausrichtung der CDU.
Als Generalsekretär hat Carsten Linnemann eine Schlüsselrolle bei der programmatischen und organisatorischen Erneuerung der CDU übernommen. Er setzt sich für eine klare Profilierung der Partei in wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Fragen ein. Sein Ziel ist es, die CDU als moderne Volkspartei zu positionieren und Wählerinnen und Wähler aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen anzusprechen. (Lesen Sie auch: Joachim Gauck: Linnemann lobt Alt-Bundespräsidenten)
CDU-Parteitag in Stuttgart: Linnemann mit großer Mehrheit bestätigt
Auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart wurde Carsten Linnemann mit großer Mehrheit im Amt des Generalsekretärs bestätigt. Von den 969 abgegebenen Stimmen erhielt er 864 Ja-Stimmen. 91 Delegierte stimmten gegen ihn, 14 enthielten sich. Die CDU wertet Enthaltungen nicht, womit sich ein Ergebnis von 90,47 Prozent ergibt. Unter Einbeziehung der Enthaltungen lag die Zustimmung bei 89,16 Prozent. Die CDU wertete das Ergebnis als klaren Vertrauensbeweis für Linnemann.
Neben Linnemann wurden auch andere wichtige Personalentscheidungen getroffen. Friedrich Merz wurde mit 91,2 Prozent als Parteivorsitzender wiedergewählt, was als Stimmungstest nach neun Monaten der schwarz-roten Koalition gewertet wurde, wie der Deutschlandfunk berichtet. Christina Stumpp wurde als stellvertretende Generalsekretärin und Franziska Hoppermann als Schatzmeisterin im Amt bestätigt.
Reaktionen und Einordnung der Wahl Linnemanns
Die Wiederwahl von Carsten Linnemann als Generalsekretär der CDU wurde von vielen Beobachtern positiv aufgenommen. Er gilt als wichtiger Stratege und Organisator innerhalb der Partei. Seine klare Positionierung in wirtschaftspolitischen Fragen und sein Engagement für eine moderne CDU werden von vielen Parteimitgliedern geschätzt. Das Ergebnis von 90,47 Prozent der Stimmen unterstreicht seinen Rückhalt in der Partei. (Lesen Sie auch: USA Slowakei Eishockey: -Olympia: Kanada im Finale…)
Kritiker sehen Linnemanns Kurs jedoch auch skeptisch. Sie bemängeln, dass er zu stark auf wirtschaftsliberale Positionen setze und soziale Aspekte vernachlässige. Zudem wird ihm vorgeworfen, eine zu große Nähe zu Parteichef Merz zu pflegen und eigene Akzente zu wenig zu setzen.
Carsten Linnemann: Was bedeutet die Wiederwahl für die CDU?
Die Wiederwahl von Carsten Linnemann als Generalsekretär festigt seine Position innerhalb der CDU und gibt ihm die Möglichkeit, seine Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen. Es ist zu erwarten, dass er auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der strategischen Ausrichtung der Partei spielen wird. Sein Fokus dürfte weiterhin auf wirtschaftspolitischen Themen und der Modernisierung der CDU liegen.
Die CDU steht vor großen Herausforderungen. Die Partei muss sich in einer sich verändernden politischen Landschaft neu positionieren und Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen. Linnemanns Arbeit als Generalsekretär wird entscheidend dafür sein, ob die CDU diese Herausforderungen meistern kann. Die hohe Zustimmung auf dem Parteitag zeigt, dass die Partei ihm das Vertrauen schenkt, diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. (Lesen Sie auch: Wo wird Teilnehmer: 1. FSV Mainz 05…)

FAQ zu Carsten Linnemann
Häufig gestellte Fragen zu carsten linnemann
Seit wann ist Carsten Linnemann Generalsekretär der CDU?
Carsten Linnemann ist seit Januar 2022 Generalsekretär der CDU. Er übernahm das Amt von Paul Ziemiak und wurde von Parteichef Friedrich Merz vorgeschlagen. Seitdem ist er eine zentrale Figur in der strategischen Ausrichtung der CDU.
Welche Aufgaben hat Carsten Linnemann als Generalsekretär?
Als Generalsekretär ist Carsten Linnemann für die Organisation und Koordination der Parteiarbeit auf Bundesebene verantwortlich. Er plant und steuert Wahlkämpfe, entwickelt politische Strategien und vertritt die CDU in der Öffentlichkeit.
Mit welchem Ergebnis wurde Carsten Linnemann als Generalsekretär bestätigt?
Carsten Linnemann wurde am 20. Februar 2026 auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart mit 90,47 Prozent der Stimmen als Generalsekretär bestätigt. Dies ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens in seine Arbeit. (Lesen Sie auch: Lawinenabgang Tirol: in fordert Todesopfer – Was…)
Welche Schwerpunkte setzt Carsten Linnemann in seiner politischen Arbeit?
Carsten Linnemann setzt seine Schwerpunkte vor allem auf wirtschaftspolitische Themen und die Modernisierung der CDU. Er gilt als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung und engagiert sich für eine klare Profilierung der Partei.
Wie wird die Wiederwahl von Carsten Linnemann von Beobachtern bewertet?
Die Wiederwahl von Carsten Linnemann wird von vielen Beobachtern positiv bewertet, da er als wichtiger Stratege und Organisator innerhalb der CDU gilt. Kritiker bemängeln jedoch, dass er zu stark auf wirtschaftsliberale Positionen setze.
Die Wahl von Carsten Linnemann zum Generalsekretär der CDU erfolgte auf dem Bundesparteitag in Stuttgart. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
| Position | Name | Ergebnis |
|---|---|---|
| Generalsekretär | Carsten Linnemann | 90,47 % |
| Parteivorsitzender | Friedrich Merz | 91,2 % |
| Stellvertretende Generalsekretärin | Christina Stumpp | Bestätigt |
| Schatzmeisterin | Franziska Hoppermann | Bestätigt |
Quelle: Phoenix
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