Die Frauen an der Seite von Anthony Kiedis waren fast immer deutlich jünger als er. Doch während frühere Beziehungen oft im Schatten der Kontroverse standen, meldet sich seine jetzige Freundin Eileen Kelly selbst zu Wort.

In der Welt des Rock ’n‘ Roll gehört Anthony Kiedis, 63, zu den wenigen Ikonen, die das Älterwerden scheinbar mühelos ignorieren – nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem bei der Wahl seiner Partnerinnen. Seine Vorliebe für deutlich jüngere Frauen sorgte bereits in den 1980er-Jahren für Kontroversen: Als er 24 Jahre alt war, führte Kiedis eine Beziehung mit der damals erst 16-jährigen Schauspielerin Ione Skye, 55. Mit 17 Jahren wurde sie sogar von ihm schwanger, entschied sich jedoch für eine Abtreibung.
Heute ist Kiedis erneut im Gespräch – an der Seite der 30-jährigen Sexualpädagogin und Podcasterin Eileen Kelly. In einem aktuellen Essay für die «Vogue» mit dem Titel «Mein Freund ist doppelt so alt wie ich» bricht Kelly nun ihr Schweigen. Obwohl sie den Namen des Frontmanns der «Red Hot Chili Peppers» nicht explizit nennt, lässt der Kontext keinen Zweifel daran, wer der Mann an ihrer Seite ist. (Lesen Sie auch: Anthony Kiedis: «Red Hot Chili Peppers»-Star Anthony…)
Unerwartete Anziehung: So lernten sich Anthony Kiedis und Eileen Kelly kennen
Vehement verteidigt Kelly ihre Beziehung gegen die Flut an Vorurteilen, die Paaren mit einem Altersunterschied von 33 Jahren entgegenschlägt. Der Beginn ihrer Romanze war dabei bemerkenswert unspektakulär. Man lernte sich auf einer Geburtstagsparty kennen, und die Moderatorin des Podcasts «Going Mental» betont, dass ihnen der «Altersunterschied zunächst gar nicht aufgefallen» sei.
Kelly beschreibt die erste Begegnung als reine Neugierde: «Ich hatte jemanden kennengelernt, der interessant und anziehend war; wenn überhaupt, ging ich davon aus, dass wir einfach nur Freunde werden würden.» Erst als sie Nummern austauschten und sich auf einen Kaffee trafen, entwickelte sich aus der anfänglichen Sympathie etwas Tiefgründigeres.
Kein Raum für Vorurteile: Sie bricht mit gesellschaftlichen Tabus
Eileen Kelly nutzt ihre Plattform nun, um mit den gängigen Stereotypen aufzuräumen. Sie kritisiert die gesellschaftliche Tendenz, solche Beziehungen pauschal als «gruselig» oder «eklig» abzustempeln. Dabei stört sie sich besonders an den Motiven, die man jüngeren Frauen in solchen Konstellationen unterstellt – wahlweise «Vaterkomplexe» oder die Gier nach Geld. Provokant stellt sie die Gegenfrage: (Lesen Sie auch: Stewart Tochter: Rod: Ruby ist Schwanger!)
Ist es wirklich so schwer vorstellbar, dass eine Verbindung über Generationen hinweg bestehen kann und dass zwei Menschen unterschiedlichen Alters etwas Echtes ineinander finden können?
Abseits der großen Debatten berichtet die 30-Jährige von den schmerzhaften, alltäglichen Reaktionen. Immer wieder werde sie mit «unaufgeforderten Kommentaren in der Öffentlichkeit» konfrontiert, die von «Ist das dein Vater?» bis zu «Deine Tochter ist so schön» reichen. Diese Anfeindungen machen auch vor dem engsten Umkreis nicht halt: Eileen Kelly erzählt, dass sie den Kontakt zu einer ehemals engen Freundin, die ihre Beziehung harsch kritisiert hatte, drastisch reduziert habe. «Wir sprechen jetzt weniger miteinander», so Kelly trocken über den Preis ihrer Liebe.
Reife als Beziehungsanker
Trotz des medialen Rauschens und der kritischen Blicke scheint das Paar, das seit November 2023 mehrfach gemeinsam gesichtet wurde – etwa händchenhaltend bei den Grammy-Afterpartys oder am Spielfeldrand der LA Lakers – eine stabile Basis gefunden zu haben. (Lesen Sie auch: Stewart Tochter: Rod: Ruby ist Schwanger!)
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Für Kelly liegt der Reiz in der Reife ihres Partners. «Es spricht einiges für einen Mann, der einfach mehr Zeit hatte, sein Leben auf die Reihe zu bekommen», schreibt sie und fügt mit einer Brise Selbstbewusstsein hinzu: «Er ist sich vollkommen bewusst, dass er ein verdammter Glückspilz ist.» Am Ende, so Kelly, seien sie schlicht «zwei Menschen, die gemeinsam die alltägliche, beständige Arbeit leisten, ihr Leben zu meistern.»
Verwendete Quelle: vogue.com (Lesen Sie auch: Prinz William Kate: Und Zeigen)
Ursprünglich berichtet von: Gala



