Eine Lawine am Autoverlad Lötschberg hat am Donnerstag, den 13. Februar 2026, für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Kanton Wallis gesorgt. Die Kantonsstraße zwischen dem Lötschental und Goppenstein wurde verschüttet, der Autoverlad musste vorübergehend eingestellt werden. Auch der Bahnverkehr war betroffen. Mittlerweile ist die Straße wieder offen.

Hintergrund zum Autoverlad Lötschberg
Der Autoverlad Lötschberg ist eine wichtige Verbindung für Reisende, die mit dem Auto durch die Schweizer Alpen wollen. Er ermöglicht es, den Bergmassiv des Lötschbergs bequem per Bahn zu unterqueren. Der Autoverlad verkehrt zwischen Kandersteg im Kanton Bern und Goppenstein im Wallis. Besonders für Urlauber, die in die südlichen Regionen der Schweiz oder nach Italien reisen, ist der Autoverlad eine attraktive Option, um lange Passfahrten zu vermeiden. Betreiber ist die BLS AG, ein Schweizer Bahnunternehmen. Informationen zum Autoverlad findet man auf der offiziellen Webseite der BLS. (Lesen Sie auch: Pretty Yende kehrt mit "Lucia di Lammermoor"…)
Lawine blockiert Straße und Bahnlinie am Lötschberg
Am Donnerstagvormittag, den 13. Februar 2026, ging im Bereich der Rotlaui-Galerie, nahe des Bahnhofs Goppenstein, eine Lawine nieder. Die Schneemassen verschütteten einen Abschnitt der Kantonsstraße und beeinträchtigten den Bahnverkehr. Wie SRF berichtet, wurde die Kantonspolizei Wallis gegen 11:40 Uhr über den Vorfall informiert. Ein Straßenräumungsteam wurde umgehend zum Einsatzort entsandt.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Lawine hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Straßen- und Bahnverkehr. Der Autoverlad Lötschberg musste vorübergehend seinen Betrieb einstellen, da die Zufahrtstraße blockiert war. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke Frutigen – Brig war eingeschränkt. Laut 20 Minuten hielten die Züge der Linie RE1 nicht in Goppenstein. Die Einschränkungen im Bahnverkehr dauerten bis zum frühen Abend an. (Lesen Sie auch: Romane Miradoli holt Silber im Super-G bei…)
Keine Personenschäden
Erfreulicherweise wurden durch die Lawine keine Personen verletzt. Auch die Infrastruktur wurde nicht beschädigt, wie das Bundesamt für Straßen (Astra) mitteilte. Dies ist insbesondere angesichts der hohen Lawinengefahr, die seit Mittwoch im Wallis herrschte (Stufe 4 von 5), eine positive Nachricht.
Lawinensprengung geplant
Aufgrund der weiterhin bestehenden Lawinengefahr ist eine Lawinensprengung per Helikopter geplant. Wie das Astra mitteilte, ist dies jedoch aufgrund der aktuellen Wetterlage derzeit nicht möglich. Die Situation werde laufend überprüft, und die Sprengung solle so rasch als möglich durchgeführt werden. Die Straße war zeitweise gesperrt, ist aber laut SRF seit 19 Uhr wieder offen. (Lesen Sie auch: Atlas GMBH Insolvenzverfahren: Baggerhersteller stellt)
Reaktionen und Einordnung
Der Lawinenniedergang am Lötschberg zeigt einmal mehr die Gefahren, die mit dem Winter in den Alpen verbunden sind. Trotz moderner Schutzmaßnahmen und Überwachungssysteme lassen sich solche Ereignisse nicht immer verhindern. Es ist wichtig, die Lawinengefahr ernst zu nehmen und sich vor Reisen in gefährdete Gebiete entsprechend zu informieren. Informationen zur aktuellen Lawinensituation in der Schweiz bietet das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.

Autoverlad Lötschberg: Was bedeutet das für Reisende?
Für Reisende, die den Autoverlad Lötschberg nutzen möchten, bedeutet die vorübergehende Sperrung eine kurzzeitige Einschränkung. Es ist ratsam, sich vor der Reise über die aktuelle Betriebslage zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen in Betracht zu ziehen. Sobald die Lawinengefahr gebannt ist und die Sprengung durchgeführt wurde, wird der Autoverlad voraussichtlich wieder seinen regulären Betrieb aufnehmen. (Lesen Sie auch: Jakob Dusek gewinnt Olympia-Bronze im Snowboardcross)
FAQ zu Autoverlad Lötschberg und Lawinengefahr
Häufig gestellte Fragen zu autoverlad lötschberg lawine
Warum kam es zu der Sperrung des Autoverlads Lötschberg?
Eine Lawine, die im Bereich der Rotlaui-Galerie niederging, verschüttete die Zufahrtsstraße zum Autoverlad Lötschberg. Dies führte zur vorübergehenden Einstellung des Betriebs, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten und die Straße zu räumen. Mittlerweile ist die Straße aber wieder offen.
Wie lange dauerte die Sperrung des Autoverlads Lötschberg an?
Die Sperrung des Autoverlads Lötschberg dauerte einige Stunden. Nachdem die Straße von den Schneemassen befreit und die Sicherheit gewährleistet war, konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Straße war ab 19 Uhr wieder offen.
Gibt es alternative Routen zum Autoverlad Lötschberg?
Ja, es gibt alternative Routen zum Autoverlad Lötschberg. Reisende können beispielsweise den Gotthard-Tunnel nutzen oder über Bergpässe wie den Simplonpass oder den Großen St. Bernhard ausweichen. Es ist ratsam, sich vor der Reise über die Straßenverhältnisse zu informieren.
Wie hoch ist die aktuelle Lawinengefahr im Wallis?
Am Tag des Lawinenniedergangs herrschte im Wallis eine erhebliche Lawinengefahr der Stufe 4 von 5. Es ist wichtig, die Lawinengefahr ernst zu nehmen und sich vor Aufenthalten im freien Gelände entsprechend zu informieren. Die aktuelle Gefahrenstufe kann beim SLF abgerufen werden.
Welche Vorkehrungen werden getroffen, um Lawinen am Lötschberg zu verhindern?
Um Lawinen am Lötschberg zu verhindern, werden verschiedene Vorkehrungen getroffen. Dazu gehören der Bau von Lawinenverbauungen, die Überwachung der Schneeverhältnisse und gegebenenfalls die Durchführung von Lawinensprengungen. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Sicherheit von Reisenden und Anwohnern zu gewährleisten.
Tabelle: Wichtige Informationen zum Autoverlad Lötschberg
| Information | Details |
|---|---|
| Strecke | Kandersteg (BE) – Goppenstein (VS) |
| Betreiber | BLS AG |
| Reisezeit | ca. 15 Minuten |
| Fahrzeuge | Autos, Motorräder, Wohnmobile, Lastwagen |
