Austin Butler wird Lance Armstrong verkörpern. Der 32-jährige Schauspieler, bekannt für seine Oscar-nominierte Darstellung von Elvis Presley, wird den umstrittenen Radrennfahrer in einem neuen Biopic spielen. Edward Berger, der bereits mit «Im Westen nichts Neues» Erfolge feierte, wird Regie führen. Die Verfilmung soll Armstrongs Aufstieg und tiefen Fall aufgrund des Dopingskandals beleuchten.

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- Austin Butler schlüpft in die Rolle von Lance Armstrong
- Wer führt Regie und wer produziert den Film über Lance Armstrong?
- Die Entstehung des Drehbuchs
- Armstrongs Beteiligung an dem Film
- Frühere Verfilmungen von Armstrongs Leben
- Die Herausforderung der Darstellung
- Schweizer Perspektive auf den Fall Armstrong
- Austin Butlers Karriereweg
- Wie wird Austin Butler Lance Armstrong verkörpern?
Austin Butler schlüpft in die Rolle von Lance Armstrong
Die Nachricht, dass Austin Butler in die Rolle von Lance Armstrong schlüpfen wird, hat in Hollywood und der Sportwelt gleichermaßen für Aufsehen gesorgt. Nach seiner gefeierten Darstellung von Elvis Presley in Baz Luhrmanns Biopic «Elvis» im Jahr 2022, die ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte, steht Butler nun vor der Herausforderung, eine der polarisierendsten Figuren des Radsports zu verkörpern. Lance Armstrong, der einst als Held gefeiert wurde, fiel tief, nachdem ein massiver Dopingskandal seine Karriere überschattete.
Steckbrief
- Name: Austin Butler
- Geboren: 17. August 1991 (Alter 32 Jahre)
- Bekannt für: Elvis (2022), Once Upon a Time in Hollywood (2019)
- Neue Rolle: Lance Armstrong im kommenden Biopic
Wer führt Regie und wer produziert den Film über Lance Armstrong?
Die Regie des Biopics übernimmt Edward Berger, ein deutscher Regisseur, der sich mit Filmen wie «Im Westen nichts Neues» und «Conclave» einen Namen gemacht hat. Berger ist bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Charaktere und moralische Dilemmata auf der Leinwand darzustellen, was ihn zu einer idealen Wahl für die Verfilmung von Armstrongs Leben macht. Die Produktion liegt in den Händen von Scott Stuber, einem ehemaligen Netflix-Manager und Produzenten von «Springsteen: Deliver Me from Nowhere». Stuber konnte sich die Lebensrechte von Armstrong sichern, was zu einem Bieterwettstreit zwischen großen Studios und Streamingdiensten führte. Neben Stuber und Berger produzieren auch Nick Nesbit den Film. Josh Glick und Zac Frognowski agieren als Executive Producer. (Lesen Sie auch: Neil Young Tour Abgesagt: Warum die Europa-Konzerte…)
Die Entstehung des Drehbuchs
Das Drehbuch stammt aus der Feder von Zach Baylin, der bereits mit «King Richard» sein Talent bewiesen hat. Baylin steht vor der schwierigen Aufgabe, Armstrongs komplexe Geschichte auf eine Weise zu erzählen, die sowohl fesselnd als auch respektvoll ist. Die Herausforderung besteht darin, die sportlichen Erfolge, den Dopingskandal und die persönlichen Aspekte von Armstrongs Leben in Einklang zu bringen. Laut Viply.de, unterhielten sich Stuber und Armstrong lange über den geplanten Film. Stuber betonte, dass nur mit voller Offenheit über Armstrongs Leben gearbeitet werden könne, sonst würde das Projekt nicht zustande kommen.
Lance Armstrongs Karriere erreichte ihren Höhepunkt mit sieben Tour de France-Siegen, die ihm jedoch später aufgrund von Dopingvorwürfen aberkannt wurden. Der Skandal erschütterte den Radsport und führte zu einer lebenslangen Sperre für Armstrong.
Armstrongs Beteiligung an dem Film
Obwohl Lance Armstrong in das Projekt involviert ist, wird er nicht als Produzent gelistet. Seine Mitwirkung beschränkt sich darauf, seine Lebensrechte zur Verfügung zu stellen und Einblicke in seine Erfahrungen zu geben. Es wird erwartet, dass Armstrongs Perspektive dazu beitragen wird, die Geschichte authentischer und nuancierter zu gestalten. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit seine Version der Ereignisse die endgültige Darstellung beeinflussen wird. Scott Stuber betonte, dass der Film nur zustande kommen würde, wenn Armstrong bereit wäre, seine Geschichte offen und ehrlich zu erzählen. Nach zahlreichen Diskussionen erklärte sich Armstrong dazu bereit. (Lesen Sie auch: Normani neue Musik: Fans Können sich Freuen…)
Frühere Verfilmungen von Armstrongs Leben
Dies ist nicht das erste Mal, dass Lance Armstrongs Leben auf die Leinwand kommt. Bereits 2015 stellte Ben Foster den Radprofi in «The Program» dar – jedoch ohne Armstrongs Mitwirkung. Foster bereitete sich akribisch auf die Rolle vor und enthüllte später, dass er dabei selbst leistungssteigernde Mittel ausprobierte. Gegenüber The Guardian erklärte er: «Die Namen der Substanzen zu nennen, fühlt sich seltsam an, da ich anderen Schauspielern nichts Vergleichbares empfehlen würde. Es sind sehr ernsthafte Chemikalien mit erheblichen Auswirkungen auf den Körper. Für meine Recherche war es wichtig, dies privat zu verstehen. Und…» Die Tatsache, dass Armstrong diesmal involviert ist, könnte zu einer anderen, möglicherweise persönlicheren Darstellung führen. Ob die neue Verfilmung die Kontroversen um Armstrongs Karriere differenzierter beleuchten wird, bleibt abzuwarten.
Die Herausforderung der Darstellung
Austin Butler steht vor der großen Herausforderung, eine Figur darzustellen, die sowohl Bewunderung als auch Verachtung hervorruft. Lance Armstrong war ein sportliches Idol, dessen Leistungen jedoch durch Doping zunichte gemacht wurden. Butler muss die Ambivalenz dieser Figur einfangen und die Zuschauer dazu bringen, sowohl die Triumphe als auch die Tragödien seines Lebens nachzuvollziehen. Seine Fähigkeit, in die Rolle des Elvis Presley einzutauchen und dessen komplexe Persönlichkeit darzustellen, deutet darauf hin, dass er auch dieser Aufgabe gewachsen sein könnte. Lance Armstrongs Leben ist reich an dramatischen Wendungen, die sich für eine fesselnde Verfilmung anbieten. Wie Butler diesen Stoff interpretieren wird, bleibt mit Spannung zu erwarten.
Schweizer Perspektive auf den Fall Armstrong
Der Fall Lance Armstrong hallte auch in der Schweiz wider, wo der Radsport eine große Anhängerschaft hat. Schweizer Medien berichteten ausführlich über den Dopingskandal und die Folgen für Armstrongs Karriere. Die Reaktionen in der Schweizer Öffentlichkeit waren gemischt, wobei einige Armstrong für seine Verfehlungen verurteilten, während andere Mitgefühl zeigten. Der Schweizer Radsportverband Swiss Cycling distanzierte sich klar von Doping und betonte die Bedeutung von Fairplay. Die bevorstehende Verfilmung mit Austin Butler in der Hauptrolle wird sicherlich auch in der Schweiz auf großes Interesse stoßen. Die Swiss Cycling setzt sich weiterhin für einen sauberen Radsport ein. (Lesen Sie auch: Lisa Kudrow Friends Studio: Sie fordert Erhalt…)

Austin Butlers Karriereweg
Austin Butlers Karriere begann im Teenageralter mit Auftritten in verschiedenen Fernsehserien, darunter «Hannah Montana» und «Zoey 101». Sein Durchbruch gelang ihm jedoch erst mit seiner Rolle als Elvis Presley in Baz Luhrmanns «Elvis». Diese Leistung brachte ihm nicht nur Kritikerlob, sondern auch eine Oscar-Nominierung ein. Butler hat sich seitdem als einer der vielversprechendsten Schauspieler seiner Generation etabliert. Seine Fähigkeit, sich in unterschiedliche Rollen einzufinden und komplexe Charaktere darzustellen, hat ihm die Türen zu weiteren spannenden Projekten geöffnet. Die Rolle des Lance Armstrong könnte sich als weiterer Meilenstein in seiner Karriere erweisen.
Wie wird Austin Butler Lance Armstrong verkörpern?
Die Verfilmung von Lance Armstrongs Leben mit Austin Butler in der Hauptrolle verspricht, ein fesselndes und kontroverses Biopic zu werden. Die Kombination aus einem talentierten Schauspieler, einem erfahrenen Regisseur und einer brisanten Geschichte bietet das Potenzial für einen Film, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Ob der Film die komplexen Facetten von Armstrongs Persönlichkeit und Karriere angemessen darstellen kann, wird sich zeigen. Eines ist jedoch sicher: Die Verfilmung wird die Diskussion um Doping im Sport und die Frage nach Schuld und Sühne neu entfachen.




