Mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen will die Polizei bundesweit gegen Raserei vorgehen. Der sogenannte Blitzer-Marathon, eine Aktion zur Sensibilisierung für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit, findet im Rahmen einer «Speedweek» statt, bei der in fast allen Bundesländern verstärkt kontrolliert wird. Blitzer Marathon steht dabei im Mittelpunkt.

Einsatz-Übersicht
- Art des Einsatzes: Durchführung eines bundesweiten Blitzer-Marathons zur Geschwindigkeitsüberwachung.
- Beteiligte Kräfte: Polizei in fast allen Bundesländern (außer Saarland).
- Ort: Autobahnen, Bundesstraßen und innerörtliche Bereiche.
- Zeitraum: «Speedweek», mit einem Schwerpunkt am Mittwoch.
Was ist bisher bekannt?
Die Polizei führt im Rahmen der «Speedweek» verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch, um auf die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Der Haupttag des Blitzer-Marathons, wie der ADAC die Aktion nennt, war am Mittwoch. Kontrolliert wird auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts, insbesondere an unfallträchtigen Strecken, Schulen, Baustellen und Krankenhäusern. Das Saarland beteiligt sich nicht an der «Speedweek». Wie Stern berichtet, dauern die verstärkten Radarkontrollen meist bis zum kommenden Sonntag an.
Warum ein Blitzer-Marathon?
Ziel der Aktion ist es, die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Laut Experten ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, insbesondere für schwere und tödliche Unfälle. Durch die intensive Medienberichterstattung sollen nicht nur die geblitzten Fahrer, sondern alle Verkehrsteilnehmer erreicht und zum Nachdenken angeregt werden.
Wie wird die Aktion bewertet?
Der ADAC bewertet die Kontrollaktion grundsätzlich positiv, da sie durch die Medienberichterstattung eine breite Öffentlichkeit erreicht und für das Thema sensibilisiert. Kritischer sieht es der Deutsche Anwaltverein. Hauptgeschäftsführerin Sylvia Ruge erklärte zu Beginn der Aktion: «Wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte seine Geschwindigkeit jederzeit und nicht nur in zwei Wochen im Jahr an den Verkehr, die Umgebung und die Wetterlage anpassen.» (Lesen Sie auch: Karl-Heinz Grasser: Schuldenstand im Konkursverfahren)
Die Polizei betont, dass es bei den Kontrollen nicht nur um das Eintreiben von Bußgeldern geht, sondern vor allem um die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Reduzierung von Unfällen.
Welche Sanktionen drohen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Wer bei den verstärkten Radarkontrollen erwischt wird, muss mit den üblichen Sanktionen rechnen. Dazu gehören Bußgelder, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls ein Fahrverbot. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach der Schwere der Geschwindigkeitsüberschreitung und dem Ort, an dem sie begangen wurde (innerorts, außerorts, Autobahn). Bei besonders gravierenden Verstößen drohen auch höhere Strafen und ein längeres Fahrverbot.
Wie lange dauert die «Speedweek»?
Die verstärkten Radarkontrollen im Rahmen der «Speedweek» dauern in den meisten Bundesländern bis zum kommenden Sonntag an. Es ist jedoch möglich, dass auch nach diesem Zeitraum weiterhin verstärkte Kontrollen durchgeführt werden. Autofahrer sollten sich daher jederzeit an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und ihre Fahrweise den jeweiligen Bedingungen anpassen.
Wo wird kontrolliert?
Die Polizei kontrolliert während der «Speedweek» und des Blitzer-Marathons auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerörtlichen Straßen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Streckenabschnitten, die als unfallträchtig gelten, sowie auf Bereichen in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Baustellen und Krankenhäusern. Die genauen Standorte der Blitzer werden in der Regel nicht im Voraus bekannt gegeben, um einen Überraschungseffekt zu erzielen und möglichst viele Verkehrsteilnehmer zu erreichen. (Lesen Sie auch: Wal-Newsblog: Warnung vor Fake-Spendenaufrufen und Falschinformationen im…)
Der ADAC bietet auf seiner Webseite Informationen über die geltenden Bußgelder und Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen an. Hier können sich Autofahrer über die möglichen Konsequenzen informieren.
Wie kann man sich vor Bußgeldern schützen?
Der beste Schutz vor Bußgeldern und Punkten in Flensburg ist, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Fahrweise den jeweiligen Bedingungen anzupassen. Dazu gehört, die Geschwindigkeit bei schlechtem Wetter, Dunkelheit oder erhöhtem Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Auch eine vorausschauende Fahrweise und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug können helfen, Unfälle zu vermeiden und Bußgelder zu verhindern.
Viele Navigationsgeräte und Smartphone-Apps warnen vor Blitzern. Der Einsatz solcher Blitzerwarner ist jedoch in Deutschland illegal und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.
Welche Rolle spielt die Prävention?
Neben den verstärkten Kontrollen setzt die Polizei auch auf Präventionsmaßnahmen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dazu gehören Aufklärungskampagnen, Verkehrserziehungsprogramme und die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Institutionen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen und zu einer verantwortungsvollen Fahrweise zu motivieren. Die Polizei Brandenburg bietet beispielsweise auf ihrer Webseite Informationen und Tipps zur Verkehrssicherheit an. Hier finden sich nützliche Hinweise für Verkehrsteilnehmer. (Lesen Sie auch: Flusspferde Kolumbien: Escobar-Erbe soll Nun Getötet Werden?)
Wann findet die nächste «Speedweek» statt?
Die nächste «Speedweek» ist laut ADAC für den 3. bis 9. August geplant. Es ist jedoch möglich, dass auch außerhalb dieser Aktionswochen verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Autofahrer sollten sich daher jederzeit an die geltenden Regeln halten und ihre Fahrweise den jeweiligen Bedingungen anpassen, um Bußgelder zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen
Was ist der Zweck eines Blitzer-Marathons?
Der Blitzer-Marathon dient dazu, die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und zu einer verantwortungsvollen Fahrweise zu motivieren. Es geht nicht primär um das Eintreiben von Bußgeldern, sondern um die Erhöhung der Verkehrssicherheit. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee: Steinmeier Informiert sich über Rettung)
Welche Strafen drohen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?
Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls ein Fahrverbot. Die Höhe des Bußgeldes hängt von der Schwere des Verstoßes und dem Ort ab, an dem er begangen wurde.
Wie lange dauert eine «Speedweek» mit verstärkten Kontrollen?
Die verstärkten Radarkontrollen im Rahmen einer «Speedweek» dauern in den meisten Bundesländern etwa eine Woche. Die genauen Termine werden von den jeweiligen Landespolizeien festgelegt und bekannt gegeben.
Darf man Blitzerwarner im Auto nutzen?
Nein, die Nutzung von Blitzerwarnern ist in Deutschland illegal und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Dies gilt sowohl für separate Geräte als auch für entsprechende Funktionen in Navigationsgeräten oder Smartphone-Apps.
Wo finden die Geschwindigkeitskontrollen statt?
Die Polizei kontrolliert auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerörtlichen Straßen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf unfallträchtigen Strecken und Bereichen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern.




