„Ich bin so krass krank geworden… Ich war wochenlang krank. Und dann habe ich es verloren.“ Diese Worte von Bahar Kizil, ehemaliges Mitglied der Girlgroup Monrose, berühren tief. Im Podcast „Recall“ mit Senna Gammour sprach Bahar Kizil über ihre Fehlgeburt im Jahr 2025. Die Offenbarung der Sängerin macht Mut, über dieses sensible Thema zu sprechen. Bahar Kizil Fehlgeburt steht dabei im Mittelpunkt.

Bahar Kizil spricht offen über ihre Fehlgeburt
Bahar Kizil, bekannt geworden durch die Casting-Show „Popstars“ und ihre Zeit bei Monrose, hat im Podcast „Recall“ mit Senna Gammour über eine schmerzhafte Erfahrung gesprochen: ihre Fehlgeburt im Jahr 2025. Die Sängerin offenbarte, dass sie kurz nach ihrem Auftritt bei den Miss Germany Awards am 22. Februar 2025 ihr ungeborenes Kind in der achten Schwangerschaftswoche verlor. Es war das erste Mal, dass sie öffentlich über dieses traumatische Ereignis sprach.
Wie hat Bahar Kizil die Fehlgeburt erlebt?
Bahar Kizil erlebte die Fehlgeburt als eine sehr belastende Zeit. Sie schildert, dass sie kurz zuvor an einer heftigen Grippe erkrankte. In der achten Schwangerschaftswoche kam es dann zu Blutungen, die das Ende ihrer Schwangerschaft bedeuteten. Die emotionale und körperliche Belastung war enorm, besonders da sie sich zu diesem Zeitpunkt noch in einer frühen Phase ihrer Beziehung befand und mit der neuen Situation erst zurechtfinden musste. Laut Gala war es für Bahar Kizil das erste Mal, dass sie öffentlich über dieses sensible Thema sprach. (Lesen Sie auch: Donald Trump: US-Präsident trainiert eine Minute pro…)
Familien-Tipp
- Offenheit: Sprechen Sie mit Ihrem Partner, Freunden oder Familie über Ihre Gefühle.
- Professionelle Hilfe: Scheuen Sie sich nicht, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
- Selbstfürsorge: Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und tun Sie Dinge, die Ihnen guttun.
- Erinnerung: Gestalten Sie einen Ort der Erinnerung, um Ihr Kind zu ehren.
Der unerwartete Beginn und das frühe Ende
Bahar Kizil und Senna Gammour sprachen zunächst über ihre Mütter und den bevorstehenden Muttertag. Als Senna das Thema Kinderwunsch ansprach und fragte, ob Bahar ihre Eizellen habe einfrieren lassen, überraschte Bahar mit der Enthüllung: „Aber du weißt ja, dass ich schwanger war, ne?“ Senna reagierte verblüfft, da Bahar ihr zuvor nichts davon erzählt hatte. Bahar erinnerte Senna an ein Treffen in Berlin vor einer Tour, als sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hatte. Kurz darauf folgte jedoch die traurige Nachricht vom Verlust ihres Babys. Bahar beschrieb die Schwangerschaft als „unerwartet“, da sie und ihr Freund erst kurz zuvor zusammengekommen waren. Die Nachricht löste gemischte Gefühle aus, da sie sich gleichzeitig freute und Ängste hatte.
Dieses Thema ist für Kinder ungeeignet. Gespräche über Fehlgeburten sollten in einem altersgerechten Rahmen stattfinden.
Wie geht man mit einer Fehlgeburt um?
Eine Fehlgeburt ist ein traumatisches Ereignis, das viele Frauen betrifft. Es ist wichtig, sich Zeit zum Trauern zu nehmen und sich professionelle Hilfe zu suchen, wenn man alleine nicht damit zurechtkommt. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Studien zeigen, dass etwa 10-15% aller Schwangerschaften in einer Fehlgeburt enden. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von genetischen Defekten bis hin zu gesundheitlichen Problemen der Mutter. Es ist wichtig zu betonen, dass eine Fehlgeburt in den meisten Fällen nicht durch das Verhalten der Frau verursacht wird. Laut dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. sind genetische Ursachen die häufigste Ursache für eine Fehlgeburt. (Lesen Sie auch: Christine Neubauer und José Campos: Hochzeit auf…)
Die Bedeutung von Offenheit und Unterstützung
Bahar Kizils Entscheidung, offen über ihre Fehlgeburt zu sprechen, ist ein wichtiger Schritt, um das Tabu rund um dieses Thema zu brechen. Viele Frauen leiden im Stillen und fühlen sich isoliert. Durch das Teilen ihrer Geschichte möchte Bahar anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass sie nicht alleine sind. Auch für Paare kann der Verlust eines Kindes eine große Belastung darstellen. Es ist wichtig, dass beide Partner offen miteinander kommunizieren und sich gegenseitig unterstützen. Pro Familia bietet umfassende Informationen und Beratungsangebote für Betroffene an.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Fehlgeburt?
Eine Fehlgeburt ist der Verlust einer Schwangerschaft vor der 24. Schwangerschaftswoche oder bei einem Gewicht des Fötus von unter 500 Gramm. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben, oft genetische oder hormonelle Gründe.

Wie häufig sind Fehlgeburten?
Fehlgeburten sind leider nicht selten. Schätzungen zufolge enden etwa 10 bis 15 Prozent aller bestätigten Schwangerschaften in einer Fehlgeburt. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen.
Welche Ursachen kann eine Fehlgeburt haben?
Die Ursachen für eine Fehlgeburt sind vielfältig. Häufig liegen genetische Defekte beim Embryo vor. Auch hormonelle Störungen, Infektionen oder Erkrankungen der Mutter können eine Rolle spielen. (Lesen Sie auch: George Clooney Karriereende: Plant Er den Ausstieg…)
Wie kann man mit dem Verlust umgehen?
Der Umgang mit einer Fehlgeburt ist sehr individuell. Wichtig ist, sich Zeit zum Trauern zu nehmen und sich Unterstützung zu suchen. Gespräche mit dem Partner, der Familie oder Freunden können helfen.
Wo finde ich Hilfe und Unterstützung?
Es gibt zahlreiche Anlaufstellen für Betroffene. Frauenärzte, Beratungsstellen wie Pro Familia und Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Informationen. Auch psychologische Hilfe kann in Anspruch genommen werden.
Bahar Kizils Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, über schwierige Themen wie Fehlgeburten zu sprechen. Indem sie ihre Erfahrungen teilt, ermutigt sie andere Frauen, sich nicht zu schämen und sich Hilfe zu suchen. Es ist ein wichtiger Schritt, um das Tabu zu brechen und eine offene und unterstützende Gesellschaft zu schaffen, in der Trauer und Verlust ihren Platz haben dürfen. Gerade für Familien ist es wichtig, solche Erfahrungen zu verarbeiten und gemeinsam Wege zu finden, mit dem Schmerz umzugehen.



