BYD, der chinesische Elektroauto-Hersteller, hat von der Citi eine Kaufempfehlung erhalten. Diese basiert auf der Stabilisierung der Aktie nach einem Rücksetzer und den Erwartungen, dass neue Produkte und Preise das Wachstum ankurbeln werden. Parallel dazu verfolgt BYD ambitionierte Ziele für den deutschen Markt.

Hintergrund zu BYD und seinen Zielen
BYD, kurz für «Build Your Dreams», hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Akteur auf dem globalen Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt. Das Unternehmen, das ursprünglich als Batteriehersteller startete, hat seine Produktpalette kontinuierlich erweitert und bietet mittlerweile eine breite Palette von Elektroautos und Plug-in-Hybriden an. BYD ist besonders stark im chinesischen Markt vertreten, expandiert aber zunehmend auch international.
Aktuelle Entwicklung: Kaufempfehlung durch Citi
Nachdem die BYD-Aktie einen Rücksetzer erlebt hatte, konnte sie sich stabilisieren und die 50-Tage-Linie überwinden. Die Citi-Analysten sehen darin ein positives Signal und empfehlen das Papier zum Kauf. BYD meldete für Januar einen Absatz von 205.518 Einheiten, wobei 83.249 auf reine Elektrofahrzeuge und 122.269 auf Plug-in-Hybride entfielen. Der Aktionär berichtet, dass dies zwar einen Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt, die Citi jedoch optimistisch in die Zukunft blickt. (Lesen Sie auch: Rosenmontagszug Bonn: Jecken feiern 200 Jahre Karneval)
Die Analysten der Citi, allen voran Jeff Chung, erwarten, dass die neuen Produkte und Preise, die BYD Ende Februar und Anfang März vorstellen wird, positive Impulse setzen werden. Es wird erwartet, dass diese Ankündigungen das Interesse der Konsumenten neu entfachen und die Verkaufszahlen des Unternehmens steigern werden.
Ein wichtiger Faktor für BYD ist die zunehmende internationale Expansion. Das Unternehmen will damit dem wachsenden Gegenwind im chinesischen Markt begegnen, der unter anderem auf die Neuausrichtung der chinesischen Politik zurückzuführen ist. Die großzügigen Subventionen für Elektroauto-Hersteller sind reduziert worden, und der Wettbewerb in der E-Mobility-Szene hat sich intensiviert. BYD versucht, diese Herausforderungen durch die Erschließung neuer Märkte auszugleichen.
BYD will Absatz in Deutschland steigern
Neben der Citi-Kaufempfehlung gibt es auch Neuigkeiten bezüglich der Expansionspläne von BYD in Deutschland. Wie der Merkur berichtet, plant BYD, den Absatz in Deutschland bis 2026 deutlich zu steigern. BYD setzte im vergangenen Jahr bereits auf clevere Preisstrategien und den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa. BYD möchte auf dem deutschen Markt signifikant wachsen. (Lesen Sie auch: Slalom Herren Olympia 2026: Schweizer Hoffnungen)
BYD hat im vergangenen Jahr weltweit die meisten elektrifizierten Fahrzeuge verkauft. Auch in Deutschland erfreut sich die Marke wachsender Beliebtheit, was die Grundlage für die ambitionierten Ziele des Unternehmens bildet.
Das BYD-Werk in Zhengzhou
Die FAZ widmete dem größten BYD-Werk in Zhengzhou einen ausführlichen Artikel. Stella Li, die «Außenministerin» von BYD, bezeichnet Zhengzhou als die «Traumfabrik» des Unternehmens. In diesem Werk, das sich in der Nähe von Peking und Shanghai befindet, produziert BYD im Minutentakt neue Fahrzeuge und treibt seine Visionen voran.
Ausblick: Was bedeutet das für die Zukunft von BYD?
Die Kaufempfehlung der Citi und die Expansionspläne in Deutschland deuten darauf hin, dass BYD weiterhin auf Wachstumskurs ist. Das Unternehmen steht jedoch vor Herausforderungen, insbesondere im chinesischen Markt. Die internationale Expansion und die Einführung neuer Produkte und Preise könnten jedoch dazu beitragen, diese Herausforderungen zu meistern und die Position von BYD als einer der führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen weiter zu festigen. (Lesen Sie auch: Aj Ginnis beendet Ski-Karriere: Vizeweltmeister sagt)
BYD Aktie: Aktuelle Einschätzung
Die Aktie von BYD hat sich stabilisiert, nachdem sie einen Rücksetzer von ihrem Höchststand von 40 Prozent erlebt hatte. Um den positiven Trend fortzusetzen, muss das Papier über 96,65 Hongkong-Dollar bleiben. Die Citi bleibt optimistisch und erwartet, dass die neuen Produkte und Preise, die Ende Februar/Anfang März bekannt gegeben werden, die Aktie weiter beflügeln werden. Analystenmeinungen sollten jedoch immer kritisch betrachtet werden und keine unüberlegte Anlageentscheidung auslösen.

BYD Verkaufszahlen im Januar 2026
Die Verkaufszahlen von BYD im Januar 2026 zeigen eine interessante Verteilung zwischen reinen Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Hier eine Übersicht:
| Fahrzeugtyp | Verkaufszahlen |
|---|---|
| Reine Elektrofahrzeuge | 83.249 |
| Plug-in-Hybride | 122.269 |
| Gesamt | 205.518 |
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Plug-in-Hybride im Januar einen größeren Anteil am Gesamtabsatz von BYD hatten als reine Elektrofahrzeuge. (Lesen Sie auch: Johannes Lochner setzt Ausrufezeichen im Olympia-Gold-Duell)
Häufig gestellte Fragen zu byd
Welche Gründe sprechen für eine Kaufempfehlung der BYD-Aktie?
Die Citi hat die Kaufempfehlung für BYD ausgesprochen, weil sich die Aktie nach einem Rücksetzer stabilisiert hat und die Analysten von der Einführung neuer Produkte und Preise Ende Februar/Anfang März positive Impulse erwarten. Zudem wird die internationale Expansion als Wachstumstreiber gesehen.
Welche Ziele verfolgt BYD auf dem deutschen Markt?
BYD plant, den Absatz in Deutschland bis 2026 deutlich zu steigern. Das Unternehmen setzt dabei auf clevere Preisstrategien und den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa. BYD möchte auf dem deutschen Markt signifikant wachsen und seine Position als Anbieter von Elektrofahrzeugen festigen.
Wo befindet sich das größte BYD-Werk und was ist das Besondere daran?
Das größte BYD-Werk befindet sich in Zhengzhou, China. Stella Li, eine Managerin von BYD, bezeichnet es als die «Traumfabrik» des Unternehmens. Dort werden im Minutentakt neue Fahrzeuge produziert, was die hohe Produktionskapazität und Innovationskraft von BYD unterstreicht.
Wie haben sich die Verkaufszahlen von BYD im Januar 2026 entwickelt?
Im Januar 2026 verkaufte BYD insgesamt 205.518 Fahrzeuge, davon 83.249 reine Elektrofahrzeuge und 122.269 Plug-in-Hybride. Dies entspricht einem Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was jedoch auf die veränderte politische Lage in China zurückzuführen ist.
Welche Herausforderungen muss BYD in Zukunft bewältigen?
BYD steht vor Herausforderungen, insbesondere im chinesischen Markt, wo Subventionen reduziert wurden und der Wettbewerb zugenommen hat. Um diese Herausforderungen zu meistern, setzt BYD auf internationale Expansion und die Einführung neuer Produkte und Preise, um seine Position als führender Elektroautohersteller zu festigen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
