Karrierehöhepunkte und Grand-Slam-Performances
Alexander Zverev zeigt seinen kraftvollen Aufschlag – eine seiner größten Stärken auf dem Platz
Geboren am 20. April 1997 in Hamburg, begann Alexander Zverev früh mit dem Tennissport. Sein Vater Alexander Michailowitsch Zverev, ein ehemaliger sowjetischer Tennisspieler, erkannte das außergewöhnliche Talent seines Sohnes und übernahm seine Trainingsleitung. Bereits als Jugendlicher zeigte Zverev sein Potenzial und schloss das Jahr 2013 als Nummer eins der Junioren-Weltrangliste ab – ein Erfolg, den vor ihm noch kein deutscher Spieler erreicht hatte.
Seinen ersten großen Titel gewann Zverev 2014 in der Junioren-Einzelkonkurrenz der Australian Open. Der Durchbruch auf der ATP-Tour gelang ihm 2016 mit seinem ersten Turniersieg in Sankt Petersburg. Seitdem hat sich der 1,98 Meter große Rechtshänder kontinuierlich in der Weltspitze etabliert.

Alexander Zverev feiert einen seiner zahlreichen ATP-Titel
Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn der ATP Finals 2018, wo er im Finale Novak Djokovic bezwang, sowie die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Bei Grand-Slam-Turnieren erreichte er 2020 das Finale der US Open, musste sich dort aber in einem dramatischen Fünf-Satz-Match Dominic Thiem geschlagen geben.
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Im Laufe seiner Karriere hat Alexander Zverev bereits mehrere Masters-1000-Turniere gewonnen und sich in der ATP-Weltrangliste zeitweise bis auf Platz 2 vorgearbeitet. Seine konstanten Leistungen und sein Potenzial machen ihn zu einem der vielversprechendsten Spieler seiner Generation.
Persönliches Leben und öffentliche Wahrnehmung

Alexander Zverev und Sophia Thomalla bei einem gemeinsamen Auftritt
Abseits des Tennisplatzes führt Alexander Zverev ein Leben zwischen Trainingseinheiten, Turnierreisen und seinen Wohnsitzen in Monte Carlo und Hamburg. Seit 2021 ist er mit der deutschen Moderatorin und Schauspielerin Sophia Thomalla liiert. Das Paar hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, zeigt sich aber gelegentlich gemeinsam bei Veranstaltungen.
In einem Interview verriet Thomalla das Geheimnis ihrer Beziehung: «Was wir auf jeden Fall teilen, ist unser Sinn für Humor. Wir lachen über die selben dämlichen Dinge. Und wir haben auch beide einen sehr schwarzen Humor.» Trotz des Altersunterschieds von acht Jahren scheint das Paar auf einer Wellenlänge zu sein.
Interessante Fakten über Alexander Zverev
- Seinen Hauptwohnsitz hat er in Monte Carlo, ist aber auch häufig in Florida und Hamburg
- In seiner Freizeit spielt er gerne Golf und Basketball
- Er spricht fließend Deutsch, Russisch und Englisch
- 2021 nahm er an der TV-Show «Schlag den Star» teil
- Bei den Olympischen Spielen in Paris trug er den Bundesadler auf seinem Stirnband

Alexander Zverev während einer intensiven Trainingseinheit
Aus einer früheren Beziehung mit dem Model Brenda Patea hat Zverev eine Tochter namens Mayla, die 2021 geboren wurde. Obwohl sich das Paar bereits vor der Geburt trennte, nimmt Zverev seine Vaterrolle ernst.
Als öffentliche Person setzt sich Alexander Zverev auch für wohltätige Zwecke ein. 2020 gründete er die «Alexander Zverev Foundation», die sich für die Behandlung von Diabetes bei Kindern einsetzt – eine Krankheit, an der er selbst seit seiner Kindheit leidet. Seine Offenheit über diese Erkrankung hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für Diabetes im Leistungssport zu schärfen.
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Aktuelle Erfolge und Herausforderungen (2023-2025)

Alexander Zverev während eines intensiven Matches auf der ATP-Tour 2025
Die Jahre 2023 bis 2025 waren für Alexander Zverev von Höhen und Tiefen geprägt. Nach seiner schweren Knöchelverletzung bei den French Open 2022, die ihn zu einer mehrmonatigen Pause zwang, kämpfte er sich beeindruckend zurück in die Weltspitze. Sein Comeback verlief zunächst holprig, doch mit jedem Turnier fand er mehr zu seiner alten Stärke zurück.
Bei den Australian Open 2025 erreichte Zverev das Finale, musste sich dort jedoch dem Italiener Jannik Sinner geschlagen geben. Dennoch zeigte dieser Erfolg, dass er wieder zu den absoluten Topspielern gehört. Beim Masters-Turnier in Cincinnati 2025 setzte er seine gute Form fort und erreichte nach einem Sieg gegen Brandon Nakashima die dritte Runde.
Turnier | Jahr | Ergebnis | Besonderheit |
Australian Open | 2025 | Finale | Niederlage gegen Jannik Sinner |
French Open | 2025 | Viertelfinale | Niederlage gegen Novak Djokovic |
Wimbledon | 2025 | 1. Runde | Überraschende Niederlage, mentale Probleme |
Masters Toronto | 2025 | Halbfinale | Matchball vergeben gegen Khachanov |
Olympische Spiele Paris | 2024 | Viertelfinale | Niederlage gegen Lorenzo Musetti |
Eine besondere Herausforderung stellte für Zverev das Jahr 2025 dar, als er nach seinem frühen Ausscheiden in Wimbledon offen über mentale Probleme sprach. «Ich fühle mich gerade sehr einsam im Leben», gestand er nach der überraschenden Erstrundenniederlage. Diese Offenheit brachte ihm viel Zuspruch ein, unter anderem von der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka, die ihm zu mehr Offenheit riet.

Alexander Zverev spricht offen über seine mentalen Herausforderungen nach dem frühen Wimbledon-Aus 2025
Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 konnte Zverev seinen Goldmedaillen-Erfolg von Tokio nicht wiederholen. Er schied im Viertelfinale gegen den Italiener Lorenzo Musetti aus und führte gesundheitliche Probleme als Grund für seine Niederlage an. «Ich wurde wirklich sehr, sehr schnell müde jedes Mal und brauchte längere Pausen», erklärte er nach dem Match.
Trotz dieser Rückschläge bleibt Alexander Zverev einer der konstantesten Spieler auf der Tour. Seine Fähigkeit, nach Niederlagen wieder aufzustehen und weiterzukämpfen, zeichnet ihn aus und macht ihn zu einem Vorbild für viele junge Tennisspieler.
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Öffentliches Image und Sponsoren

Alexander Zverev präsentiert seine Adidas-Ausrüstung bei einem ATP-Turnier
Als einer der bekanntesten deutschen Sportler genießt Alexander Zverev große Aufmerksamkeit in den Medien. Sein Image ist geprägt von sportlicher Exzellenz, Professionalität und zunehmend auch von seiner Offenheit über persönliche Herausforderungen. Diese Authentizität hat ihm in den letzten Jahren viele Sympathien eingebracht.
Zverevs Markenportfolio umfasst namhafte Sponsoren wie Adidas für Bekleidung und Schuhe sowie Head für Tennisschläger. Zudem ist er Markenbotschafter für die Luxusuhrenmarke Richard Mille und hat Werbeverträge mit weiteren internationalen Unternehmen. Seine Präsenz in sozialen Medien mit Millionen von Followern macht ihn zu einem wertvollen Partner für Marken, die die junge, sportaffine Zielgruppe erreichen wollen.

Alexander Zverev bei einem professionellen Fotoshooting für einen seiner Sponsoren
Wichtige Sponsoren und Partnerschaften
- Adidas – Bekleidung und Schuhe
- Head – Tennisschläger
- Richard Mille – Luxusuhren
- Rolex – Uhrenpartner
- Z-Zegna – Modepartner für formelle Anlässe
In Deutschland wird Alexander Zverev oft als Nachfolger von Boris Becker und Steffi Graf gesehen – eine Rolle, die mit hohen Erwartungen verbunden ist. Tennislegende Boris Becker selbst äußerte sich mehrfach positiv über Zverevs Potenzial: «Es ist ein weiter Weg – viele 20-Jährige sind talentiert. Aber er ist auch sehr zielstrebig, das liegt vor allem an seinem guten Umfeld. Wir können darauf hoffen, dass wir mit ihm irgendwann mal wieder einen echten Superstar haben.»
Neben seinen sportlichen Leistungen trägt auch sein soziales Engagement zu seinem positiven Image bei. Mit seiner «Alexander Zverev Foundation» setzt er sich für Kinder mit Diabetes ein und nutzt seine Bekanntheit, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.
Ausblick und Vermächtnis

Alexander Zverev gibt sein Wissen an die nächste Generation weiter
Mit 28 Jahren steht Alexander Zverev noch am Anfang der zweiten Hälfte seiner Karriere. Sein großes Ziel bleibt der Gewinn eines Grand-Slam-Titels – eine Trophäe, die in seiner beeindruckenden Sammlung noch fehlt. Angesichts seiner Fähigkeiten und seiner Beständigkeit scheint es nur eine Frage der Zeit, bis er dieses Ziel erreicht.
Experten sehen in Zverev weiterhin einen der vielversprechendsten Spieler seiner Generation. Seine Kombination aus kraftvollem Aufschlag, soliden Grundschlägen und zunehmender mentaler Stärke macht ihn zu einem gefährlichen Gegner für jeden Spieler auf der Tour.
Abseits des Platzes hat Alexander Zverev durch seine Offenheit über persönliche Herausforderungen wie seine Diabetes-Erkrankung und mentale Probleme wichtige Gespräche angestoßen. Sein Einfluss geht damit über den Sport hinaus und macht ihn zu einem Vorbild für viele junge Menschen.
Ob Alexander Zverev eines Tages in einer Reihe mit deutschen Tennis-Legenden wie Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich genannt werden wird, hängt vor allem von seinen zukünftigen Grand-Slam-Erfolgen ab. Das Potenzial dazu hat er zweifellos – und die Tennisfans in Deutschland und weltweit werden seinen weiteren Weg mit Spannung verfolgen.
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