Die starken Schneefälle in Österreich haben am 20. Februar 2026 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Die ASFINAG, die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, steht vor der Herausforderung, die Straßen von Schnee und Eis zu befreien und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Hintergrund: ASFINAG und ihre Rolle im österreichischen Straßennetz
Die ASFINAG ist ein zentraler Akteur im österreichischen Straßennetz. Sie ist für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Erhaltung von Autobahnen und Schnellstraßen zuständig. Ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist der Winterdienst, der bei Schneefall und Eisglätte die Befahrbarkeit der Straßen sicherstellen soll. Dies umfasst das Räumen von Schnee, das Streuen von Salz und Splitt sowie die Koordination von Straßensperren bei extremen Wetterbedingungen. Mehr Informationen zur Arbeit der ASFINAG finden Sie auf der offiziellen Webseite. (Lesen Sie auch: Kerstin G Großglockner: -Drama: Urteil im Prozess…)
Aktuelle Entwicklung: Straßensperren und Staus durch Schneefall
Die aktuellen Schneefälle haben besonders Tirol und Wien getroffen. In Tirol kam es am Donnerstagnachmittag, dem 19. Februar 2026, zu winterlichen Fahrbedingungen, wodurch Fahrzeuge hängen blieben und Staus entstanden. Die Fernpassstraße (B179) musste zwischen Biberwier und Nassereith in beiden Richtungen gesperrt werden. Laut tirol.ORF.at dauerte die Sperre rund zwei Stunden, wobei es zu einem Rückstau von mehreren Kilometern kam. Für LKW galt Kettenpflicht.
Auch auf der Brennerautobahn (A13) gab es Probleme. Im Bereich der Luegbrücke mussten die Behörden die Autobahn ab der Mautstelle Schönberg sperren, da Fahrzeuge hängengeblieben waren. Zudem kam es auf der Reschenstraße (B180) zwischen Nauders und der Kajetansbrücke zu Staus. In Osttirol galt auf der Drautalstraße (B100) und der Ötztalstraße (B186) Schneekettenpflicht. (Lesen Sie auch: Droht ein USA Krieg gegen Iran? Trumps…)
In Wien warnen Wetterdienste vor großen Neuschneemengen. MeinBezirk.at berichtet, dass bis zu 20 Zentimeter Neuschnee bis zum Freitagvormittag erwartet werden. Der staatliche Wetterdienst GeoSphere Austria hat die zweithöchste Warnstufe («orange») ausgegeben, die Unwetterzentrale (UWZ) warnt sogar mit der höchsten Stufe («rot»).
Auswirkungen auf den Verkehr und die Wirtschaft
Die Straßensperren und Staus haben erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr und die Wirtschaft. Pendler sind von Verspätungen betroffen, der Güterverkehr wird behindert, und auch der Tourismus könnte unter den winterlichen Bedingungen leiden. Die ASFINAG ist im Dauereinsatz, um die Straßen so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen. Es wird jedoch erwartet, dass die winterlichen Bedingungen noch bis in den Freitag andauern werden. (Lesen Sie auch: Olympia Curling Männer: Schweizer – verpassen -Gold)
ASFINAG: Maßnahmen und Empfehlungen für Verkehrsteilnehmer
Die ASFINAG empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen. Dazu gehört, ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten, die Geschwindigkeit zu reduzieren und Winterreifen zu verwenden. In bestimmten Gebieten ist auch die Verwendung von Schneeketten erforderlich. Es ist ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen. Die ASFINAG stellt auf ihrer Webseite und über ihre Social-Media-Kanäle aktuelle Informationen zur Verfügung.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Die Wetterdienste prognostizieren, dass die Schneefälle in Österreich noch bis zum Freitag andauern werden. Die ASFINAG wird weiterhin im Einsatz sein, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Es ist jedoch zu erwarten, dass es weiterhin zu Verkehrsbehinderungen kommen wird. Verkehrsteilnehmer sollten sich daher auf längere Fahrzeiten einstellen und ihre Reise entsprechend planen. (Lesen Sie auch: Kaori Sakamoto gewinnt Silber bei Olympia 2026)

Häufig gestellte Fragen zu ASFINAG
Häufig gestellte Fragen zu asfinag
Was genau ist die Aufgabe der ASFINAG in Österreich?
Die ASFINAG plant, baut, betreibt und erhält die Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Dazu gehört auch der Winterdienst, welcher die Befahrbarkeit der Straßen bei Schnee und Eis sicherstellt. Sie ist ein wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur des Landes.
Wie informiert die ASFINAG über aktuelle Straßensperren und Staus?
Die ASFINAG informiert über ihre Webseite, Social-Media-Kanäle und über Verkehrsmeldungen im Radio über aktuelle Straßensperren und Staus. Es wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren, um Verzögerungen zu vermeiden.
Welche Auswirkungen haben die aktuellen Schneefälle auf den Verkehr in Österreich?
Die starken Schneefälle haben zu Straßensperren und Staus geführt, insbesondere in Tirol und Wien. Pendler sind von Verspätungen betroffen, der Güterverkehr wird behindert, und auch der Tourismus könnte unter den winterlichen Bedingungen leiden. Die ASFINAG arbeitet an der schnellstmöglichen Räumung.
Was empfiehlt die ASFINAG Verkehrsteilnehmern bei winterlichen Straßenverhältnissen?
Die ASFINAG empfiehlt, die Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen, ausreichend Abstand zu halten, die Geschwindigkeit zu reduzieren und Winterreifen zu verwenden. In manchen Gebieten ist die Nutzung von Schneeketten notwendig. Informieren Sie sich vorab über die aktuelle Lage.
Bis wann werden die Schneefälle in Österreich voraussichtlich andauern?
Die Wetterdienste prognostizieren, dass die Schneefälle noch bis zum Freitag, den 21. Februar 2026, andauern werden. Es ist daher weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Fahrten ein und informieren Sie sich vorab.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
