Ein markanter Wintereinbruch steht Österreich bevor, wie aktuelle Wetterradar-Daten zeigen. Nach vier Wochen relativ milden Wetters zieht ab dem 25. März 2026 eine Kaltfront über das Land und bringt Schnee, Sturm und sogar die Möglichkeit von Gewittern mit sich. Besonders in den Nordalpen wird mit erheblichen Schneefällen gerechnet.

Hintergrund: Spätwinterliche Kaltlufteinbrüche
Spätwinterliche Kaltlufteinbrüche sind im Frühling grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings fällt das aktuelle Winter-Comeback besonders intensiv aus. Die Kaltfront von Tief „Marlis“ hat Vorarlberg bereits am Mittwochnachmittag erreicht und breitet sich in der Nacht auf Donnerstag über ganz Österreich aus. Diese Entwicklung lässt sich detailliert auf verschiedenen Wetterradaren verfolgen. (Lesen Sie auch: Xabi Alonso zum FC Liverpool? Gerüchte um…)
Aktuelle Entwicklung: Schnee bis in tiefe Lagen
Die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen schlagartig auf etwa 500 Meter Höhe. Am Donnerstagmorgen fallen bereits im Inntal, im Salzachtal und im Ennstal Schneeflocken. Im Laufe des Donnerstags ziehen weitere Regen- und Schneeschauer durch, vor allem von Vorarlberg über die Obersteiermark bis ins Nordburgenland. Auch einzelne Graupelgewitter sind möglich, beispielsweise in Oberösterreich. Wie VOL.AT berichtet, wird in Vorarlberg ab Mittwoch der Frühling abrupt beendet. Regen, stürmischer Wind und Schnee bis in tiefe Lagen sorgen bis Freitag für winterliche Verhältnisse. Besonders am Donnerstag wird es ungemütlich.
Sturmwarnung für den Süden Österreichs
Der Wind wird im Laufe des Donnerstags in den Zentralalpen und im gesamten Süden immer stärker und zunehmend stürmisch. In Osttirol, Kärnten, der Steiermark und im Burgenland sind verbreitet Windböen von 50 bis 80 km/h zu erwarten. Vereinzelt sind laut ORF-Wetterredaktion sogar 100 bis 120 km/h möglich – und auf einigen Bergen noch mehr. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gibt detaillierte Sturmwarnungen heraus. (Lesen Sie auch: Tomatenketchup Test Stiftung Warentest: Nur ein schneidet)
Auswirkungen auf den Straßenverkehr
Aufgrund des erwarteten Schneefalls und der stürmischen Winde ist mit erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr zu rechnen. Besonders in höheren Lagen sollten Autofahrer auf winterliche Fahrbedingungen vorbereitet sein und ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Es wird empfohlen, nur mit Winterausrüstung unterwegs zu sein und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Wetterradar: Was bedeutet das für die Landwirtschaft?
Der plötzliche Wintereinbruch stellt auch die Landwirtschaft vor Herausforderungen. Frostschäden an bereits austreibenden Pflanzen sind zu befürchten. Landwirte sollten ihre Kulturen, wenn möglich, schützen und sich auf die veränderten Bedingungen einstellen. Auch für die Tierhaltung sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um die Tiere vor Kälte und Nässe zu schützen. (Lesen Sie auch: Welche Moderatoren Verlassen ZDF: -Umbruch: den Sender?)
Ausblick: Wie geht es weiter?
Die Kaltfront wird voraussichtlich bis zum Wochenende anhalten. Danach ist mit einem allmählichen Temperaturanstieg zu rechnen. Ob sich das Wetter dauerhaft stabilisiert, bleibt jedoch abzuwarten. Es ist ratsam, die Wetterentwicklung weiterhin aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche weitere Wetterkapriolen einzustellen. Die ORF-Wetterredaktion bietet regelmäßige Updates zur aktuellen Wetterlage.
Überblick: Vorhersagte Schneemengen
Die prognostizierten Schneemengen variieren je nach Region. In den Nordalpen werden bis zu 80 Zentimeter Neuschnee erwartet, in höheren Lagen sogar bis zu zwei Meter. Auch in tieferen Lagen ist mit einer Schneedecke zu rechnen, die jedoch nicht so beständig sein wird. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die erwarteten Schneemengen in verschiedenen Regionen Österreichs: (Lesen Sie auch: Kaufland modernisiert Kassen: Was sich für Kunden…)

| Region | Erwartete Schneemenge |
|---|---|
| Nordalpen | 50-80 cm (bis zu 2 m in höheren Lagen) |
| Inntal, Salzachtal, Ennstal | 10-20 cm |
| Vorarlberg (höhere Täler) | 15-30 cm |
Häufig gestellte Fragen zu wetterradar
Wie funktioniert ein Wetterradar eigentlich?
Ein Wetterradar sendet Radiowellen aus, die von Niederschlagsteilchen reflektiert werden. Anhand der Stärke und der Laufzeit der reflektierten Wellen können die Position, Intensität und Bewegungsrichtung des Niederschlags bestimmt werden. Diese Daten werden dann zu einem Bild verarbeitet, das die Wetterlage visualisiert.
Warum kommt es Ende März noch zu einem Wintereinbruch?
Spätwinterliche Kaltlufteinbrüche sind im Frühling nicht ungewöhnlich. Sie entstehen, wenn kalte Luftmassen aus dem Norden nach Süden vorstoßen und auf mildere Luft treffen. Die genauen Ursachen sind komplex und hängen von verschiedenen Faktoren wie der Großwetterlage und den Luftdruckverhältnissen ab.
Welche Auswirkungen hat der Wintereinbruch auf den Straßenverkehr?
Durch Schnee und Eisglätte kann es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Besonders in höheren Lagen und auf Bergstraßen ist mit schwierigen Fahrbedingungen zu rechnen. Autofahrer sollten ihre Fahrweise anpassen, Winterreifen aufziehen und ausreichend Zeit für ihre Fahrten einplanen.
Wie können sich Landwirte vor Frostschäden schützen?
Landwirte können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um ihre Kulturen vor Frostschäden zu schützen. Dazu gehören beispielsweise das Abdecken der Pflanzen mit Vlies oder Folie, das Beregnen der Felder, um eine schützende Eisschicht zu bilden, oder der Einsatz von Frostschutzberegnungsanlagen.
Wo finde ich aktuelle Informationen zur Wetterlage in Österreich?
Aktuelle Informationen zur Wetterlage in Österreich finden Sie beispielsweise auf der Website der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), im ORF-Wetterbericht oder in verschiedenen Online-Wetterdiensten. Auch regionale Medien bieten oft detaillierte Wettervorhersagen für ihre Region an.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
