Ein rabenschwarzer Abend für Tottenham Hotspur in der Champions League: Atlético Madrid deklassierte die Londoner im Hinspiel des Achtelfinals mit 5:2. Bereits nach einer Viertelstunde stand es 3:0 für die Gastgeber, Torwart Antonin Kinsky musste nach haarsträubenden Fehlern ausgewechselt werden. Die Hypothek für das Rückspiel ist enorm.

Atlético Madrid: Ein Champions-League-Schwergewicht
Atlético Madrid gehört seit Jahren zu den Top-Mannschaften in Europa. Unter Trainer Diego Simeone haben sich die «Colchoneros» einen Ruf als unangenehmer Gegner erarbeitet, der vor allem defensiv stark ist und mit aggressivem Pressing agiert. Atlético hat bereits zweimal das Finale der Champions League erreicht, scheiterte aber beide Male am Stadtrivalen Real Madrid. In der laufenden Saison will Atlético erneut angreifen und den Titel holen. (Lesen Sie auch: Barca Atletico: Madrid zieht ins Finale ein:…)
Tottenhams desaströser Start in Madrid
Das Spiel gegen Tottenham begann für Atlético Madrid optimal. Bereits in der 6. Minute rutschte Tottenhams Torwart Antonin Kinsky weg, Marcos Llorente nutzte die Chance zur frühen Führung. Nur acht Minuten später erhöhte Antoine Griezmann auf 2:0. Kinsky patzte erneut, als er den Ball Julian Alvarez in die Füße spielte, der problemlos zum 3:0 einschob. Interimstrainer Igor Tudor reagierte und wechselte Kinsky in der 17. Minute aus. Für ihn kam Guglielmo Vicario, der allerdings auch keine Sicherheit ausstrahlte und kurz nach seiner Einwechslung das 4:0 hinnehmen musste. Wie die BBC berichtet, hatte Vicario bereits vor dem Spiel wegen schwacher Leistungen in der Kritik gestanden.
Spence‘ Handschlag sorgt für Aufsehen
Neben der sportlichen Leistung sorgte auch eine Szene am Rande des Spiels für Aufsehen. Nachdem Djed Spence ausgewechselt wurde, ging er laut SPORF zum Trainer Igor Tudor und schüttelte ihm die Hand. Einige Fans interpretierten dies als Kritik an Tudors mangelnder Wertschätzung gegenüber den Spielern. (Lesen Sie auch: Barcelone – Atlético Madrid: FC Barcelona scheitert)
Aufholjagd bleibt aus
Tottenham konnte zwar noch vor der Halbzeit durch Pedro Porro auf 4:1 verkürzen, doch die Hoffnung auf eine Aufholjagd wurde in der zweiten Halbzeit schnell zunichte gemacht. Atlético Madrid spielte abgeklärt und erhöhte durch einen weiteren Treffer auf 5:1. Tottenham gelang lediglich noch ein weiteres Tor zum 5:2-Endstand. Die Ausgangslage für das Rückspiel ist somit denkbar schlecht.
Reaktionen und Stimmen
Die englischen Medien sparten nach dem Spiel nicht mit Kritik an Tottenham. «Das war eine Demütigung», schrieb der Guardian. «Tottenham wurde von Atlético Madrid vorgeführt.» Trainer Igor Tudor zeigte sich enttäuscht, betonte aber, dass seine Mannschaft im Rückspiel alles versuchen werde, um das Ergebnis noch zu korrigieren. Ob dies gelingt, bleibt allerdings fraglich. (Lesen Sie auch: Barcelona – Atlético Madrid: gegen: Kantersieg im…)
Atlético Madrids Dominanz: Was bedeutet das für Tottenham?
Die deutliche Niederlage gegen Atlético Madrid wirft Fragen auf. Tottenham befindet sich aktuell im Umbruch und muss sich neu finden. Die Abwehr präsentierte sich gegen Atlético desolat, im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Trainer Igor Tudor hat nun die Aufgabe, die Mannschaft bis zum Rückspiel wieder aufzurichten und eine bessere Leistung zu zeigen. Allerdings ist die Hypothek von drei Toren enorm, und es bräuchte schon ein kleines Fußballwunder, um das Achtelfinal-Aus noch zu verhindern.

Ausblick
Das Rückspiel findet am 18. März statt. Tottenham muss sich deutlich steigern, um gegen Atlético Madrid eine Chance zu haben. Die Fans hoffen auf eine Reaktion der Mannschaft und ein besseres Spiel als im Hinspiel.Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber im Fußball ist bekanntlich alles möglich. (Lesen Sie auch: Atlético Madrid – Espanyol: gegen: Worauf es…)
Tabelle: Champions League Achtelfinale, Hinspiel
| Spiel | Ergebnis | Datum |
|---|---|---|
| Atlético Madrid – Tottenham Hotspur | 5:2 | 10. März 2026 |
| Newcastle – Barcelona | 1:1 | 10. März 2026 |
Häufig gestellte Fragen zu atletico madrid
Warum wurde der Torwart von Tottenham so früh ausgewechselt?
Antonin Kinsky, der Torwart von Tottenham, wurde bereits in der 17. Minute ausgewechselt, nachdem er durch zwei schwere Fehler maßgeblich an den ersten drei Gegentoren beteiligt war. Trainer Igor Tudor reagierte damit auf die desolate Leistung des jungen Keepers.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Tottenham das Achtelfinale noch dreht?
Nach der 5:2-Niederlage im Hinspiel gegen Atlético Madrid ist die Wahrscheinlichkeit, dass Tottenham das Achtelfinale noch dreht, sehr gering. Die Mannschaft müsste im Rückspiel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen und Atlético schlagen.
Wer ist der Trainer von Atlético Madrid?
Der Trainer von Atlético Madrid ist Diego Simeone. Der Argentinier ist seit 2011 im Amt und hat den Verein zu zahlreichen Erfolgen geführt, darunter zwei Europa-League-Titel und eine spanische Meisterschaft.
Wann findet das Rückspiel zwischen Tottenham und Atlético statt?
Das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League zwischen Tottenham Hotspur und Atlético Madrid findet am 18. März statt. Tottenham muss das Spiel mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu haben.
Welche Bedeutung hat das Handshake von Djed Spence?
Das Handshake von Djed Spence mit Trainer Igor Tudor nach seiner Auswechslung wurde von einigen Fans als Zeichen der Kritik an Tudors mangelnder Wertschätzung gegenüber den Spielern interpretiert. Es sorgte für Diskussionen in den sozialen Medien.
Offizielle Webseite von Atlético Madrid


