Die Kanarischen Inseln erleben derzeit ein extremes Unwetter. Sturmtief «Therese» hat die Inselgruppe erreicht und bringt massive Regenfälle mit sich, die laut Meteorologen «Regenmengen wie seit Menschengedenken nicht» mit sich bringen. Urlauber und Bewohner müssen sich auf Einschränkungen und Gefahren einstellen.

Unwetter auf den Kanaren: Was bedeutet das für die Inseln?
Die Kanarischen Inseln, ein beliebtes Urlaubsziel, sind bekannt für ihr mildes Klima und ihre vielfältige Landschaft. Doch die geografische Lage der Inseln macht sie auch anfällig für extreme Wetterereignisse. Starke Winde, hohe Wellen und heftige Regenfälle können besonders in den Wintermonaten auftreten und erhebliche Auswirkungen auf die Infrastruktur und das tägliche Leben haben.
In der Vergangenheit wurden die Kanarischen Inseln immer wieder von schweren Unwettern heimgesucht. Diese Ereignisse führten zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schäden an Gebäuden und Straßen. Die lokalen Behörden haben in den letzten Jahren jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Inseln besser auf solche Ereignisse vorzubereiten. Dazu gehören der Ausbau des Hochwasserschutzes, die Verbesserung der Wettervorhersage und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren von Unwettern. (Lesen Sie auch: Filip Pavic: Bayern-Talent feiert überraschendes)
Aktuelle Entwicklung: Sturmtief «Therese» bringt extreme Niederschläge
Das aktuelle Unwetter wird durch das Sturmtief «Therese» verursacht, das bereits die Kanarischen Inseln erreicht hat. Meteorologen warnen vor extremen Niederschlägen, die lokal bis zu 400 Liter pro Quadratmeter erreichen können. Besonders betroffen sind die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria, für die der staatliche Wetterdienst Aemet Wetterwarnungen herausgegeben hat. Wie T-Online berichtet, wird das Unwetter voraussichtlich bis zum Wochenende andauern und neben Starkregen auch stürmische Winde und Schneefälle in den höheren Lagen mit sich bringen.
Auf Teneriffa hat die Inselverwaltung bereits den Teide-Nationalpark und das Teno-Gebirge gesperrt. Auch das «Tenerife Bluetrail»-Rennen wurde abgesagt. Auf den westlichen Inseln wurden bereits am Mittwoch Böen von mehr als 70 Kilometern pro Stunde gemessen, dazu kamen Wellen von bis zu fünf Metern Höhe.
Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen
Der Meteorologe Jörg Kachelmann warnte auf der Plattform X eindringlich vor den zu erwartenden Regenmengen. «Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit», so Kachelmann. Die Behörden haben die Bevölkerung aufgerufen, sich auf die extremen Wetterbedingungen vorzubereiten und unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Urlauber sollten sich bei ihren Reiseveranstaltern über die aktuelle Lage informieren und gegebenenfalls ihre Pläne anpassen. (Lesen Sie auch: GNTM 2026: Knutschende Models und Panik bei…)
Es ist ratsam, die Wettervorhersagen und Warnungen des staatlichen Wetterdienstes Aemet aufmerksam zu verfolgen. Informationen und Verhaltenshinweise finden sich auch auf den Webseiten der jeweiligen Inselverwaltungen. Im Falle von Notfällen sollte man die Notrufnummer 112 wählen. Allgemeine Informationen zum Thema Katastrophenschutz bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Unwetter Kanaren: Mögliche Auswirkungen und Ausblick
Das aktuelle Unwetter kann erhebliche Auswirkungen auf die Kanarischen Inseln haben. Neben Überschwemmungen und Erdrutschen sind auch Schäden an der Infrastruktur und Beeinträchtigungen des Tourismus zu befürchten. Die Landwirtschaft könnte ebenfalls unter den extremen Wetterbedingungen leiden.
Es ist noch unklar, wie lange das Unwetter andauern wird und welche Schäden es genau verursachen wird. Die Behörden sind jedoch in Alarmbereitschaft und treffen Vorkehrungen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Nach dem Abzug des Sturmtiefs werden die Schäden begutachtet und Maßnahmen zur Schadensbeseitigung eingeleitet. Die Direktion für Zivilschutz und Notfallhilfe koordiniert die Hilfsmaßnahmen. (Lesen Sie auch: GNTM 2026: Knutschende Models und nasse Überraschungen)

FAQ zu Unwetter Kanaren
Häufig gestellte Fragen zu unwetter kanaren
Welche Inseln der Kanaren sind besonders stark vom Unwetter betroffen?
Besonders betroffen sind die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria. Für diese Inseln hat der staatliche Wetterdienst Aemet Wetterwarnungen herausgegeben. Es ist jedoch ratsam, sich auch für die anderen Inseln über die aktuelle Wetterlage zu informieren.
Wie lange wird das Unwetter auf den Kanaren voraussichtlich andauern?
Nach aktuellen Prognosen wird das Unwetter mindestens bis zum Wochenende über die Inselgruppe fegen. Es ist jedoch möglich, dass sich die Wetterlage auch längerfristig nicht stabilisiert. Daher ist es wichtig, die Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen.
Welche Gefahren bestehen während des Unwetters auf den Kanaren?
Während des Unwetters bestehen Gefahren durch Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutsche, stürmische Winde und hohen Seegang. In den höheren Lagen kann es auch zu Schneefällen kommen. Es ist ratsam, unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden und sich von gefährdeten Gebieten fernzuhalten. (Lesen Sie auch: Jonas Urbig vor Champions-League-Einsatz für Bayern?)
Was sollten Urlauber während des Unwetters auf den Kanaren beachten?
Urlauber sollten sich bei ihren Reiseveranstaltern über die aktuelle Lage informieren und gegebenenfalls ihre Pläne anpassen. Es ist ratsam, die Wettervorhersagen und Warnungen des staatlichen Wetterdienstes Aemet aufmerksam zu verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.
Wo finde ich aktuelle Informationen und Warnungen zum Unwetter auf den Kanaren?
Aktuelle Informationen und Warnungen zum Unwetter finden Sie auf den Webseiten des staatlichen Wetterdienstes Aemet, der jeweiligen Inselverwaltungen und in den lokalen Medien. Im Falle von Notfällen sollten Sie die Notrufnummer 112 wählen.
Überblick: Wetterwarnungen für die Kanarischen Inseln
Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Wetterwarnungen für die einzelnen Kanarischen Inseln (Stand: 19. März 2026):
| Insel | Warnstufe | Gefahren |
|---|---|---|
| Teneriffa | Gelb | Starkregen, Wind |
| La Palma | Orange | Starkregen, Wind, hoher Seegang |
| El Hierro | Gelb | Starkregen, Wind, hoher Seegang |
| Gran Canaria | Gelb | Wind, hoher Seegang |
| Lanzarote | Keine Warnung | – |
| Fuerteventura | Keine Warnung | – |
Hinweis: Die Warnstufen und Gefahren können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Lage.



