Kylie Minogue gibt in ihrer neuen Netflix-Dokumentation «Kylie» einen schonungslos ehrlichen Einblick in ihr Leben und spricht auch über die verstorbene Liebe ihres Lebens.
Kylie Minogue, 57, blickt in ihrer neuen Dokumentation «Kylie – I Should Be So Lucky» auf ihr Leben zurück und lässt darin wichtige Meilensteine Revue passieren. Die dreiteilige Serie zeigt die australische Pop-Ikone nahbar und verletzlich wie nie und Kylie möchte nun erstmals ihre Geschichte selbst erzählen.
Kylie Minogue trauert um Michael Hutchence
Zu ihrer Geschichte gehören auch zwei aufregende Jahre von 1989 bis 1991, die sie mit dem ehemaligen «INXS»-Sänger Michael Hutchence, †37, verbrachte – die beiden waren DAS australische Pop-Traumpaar. In einem aufwühlenden Tränen-Gespräch ging es in der Doku auch um ihren verstorbenen Exfreund, der sich am 22. November 1997 selbst das Leben nahm. Ein Schicksalsschlag, den Kylie Minogue wohl niemals vergessen wird und der sie in Interviews schon öfter zum Weinen brachte.
Im Gespräch mit dem britischen «Hello!»-Magazin wurde auch der Verlust von Michael Hutchence beleuchtet. Ein Thema, das noch heute höchst emotional für Kylie ist und immer wieder alte Wunden aufreißt. Im Interview mit der Publikation sagte sie, dass sie diesbezüglich erstmals ihre Fasson verlor: «Das war das erste Mal, dass ich bei den Interviews vor der Kamera geweint habe.» Doch lässt die Sängerin die Emotionen vor der Welt zu. «Wenn ich wirklich an ihn denke und über ihn spreche, spüre ich oft einfach seine Anwesenheit und denke an diese Zeit zurück.»
«In den Gesprächen über Michael habe ich wirklich versucht, mich wieder in diesen Moment zu versetzen, sodass ich emotionaler wurde, was interessant war. Ich finde, das war gut. Ich glaube, vielleicht ist es einfach etwas, womit sich die Leute identifizieren können.» Schließlich haben wohl die meisten Menschen schon einen geliebten Menschen verlieren müssen.
Eine Reise der Selbstfindung
In der Dokumentation wird deutlich, dass Kylie während ihrer Beziehung zu Michael auf einer Reise der Selbstfindung war. Während dieser Zeit wandelte sich ihr Image von einer unschuldigen Seifenoper-Darstellerin aus der australischen Serie «Nachbarn» zu einer Pop-Diva mit Pixie-Cut. Als der Musiker seine Partnerin schlussendlich verließ, war Minogue «am Boden zerstört» und fand nie wieder eine solche Liebe.
Es war definitiv eine unglaubliche Zeit und wahrscheinlich suche ich seitdem nach etwas Ähnlichem – und habe es nicht gefunden.
So fand Kylie mit Männern wie beispielsweise dem französischen Regisseur Stéphane Sednaoui, 63, dem Schauspieler Olivier Martinez, 60, dem spanischen Model Andrés Velencoso, 48, oder dem britischen Schauspieler Joshua Sasse, 38, nie dauerhaftes Liebesglück und soll derzeitig glücklicher Single sein.
Im Gespräch mit dem «Sunday Times Style»-Magazin antwortete sie auf die Frage, ob Michael die Liebe ihres Lebens gewesen sei, mit den Worten: «Ja, wahrscheinlich. Ich hatte viele Beziehungen, manche waren Liebe, manche nicht. Unsere Beziehung damals dauerte nicht besonders lange, aber sie hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf mich.»
Kampf gegen den Brustkrebs
Im letzten Teil der dreiteiligen Dokumentation wurde noch ein weiterer sensibler Teil aus dem Leben der Künstlerin thematisiert: Im Mai 2005 wurde Kylie Minogue Brustkrebs diagnostiziert. Eine Hiobsbotschaft, die eine Operation sowie Chemotherapie nach sich zog. Schmerzvolle Erinnerungen, die sie für die Netflix-Sendung erneut durchleben musste. Die Krebsdiagnose wird für immer ein Teil der Geschichte der Musikerin sein, doch glücklicherweise stieg Kylie Minogue nur ein Jahr später wieder wie Phönix aus der Asche, galt als krebsfrei und konnte ihr Bühnen-Comeback feiern – und ihre zweite Chance auf ein gesundes Leben. Ab dem 20. Mai ist «Kylie – I Should Be So Lucky» auf Netflix zu sehen.
Verwendete Quellen: hellomagazine.com, thetimes.com/magazines/style, Kylie – I Should Be So Lucky, netflix.com
Quelle: Gala