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Bagger Atlas Insolvenzverfahren: Traditionsunternehmen in der Krise

admin
Last updated: 11. Februar 2026 10:22
By admin
14 Min Read
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bagger atlas insolvenzverfahren
bagger atlas insolvenzverfahren – Bagger Atlas Insolvenzverfahren: Traditionsunternehmen in der Krise
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Der traditionsreiche Baumaschinenhersteller Atlas GmbH aus Ganderkesee hat am 6. Februar 2026 beim Amtsgericht Delmenhorst ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das 1919 gegründete Unternehmen will sich durch eine umfassende Restrukturierung sanieren und setzt dabei auf einen internationalen Investorenprozess. Rund 400 Beschäftigte sind betroffen, ihre Löhne bleiben bis April 2026 durch Insolvenzgeld gesichert.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Atlas GmbH aus Ganderkesee hat am 6. Februar 2026 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt
  • Rund 400 Mitarbeiter sind betroffen, ihre Gehälter sind bis April 2026 durch Insolvenzgeld gesichert
  • Das Traditionsunternehmen erzielte zuletzt einen Umsatz von etwa 150 Millionen Euro
  • Produktion, Ersatzteilservice und Kundendienst laufen trotz Insolvenz planmäßig weiter
  • Eine branchenweite Marktschwäche in der Baumaschinen- und Bauwirtschaft führte zu rückläufigen Auftragseingängen
  • Die Geschäftsführung bleibt im Amt und steuert die Restrukturierung selbst unter Aufsicht eines Sachwalters
  • Ein internationaler Investorenprozess soll zusätzliche Optionen für die Unternehmensfortführung eröffnen

Bagger Atlas Insolvenzverfahren: Was bedeutet Eigenverwaltung?

Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ist eine spezielle Form der Insolvenz, die auf den Erhalt des Unternehmens abzielt. Bei dieser Variante bleibt das Management der Atlas GmbH im Amt und steuert die Restrukturierung selbst. Das Amtsgericht Delmenhorst hat mit Beschluss vom 6. Februar 2026 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Ein gerichtlich bestellter Sachwalter überwacht dabei den Prozess und sorgt dafür, dass die Interessen der Gläubiger gewahrt werden.

Rechtsanwalt Hendrik Gittermann von der Kanzlei Reimer wurde als vorläufiger Sachwalter bestellt. Zur Unterstützung der operativen Restrukturierung wurden Dr. Malte Köster und Dr. Hans-Joachim Berner von der Kanzlei KösterBerner als Generalbevollmächtigte eingesetzt. Diese Konstellation ermöglicht es dem Traditionsunternehmen, Zeit zu gewinnen und strukturelle Anpassungen vorzunehmen, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

Welche Gesellschaften sind vom Atlas Insolvenzverfahren betroffen?

Neben der Atlas GmbH selbst sind auch mehrere Tochtergesellschaften vom Insolvenzverfahren erfasst. Entsprechende Anträge auf Sanierung in Eigenverwaltung wurden für die Atlas Spare Parts GmbH, Atlas FF GmbH & Co. KG, Atlas Group Services GmbH und Atlas Kompakt GmbH gestellt. Das gesamte Firmengeflecht beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehreren Standorten in Deutschland und England.

Die Atlas-Gruppe betreibt Werke in Ganderkesee, Delmenhorst, Vechta und im englischen Bradford. In Ganderkesee entstehen die Bagger, in Delmenhorst die Ladekräne, in Vechta unter anderem Zylinder und Anbaugeräte. Zum Konzern gehören auch traditionsreiche Marken wie Kaelble und Schaeff.

Ursachen der Krise: Warum musste Atlas Insolvenz anmelden?

Die Gründe für das Bagger Atlas Insolvenzverfahren sind vielfältig und spiegeln die schwierige Situation der gesamten Baumaschinenbranche wider. Als Hauptursache nennt Atlas eine seit längerem andauernde, branchenweite Marktschwäche in der Baumaschinen- und Bauwirtschaft. Diese hat zu deutlich rückläufigen Auftragseingängen und einer niedrigeren Auslastung geführt.

Hinzu kommen strukturelle Belastungen, die eine nachhaltige Stabilisierung außerhalb eines Eigenverwaltungsverfahrens erheblich erschweren. Trotz umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen und Liquiditätsbeiträgen der Gesellschafterseite konnten Liquiditätsengpässe nicht vollständig vermieden werden. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete zwar von einem spürbar gestiegenen Auftragseingang, allerdings bedeutet das erwartete Umsatzplus von nominal fünf Prozent für 2026 nur eine moderate Erholung nach einem kräftigen Rückgang von 21 Prozent im Jahr 2024 gegenüber 2023.

Branchenkrise trifft etablierte Hersteller

Die Baumaschinenbranche ist geplagt von politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Zu den bestimmenden Themen gehören laut VDMA die Überregulierung in Europa und unfairer Wettbewerb durch unkontrollierte Billigimporte aus China. Sorge bereiten zudem die Unberechenbarkeit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump und die massiv ausgeweiteten Stahlzölle in den USA. Die europäischen Baumaschinenexporte in die Vereinigten Staaten sind im Jahr 2025 um fast 30 Prozent zurückgegangen.

Hohe Zinsen und eine schwache Baukonjunktur belasten viele Hersteller zusätzlich. Mit der Atlas-Gruppe trifft es nicht das erste Unternehmen der Branche: Im vergangenen Jahr hatte bereits die Insolvenz des Kranunternehmens Hüffermann für Aufsehen gesorgt. Die Unternehmensgruppe wurde im Dezember schließlich von der Hagedorn-Gruppe übernommen.

Atlas Geschichte: Über 100 Jahre Bagger-Tradition

Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1919 zurück. Damals gründete der Maschinenbauer Hinrich Weyhausen in Delmenhorst einen Betrieb für landwirtschaftliche Geräte. Ein patentierter Heuaufzug aus den 1930er-Jahren trug erstmals den Namen «Atlas». Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf hydraulische Systeme. 1955 baute das Unternehmen seinen ersten vollhydraulischen Bagger.

In den 1960er-Jahren gehörte Atlas zu den führenden Herstellern von Hydraulikbaggern, zeitweise mit rund 1.000 Beschäftigten an mehreren Standorten in Niedersachsen. Die Geschichte verlief nicht geradlinig: Eigentümerwechsel, Umfirmierungen und eine erste wirtschaftliche Krise Ende der 1990er-Jahre prägten das Unternehmen. Zwischenzeitlich gehörte Atlas zum US-Konzern Terex. Seit 2010 ist der Hersteller wieder eigenständig, 2016 nahm er den heutigen Namen Atlas GmbH an.

Produktportfolio und Marktposition

Heute entwickelt und baut Atlas Mobil- und Kettenbagger, Umschlagmaschinen, Zweiwegebagger sowie Ladekräne. Die Technik gilt als robust, wartungsfreundlich und praxisnah. Für die Bauwirtschaft ist Atlas ein wichtiger Name – viele Bauunternehmen, die Deutsche Bahn und sogar das Technische Hilfswerk setzen auf Bagger aus den Atlas-Werken. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei rund 150 Millionen Euro.

2025 stellte die Atlas GmbH auf der Messe Bauma erstmals einen mit gepanzerter Kabine und Kamera-System ausgestatteten Mobilbagger für die Kampfmitfelbergung vor. Durch die veränderte europäische Sicherheitslage verzeichnet Atlas eine steigende Nachfrage im Bereich Verteidigungstechnik. Mehrere NATO-Armeen und andere internationale Kunden fragen Ladekrane und spezielle Fahrzeuge nach.

Wie geht es jetzt weiter? Betrieb läuft planmäßig

Trotz des Insolvenzverfahrens betont das Unternehmen, dass der Geschäftsbetrieb fortgeführt wird. Produktion, Ersatzteilservice und Kundendienst laufen planmäßig weiter. Für Kunden und Beschäftigte ist das zunächst die entscheidende Nachricht. Die Löhne und Gehälter der rund 400 Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld bis einschließlich April 2026 gesichert. Die Finanzierung des Insolvenzgelds erfolgt über die Insolvenzgeldumlage (Umlage U3) einer Solidargemeinschaft aus Arbeitgebern, die Auszahlung übernimmt die Bundesagentur für Arbeit.

«Atlas ist operativ leistungsfähig und verfügt über eine starke Marke», betont Generalbevollmächtigter Dr. Malte Köster. Das Eigenverwaltungsverfahren schaffe jetzt den rechtlichen Rahmen, um die Restrukturierung konsequent umzusetzen und das Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren. «Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten tragfähige Perspektiven zu entwickeln.»

Internationale Investorensuche läuft

Parallel zum Insolvenzverfahren startet Atlas einen strukturierten internationalen Investorenprozess. Gespräche mit potenziellen Geldgebern sollen zusätzliche Optionen für eine nachhaltige Fortführung eröffnen. Ob eine ähnliche Rettung wie bei Hüffermann gelingt, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Entscheidend sind tragfähige Kostenstrukturen, ein stabiler Auftragseingang und ein Investor, der langfristig mitgeht.

Dass Atlas auf Eigenverwaltung setzt, zeigt: Das Unternehmen will gestalten, nicht abwickeln. Die Eigenverwaltung wird nur angeordnet, wenn das Insolvenzgericht nach Prüfung zu dem Schluss kommt, dass Sanierungsaussichten bestehen und die Fortführung des Unternehmens für die Dauer des Verfahrens finanziell abgesichert ist.

Mitarbeiter überrascht: IG Metall kritisiert fehlende Transparenz

Das am Montag, 10. Februar 2026, bekannt gewordene Insolvenzverfahren hat nicht nur Außenstehende überrascht. Weder die Belegschaften der Werke in Ganderkesee, Delmenhorst und Vechta, noch die Betriebsräte oder die Gewerkschaft IG Metall wurden vorab informiert. «Es kam aus heiterem Himmel, es dringen keine Infos durch, die Leute sind völlig verärgert», äußerte sich die Belegschaft.

«Uns überrascht die Insolvenzanmeldung. Bis heute gibt es keinerlei belastbare Informationen, die erklären würden, warum die Firma ein Insolvenzverfahren anstrebt», sagte Arne Bischoff, Gewerkschaftssekretär der IG Metall. Noch Ende des vergangenen Jahres habe Atlas Gespräche über mögliche Kurzarbeit geführt – diese Vereinbarung sei zum Jahreswechsel jedoch überraschend vom Arbeitgeber gekündigt worden.

Die IG Metall sieht in der Abberufung des Geschäftsführers Brahim Stitou ein positives Signal und fordert mehr Transparenz sowie Mitbestimmung. Für die IG-Metall-Mitglieder im Betrieb hat der Schutz ihrer Arbeitsplätze oberste Priorität. Wie es um den Erhalt von Arbeitsplätzen oder ganzer Werke bestellt ist, steht aktuell noch nicht fest.

Wichtig: Atlas Weyhausen ist NICHT betroffen

Es ist wichtig zu betonen: Von dem Bagger Atlas Insolvenzverfahren ist ausschließlich die Atlas GmbH (Baggersparte) betroffen. Die Atlas Weyhausen GmbH mit der Radladersparte ist ein eigenständiges Unternehmen und nicht von der Insolvenz betroffen. Die beiden Unternehmen waren früher verbunden, sind jedoch seit vielen Jahren rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch vollständig eigenständig.

Atlas Weyhausen mit der Radladermarke Weycor blickt nach eigenen Angaben stabil und zuversichtlich in die Zukunft. Die strategische Weiterentwicklung werde konsequent fortgesetzt. Diese Klarstellung ist wichtig, da der Name Atlas in beiden Unternehmen vorkommt und Verwechslungsgefahr besteht.

Vergleich: Atlas vs. andere Baumaschinen-Insolvenzen

Unternehmen Zeitpunkt Mitarbeiter Umsatz Verfahren Status
Atlas GmbH Februar 2026 ca. 400 150 Mio. € Eigenverwaltung Laufend, Investorensuche
Hüffermann 2025 k.A. k.A. Insolvenz Von Hagedorn übernommen
Atlas (Historie) Ende 1990er k.A. k.A. Krise Überstanden, später zu Terex

Häufig gestellte Fragen zum Bagger Atlas Insolvenzverfahren

Wann hat Atlas das Insolvenzverfahren beantragt?

Die Atlas GmbH hat am 6. Februar 2026 beim Amtsgericht Delmenhorst ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht ordnete mit Beschluss vom selben Tag die vorläufige Eigenverwaltung an. Die öffentliche Bekanntgabe erfolgte am Montag, 10. Februar 2026.

Sind die Arbeitsplätze bei Atlas gefährdet?

Kurzfristig sind die Löhne und Gehälter der rund 400 Beschäftigten durch Insolvenzgeld bis einschließlich April 2026 gesichert. Langfristig hängt die Arbeitsplatzsicherheit vom Erfolg der Restrukturierung und der Investorensuche ab. Der Geschäftsbetrieb läuft planmäßig weiter, was zunächst ein positives Signal ist.

Welche Produkte stellt Atlas her?

Atlas entwickelt und baut Mobil- und Kettenbagger, Umschlagmaschinen, Zweiwegebagger sowie Ladekräne. Das Unternehmen ist bekannt für robuste, wartungsfreundliche und praxisnahe Technik. Zum Portfolio gehören auch spezielle Maschinen mit gepanzerter Kabine für die Kampfmittelbergung.

Was bedeutet Insolvenz in Eigenverwaltung?

Bei der Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und steuert die Restrukturierung selbst. Ein gerichtlich bestellter Sachwalter überwacht den Prozess und wahrt die Interessen der Gläubiger. Diese Verfahrensform wird nur angeordnet, wenn das Gericht Sanierungsaussichten sieht und die Fortführung finanziell abgesichert ist.

Ist Atlas Weyhausen auch betroffen?

Nein. Die Atlas Weyhausen GmbH, die Radlader und die Marke Weycor herstellt, ist ein eigenständiges Unternehmen und vom Insolvenzverfahren nicht betroffen. Obwohl beide den Namen Atlas tragen, sind sie seit vielen Jahren rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch vollständig getrennt.

Warum musste Atlas Insolvenz anmelden?

Die Hauptgründe sind eine anhaltende Marktschwäche in der Baumaschinen- und Bauwirtschaft, deutlich rückläufige Auftragseingänge, niedrigere Auslastung und strukturelle Belastungen. Trotz umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen und Liquiditätshilfen der Gesellschafter konnten Liquiditätsengpässe nicht vermieden werden.

Wie sind die Aussichten für Atlas?

Die Sanierungsexperten betonen, dass Atlas operativ leistungsfähig ist und über eine starke Marke verfügt. Ein internationaler Investorenprozess läuft bereits. Ob der Neustart gelingt, hängt von tragfähigen Kostenstrukturen, stabilem Auftragseingang und einem langfristig orientierten Investor ab. Die kommenden Monate werden entscheidend sein.

Fazit: Traditionsunternehmen am Scheideweg

Das Bagger Atlas Insolvenzverfahren markiert einen kritischen Wendepunkt für den über 100 Jahre alten Traditionshersteller aus Ganderkesee. Die branchenweite Krise in der Baumaschinenindustrie hat selbst etablierte Unternehmen unter massiven Druck gesetzt. Atlas setzt mit der Eigenverwaltung auf einen Weg, der die Chance bietet, das Unternehmen aus eigener Kraft zu sanieren und gleichzeitig den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind nun eine konsequente Restrukturierung, die Gewinnung eines starken Investors und die Stabilisierung der Auftragslage. Die Tatsache, dass Produktion und Service weiterlaufen und die Mitarbeiter zunächst abgesichert sind, schafft eine Basis für einen möglichen Neustart. Ob Atlas gestärkt aus der Krise hervorgeht oder ob – wie bei Hüffermann – eine Übernahme erfolgt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Für die deutsche Baumaschinenbranche ist das Atlas Insolvenzverfahren ein weiteres Warnsignal. Die Kombination aus schwacher Baukonjunktur, hohen Zinsen, politischen Unsicherheiten und internationalem Wettbewerbsdruck stellt auch andere Hersteller vor erhebliche Herausforderungen. Weitere Artikel zu aktuellen Wirtschaftsentwicklungen finden Sie in unserem Bericht zur Gerresheimer Aktie und unserer Analyse zu Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.

Über den Autor: Dieser Artikel wurde von der Redaktion von Welt der Legenden recherchiert und verfasst. Wir berichten über aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur mit Fokus auf fundierte Recherche und verständliche Aufbereitung komplexer Themen.

TAGGED:Atlas InsolvenzBaggerherstellerBaubrancheBaumaschinenEigenverwaltungGanderkeseeInsolvenzverfahrenNiedersachsenRestrukturierungWirtschaftskrise

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