<a href=»/news-features/festivals/diagonale» hreflang=»de»>Diagonale</a>
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<div class=»field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item»>Our Girls (2025) von Mike van Diem</div>
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Drama und schwarzer Humor in den Alpen
Atemberaubende Berglandschaft bestimmt die ersten Bilder von Mike van Diems „Our Girls“. Wir sind in den österreichischen Alpen, in Tirol. Zwei holländische Touristinnen mit jeweils einer Tochter im Kleinkindalter lernen einander vor einem Gebirgssee kennen. Sie beginnen über ein hiesiges Haus zu plaudern, das beiden aufgefallen ist und das zum Verkauf stehe. Nachdem sich die beiden darauf verständigt haben, das Haus gemeinsam zu besichtigen, schlägt das eine Mädchen dem anderen mit einer Spielzeugschaufel ins Gesicht. Mit diesem Knall erscheint der Filmtitel. Derartige Schocks werden den Plot von „Our Girls“ durchsetzen; sie fungieren einerseits als gut platzierte Spannungsvehikel, andererseits als Variationen eines zentralen Motivs: der Einbruch des Rohen ins Idyllische.
Der holländische Regisseur Mike van Diem liefert ein Drama um moralische und zwischenmenschliche Dilemmata, das stärker auf Handlungsintensität und Twists setzt als auf Figurenpsychologie und Identifikation.
Wenn der Urlaub in der österreichischen Bergidylle zum Albtraum wird: Als die beiden Töchter in einen schrecklichen Unfall verwickelt werden, gerät der Sommeraufenthalt zweier befreundeter Familien völlig außer Kontrolle und stellt die langjährige Freundschaft auf die Probe. Regisseur Mike van Diem stürzt in seinem packenden Drama die Eltern in ein herzzerreißendes moralisches Dilemma, in dem unbequeme Wahrheiten ans Licht drängen. Wie weit ist man bereit zu gehen, um das Leben der eigenen Tochter zu retten? (Quelle: Diagonale)