Die bemannte Mondmission «Artemis 2» muss erneut verschoben werden, da es zu weiteren technischen Problemen gekommen ist. Die ursprünglich für März geplante Mission, bei der vier Astronauten den Mond umrunden sollten, verzögert sich aufgrund von Schwierigkeiten mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen. Diese artemis 2 verschiebung ist bereits die zweite Verzögerung für die Mission.

Warum kommt es zur Artemis 2 Verschiebung?
Die erneute Verschiebung von Artemis 2 ist auf ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen zurückzuführen. Helium wird verwendet, um Tanks während des Fluges unter Druck zu setzen. Die NASA muss nun die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel zur Reparatur in den Hangar zurückbringen, was das geplante Startfenster im März unmöglich macht. Die genaue Ursache des Problems wird derzeit untersucht.
Die wichtigsten Fakten
- Artemis 2 Start wurde erneut verschoben.
- Grund ist ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer Raketenstufe.
- Die Reparaturarbeiten machen den geplanten Start im März unmöglich.
- Die Mission soll vier Astronauten in die Mondumlaufbahn bringen.
Erneute Verzögerung für die bemannte Mondmission
Die NASA hatte den Start von «Artemis 2» ursprünglich für Anfang Februar geplant. Bereits damals musste der Termin verschoben werden, da bei Tests Wasserstoff-Lecks entdeckt wurden. Nach einem weiteren Probelauf, bei dem alle Abläufe bis auf den eigentlichen Start simuliert wurden, hatte NASA-Chef Jared Isaacman noch von einem «großen Fortschritt» gesprochen. Der 6. März wurde daraufhin als frühestmöglicher Starttermin genannt. Diese erneute artemis 2 verschiebung wirft nun jedoch weitere Fragen auf.
Helium wird in Raketen verwendet, um Treibstofftanks unter Druck zu setzen und Ventile zu betätigen. Ein zuverlässiges Heliumsystem ist entscheidend für einen sicheren und erfolgreichen Start. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Mission: NASA Probt Weiter für…)
Die Artemis 2 Mission im Detail
Die «Artemis 2»-Mission ist von großer Bedeutung, da sie erstmals seit 1972 wieder Menschen in die Nähe des Mondes bringen soll. Die vier Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman (alle USA) und Jeremy Hansen (Kanada) sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur geplanten Landung von Astronauten auf dem Mond im Rahmen des Artemis-Programms. Die Europäische Weltraumorganisation ESA ist ebenfalls ein wichtiger Partner im Artemis-Programm und liefert unter anderem das Europäische Servicemodul für die Orion-Raumkapsel. Details zum Beitrag der ESA sind auf der ESA-Webseite zu finden.
Die Mission dient auch dazu, Systeme und Technologien zu testen, die für zukünftige Mondlandungen benötigt werden. Dazu gehören die Orion-Raumkapsel, das Lebenserhaltungssystem und die Kommunikationssysteme. Die gesammelten Daten und Erfahrungen sollen dazu beitragen, die Sicherheit und Effizienz zukünftiger Missionen zu verbessern.
Auswirkungen auf das Artemis-Programm
Die erneute artemis 2 verschiebung könnte sich auf den gesamten Zeitplan des Artemis-Programms auswirken. Die NASA plant, im Rahmen des Programms bis 2025 wieder Astronauten auf dem Mond zu landen. Verzögerungen bei «Artemis 2» könnten diesen Zeitplan gefährden. Es ist wichtig, dass die technischen Probleme gründlich untersucht und behoben werden, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Wie n-tv berichtet, ist die NASA bestrebt, die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten.
Wie geht es weiter mit Artemis 2?
Nach der Rückkehr der Trägerrakete und der Orion-Raumkapsel in den Hangar werden die Ingenieure der NASA das Problem mit der Helium-Zufuhr genauer untersuchen. Es werden Reparaturen und Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass das System einwandfrei funktioniert. Ein neuer Starttermin wird erst bekannt gegeben, wenn die Probleme behoben sind und die Sicherheit der Mission gewährleistet ist. Die NASA wird die Öffentlichkeit über die Fortschritte informieren. Die NASA hat bereits mehrere alternative Startfenster im Laufe des Jahres identifiziert, die genutzt werden könnten, sobald die technischen Probleme behoben sind. Informationen zum Artemis-Programm sind auf der offiziellen NASA-Seite verfügbar. (Lesen Sie auch: Erdbeben Slowakei: Erschütterungen nahe Bratislava spürbar)
Wie Stern berichtet, ist die artemis 2 verschiebung ein Rückschlag für das Programm, aber die NASA bleibt zuversichtlich, dass die Mission erfolgreich sein wird. Die Sicherheit der Astronauten hat oberste Priorität, und die NASA wird keine Risiken eingehen.
Es ist davon auszugehen, dass die NASA in den kommenden Wochen und Monaten detailliertere Informationen zu den technischen Problemen und dem neuen Zeitplan für «Artemis 2» veröffentlichen wird. Die Raumfahrtgemeinschaft und die Öffentlichkeit werden die Entwicklungen genau verfolgen.
Das Artemis-Programm ist ein von den USA angeführtes internationales Raumfahrtprogramm, das zum Ziel hat, bis 2025 wieder Astronauten auf den Mond zu bringen und eine dauerhafte Mondbasis zu errichten.

Die erneute Verschiebung der Artemis 2 Mission ist ein Zeichen dafür, wie komplex und herausfordernd bemannte Raumfahrt ist. Technische Probleme sind nicht ungewöhnlich und müssen sorgfältig behoben werden, um die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten. Die NASA wird die notwendigen Schritte unternehmen, um die Mission so bald wie möglich erfolgreich durchzuführen. Die Raumfahrtbehörde arbeitet eng mit ihren internationalen Partnern zusammen, um die Ziele des Artemis-Programms zu erreichen und die menschliche Präsenz im Weltraum auszubauen. Die Bedeutung internationaler Kooperationen in der Raumfahrt unterstreicht auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). (Lesen Sie auch: Lottozahlen Samstag: Ihre Gewinnzahlen Vom 21. Februar…)
Die artemis 2 verschiebung ist bedauerlich, aber die Sicherheit und der Erfolg der Mission haben oberste Priorität. Die NASA wird die Zeit nutzen, um die technischen Probleme zu beheben und die Systeme gründlich zu testen, bevor ein neuer Starttermin festgelegt wird. Die Augen der Weltraumgemeinschaft sind weiterhin auf das Artemis-Programm gerichtet, und die NASA ist entschlossen, die Ziele des Programms zu erreichen und die nächste Generation von Weltraumforschern zu inspirieren.
Ursprünglich berichtet von: Stern




