Ein schulmassaker in der Türkei erschüttert das Land: Ein 14-jähriger Achtklässler hat an seiner Schule in der Türkei um sich geschossen und dabei acht Mitschüler sowie einen Lehrer getötet. Zudem wurden 13 weitere Personen verletzt, sechs davon schwer. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Schulmassaker Türkei steht dabei im Mittelpunkt.

Das ist passiert
- Ein 14-jähriger Schüler hat in einer Schule in der Türkei um sich geschossen.
- Acht Schüler und ein Lehrer wurden getötet.
- 13 weitere Personen wurden verletzt, sechs davon schwer.
- Der Täter soll fünf Waffen und sieben Magazine mit in die Schule gebracht haben.
- Die Eltern des Angreifers wurden festgenommen.
| Feld | Information |
|---|---|
| Datum/Uhrzeit | Dienstag, ca. 13:30 Uhr Ortszeit |
| Ort | Eine Schule in der Türkei (genauer Ort wird aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt) |
| Art des Einsatzes | Schusswaffenangriff an einer Schule |
| Beteiligte Kräfte | Polizei, Rettungsdienste, Notfallseelsorger |
| Verletzte/Tote | 8 Schüler und 1 Lehrer tot, 13 Verletzte (6 auf der Intensivstation) |
| Sachschaden | Unbekannt |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen laufen, Motiv unklar |
| Zeugenaufruf | Nein (keine spezifische Telefonnummer angegeben) |
Ein 14-jähriger Schüler beginnt, in der Schule um sich zu schießen.
Polizei und Rettungsdienste treffen am Tatort ein.
Die Eltern des mutmaßlichen Täters werden festgenommen. (Lesen Sie auch: Kriminalität: «Massaker»: Achtklässler schießt an türkischer Schule)
Was ist bisher bekannt?
Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich das schulmassaker in der Türkei am Dienstagnachmittag gegen 13:30 Uhr Ortszeit. Ein 14-jähriger Schüler der achten Klasse eröffnete in seiner Schule das Feuer und tötete acht Mitschüler sowie einen Lehrer. Dreizehn weitere Personen wurden verletzt, sechs davon schwer und werden auf der Intensivstation behandelt. Der Täter soll fünf Schusswaffen und sieben Magazine in seinem Rucksack mit in die Schule gebracht haben. Die Eltern des mutmaßlichen Schützen wurden festgenommen. Das Motiv für die Tat ist bislang unbekannt.
Wie kam es zu dem schulmassaker in der Türkei?
Die genauen Umstände, die zu dem schulmassaker in der Türkei führten, sind derzeit Gegenstand intensiver Ermittlungen. Der 14-jährige Schüler soll die Waffen seinem Vater, einem pensionierten Polizisten, entwendet haben. Laut Provinzgouverneur Mükerrem Ünlüer schoss der Jugendliche wahllos in zwei Klassenzimmern um sich. Eine Fünftklässlerin, die bei dem Vorfall verletzt wurde, berichtete der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu von einer chaotischen Situation, in der Schüler in Panik aus den Fenstern sprangen. Die Polizei konnte bislang nicht bestätigen, ob der Täter gezielt vorging oder ob es sich um eine willkürliche Schießerei handelte. Es wird auch untersucht, ob der Schüler psychische Probleme hatte oder von anderen Personen beeinflusst wurde.
Reaktionen auf die Gewalttat
Der türkische Innenminister Mustafa Ciftci sprach von einem «Massaker» und zeigte sich tief betroffen über die Ereignisse. Präsident Recep Tayyip Erdogan drückte sein Beileid aus und erklärte, die gesamte Türkei sei erschüttert. Die türkische Regierung hat eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angekündigt. Wie Stern berichtet, ist dies bereits der zweite derartige Vorfall innerhalb kurzer Zeit an einer türkischen Schule, was in der Vergangenheit selten vorkam. Die Anteilnahme in der Bevölkerung ist groß, und viele Menschen fordern eine Verschärfung der Waffengesetze und eine bessere psychologische Betreuung von Schülern.
Schusswaffenangriffe an Schulen sind in der Türkei vergleichsweise selten. Die nun aufeinanderfolgenden Vorfälle haben eine Debatte über Waffengesetze und die Sicherheit an Schulen ausgelöst. (Lesen Sie auch: Schießerei Türkei: Tote und Verletzte an Grundschule)
Die Ermittlungen laufen
Die türkische Polizei hat die Ermittlungen zu dem schulmassaker in der Türkei aufgenommen. Im Fokus stehen die Hintergründe der Tat sowie die Frage, wie der 14-jährige Schüler an die Waffen gelangen konnte. Die Eltern des Jugendlichen wurden festgenommen und werden befragt. Die Behörden sicherten Spuren am Tatort und befragten Zeugen. Die Schule, in der sich die Tat ereignete, wurde vorübergehend geschlossen. Psychologen und Sozialarbeiter kümmern sich um die traumatisierten Schüler und Lehrer. Es wird auch geprüft, ob es im Vorfeld Hinweise auf die Tat gab und ob diese von den Behörden oder der Schule hätten erkannt werden können.
Innenminister Ciftci erklärte, dass die Schule im Zweischichtensystem betrieben werde, wobei eine Gruppe von Schülern am Vormittag und eine andere am Nachmittag unterrichtet werde. Der Vorfall ereignete sich demnach genau zu dem Zeitpunkt, als die Schüler der Vormittagsschicht den Unterricht beendeten und der Angreifer, der zur Nachmittagsgruppe gehörte, die Schule betrat. Die Tatsache, dass der Täter die Waffen in einem Rucksack transportieren konnte, wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen an der Schule auf.
Interpol arbeitet international an der Bekämpfung des illegalen Waffenhandels.
Augenzeugenberichte
Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu zitiert eine Fünftklässlerin, die im Krankenhaus behandelt wird, mit den Worten: «Ich bin mit Todesangst aus dem Fenster gesprungen. Der Schulleiter hat mich aufgefangen. Wir wussten nicht, was gerade passiert. Jeder sprang in Panik aus dem Fenster.» Sie habe sich dabei ein Bein gebrochen. Dieser Bericht verdeutlicht das Ausmaß der Panik und des Schreckens, die sich während des schulmassakers in der Türkei ausbreiteten. Weitere Augenzeugenberichte werden von den Ermittlungsbehörden gesammelt, um ein umfassendes Bild der Ereignisse zu erhalten.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang oder dem Motiv des Täters geben können, sich zu melden. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird hier keine Telefonnummer veröffentlicht. Kontaktieren Sie bitte die zuständige Polizeibehörde. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee: Spektakuläre Rettung in die Nordsee…)

Die türkische Regierung hat angekündigt, die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen im ganzen Land zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Zudem sollen psychologische Beratungsangebote für Schüler ausgebaut werden. Auch in Deutschland wird über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.
FAQ zum Schulmassaker in der Türkei
Was genau ist bei dem schulmassaker in der Türkei passiert?
Wie viele Menschen wurden bei dem schulmassaker in der Türkei verletzt?
Insgesamt wurden 13 Personen verletzt, sechs davon schwer. Die Schwerverletzten werden auf der Intensivstation behandelt. Die übrigen Verletzten erlitten leichtere Verletzungen, beispielsweise durch Glassplitter oder Stürze bei der Flucht. (Lesen Sie auch: Tiere: Überraschende Wendung – ambitionierter Wal-Rettungs-Versuch)
Wie kam der Täter an die Schusswaffen für das schulmassaker in der Türkei?
Der Täter soll die fünf Schusswaffen und sieben Magazine seinem Vater entwendet haben, der ein pensionierter Polizist ist. Die genauen Umstände, wie der Jugendliche Zugriff auf die Waffen hatte, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Welche Konsequenzen hat das schulmassaker in der Türkei?
Die türkische Regierung hat eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angekündigt. Zudem sollen die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen im ganzen Land überprüft und gegebenenfalls verstärkt werden. Auch psychologische Beratungsangebote für Schüler sollen ausgebaut werden.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem schulmassaker in der Türkei und anderen Vorfällen?
Es ist der zweite derartige Vorfall in Folge an einer Schule in der Türkei, wo Angriffe mit Schusswaffen bislang selten waren. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, ist derzeit nicht bekannt und wird von den Behörden untersucht.
Die Tagesschau berichtet regelmäßig über Kriminalität und Gewalt.



