Die Eskalation im Nahen Osten und die Frage nach einem möglichen Krieg zwischen Israel und dem Iran standen im Fokus der Sendung «hart aber fair» (richtig: «maybrit illner») vom 5. März 2026 im ZDF. Unter dem Titel «Angriff auf den Iran – hat Trump keinen Plan?» diskutierten Gäste über die Zuspitzung der Lage und die möglichen Konsequenzen für die Region und die Welt.

Hintergrund der Sendung: Die angespannte Lage im Nahen Osten
Die politische Lage im Nahen Osten ist seit Jahren angespannt. Konflikte in Syrien, Jemen und Irak, sowie die Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, tragen zur Instabilität der Region bei. In den letzten Wochen hat sich die Situation durch zunehmende Angriffe auf iranische Ziele weiter verschärft. Israelische Angriffe auf iranische Einrichtungen in Syrien und der mutmaßliche israelische Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus haben die Spannungen zusätzlich angeheizt.
Die Sendung «maybrit illner» griff die Thematik auf, um die Hintergründe der Eskalation zu beleuchten und die möglichen сценарии für die Zukunft zu diskutieren. Dabei wurden sowohl die Rolle Israels und des Irans, als auch die der USA und anderer internationaler Akteure analysiert. (Lesen Sie auch: Hart aber Fair Heute Gäste: Hirschhausens Zucker-Doku:…)
«Angriff auf den Iran – hat Trump keinen Plan?»: Die Diskussion bei «maybrit illner»
Die Sendung «maybrit illner» vom 5. März 2026 beleuchtete die Frage, ob die Angriffe auf den Iran zu einer weiteren Eskalation des Konflikts im Nahen Osten führen. Zu Gast waren:
- Omid Nouripour (B´90/Die Grünen), Bundestagsvizepräsident
- Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Nahostexperte, Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP)
- Mariam Claren, Leiterin der Iran-Abteilung bei der Menschenrechtsorganisation Hawar.help
- Frank Sauer, Experte für Sicherheitspolitik an der Universität der Bundeswehr in München
- Nicole Deitelhoff, Professorin Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik Goethe-Universität Frankfurt/Main, Direktorin Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)
Die Diskussion drehte sich um die Frage, welche Ziele Israel und die USA mit ihren Angriffen auf den Iran verfolgen. Einigkeit bestand darin, dass die Lage äußerst gefährlich ist und die Gefahr einer weiteren Eskalation besteht.
Guido Steinberg von der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) betonte, dass die iranische Führung unter großem Druck stehe. Die Angriffe hätten das Regime in eine schwierige Lage gebracht und die Gefahr von Fehlkalkulationen erhöht. Omid Nouripour warnte vor den unberechenbaren Folgen eines Krieges und forderte eine Deeskalation der Lage. Die ZDF-Sendung steht online zum Abruf bereit. (Lesen Sie auch: Frank Plasberg bei "Wer weiß denn sowas?":…)
Weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und Israel
Neben der Diskussion bei «maybrit illner» gab es in den letzten Tagen weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und Israel. Laut Deutschlandfunk hat die NATO die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme erhöht. Dies sei eine Reaktion auf den iranischen Raketenbeschuss auf die Türkei. Der israelische Armeechef Ejal Samir kündigte eine neue Phase der Operation an, in der die Zerschlagung des Regimes und seiner militärischen Kapazitäten fortgesetzt werde. Der Iranische Außenminister Araghtschi erklärte gegenüber NBC News, dass der Iran derzeit weder eine Waffenruhe noch Verhandlungen mit den USA anstrebe.
BILD-Chefreporter Til Biermann berichtete aus Israel, dass dem Iran offenbar die Luft ausgehe. Die Strände seien leer und die Stimmung gedrückt.
Die Rolle der USA im Konflikt
Die Rolle der USA im Konflikt zwischen Iran und Israel ist komplex. Einerseits unterstützt die US-Regierung Israel uneingeschränkt und hat in den letzten Jahren eine harte Linie gegenüber dem Iran verfolgt. Andererseits ist die US-Regierung nicht an einer weiteren Eskalation des Konflikts interessiert und versucht, eine diplomatische Lösung zu finden. Ob die USA einen Plan für den Umgang mit dem Iran haben, war eine der zentralen Fragen der Sendung «hart aber fair». (Lesen Sie auch: Bayern – Mönchengladbach: FC gegen Gladbach)
Die Meinungen darüber, ob die USA eine klare Strategie verfolgen, gingen in der Sendung auseinander. Einige Experten argumentierten, dass die US-Regierung unter Präsident Trump unberechenbar agiere und keine klare Linie verfolge. Andere betonten, dass die USA sehr wohl ein Interesse an Stabilität in der Region hätten und versuchten, den Konflikt einzudämmen.

Ausblick: Wie geht es weiter im Konflikt zwischen Iran und Israel?
Die Zukunft des Konflikts zwischen Iran und Israel ist ungewiss. Die Lage ist äußerst angespannt und die Gefahr einer weiteren Eskalation besteht weiterhin. Ob es zu einem offenen Krieg zwischen den beiden Ländern kommt, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der weiteren Entwicklung der politischen Lage im Iran, der Reaktion der USA und anderer internationaler Akteure, sowie von der Fähigkeit beider Seiten, die Eskalationsspirale zu durchbrechen.
Es bleibt zu hoffen, dass die diplomatischen Bemühungen erfolgreich sind und eine weitere Eskalation des Konflikts verhindert werden kann. Ein Krieg zwischen Iran und Israel hätte verheerende Folgen für die gesamte Region und die Welt. (Lesen Sie auch: Viktoria Köln – 1860 München: gegen: Kauczinski…)
Die Bedeutung von «hart aber fair» für die politische Debatte
Sendungen wie «hart aber fair» sind wichtig, um die komplexen Zusammenhänge der internationalen Politik zu beleuchten und eine öffentliche Debatte anzustoßen. Sie bieten eine Plattform für Experten, Politiker und Bürger, um ihre Meinungen auszutauschen und verschiedene Perspektiven kennenzulernen. Dies trägt dazu bei, das Verständnis für die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu fördern und eine informierte Meinungsbildung zu ermöglichen. Informationen zur aktuellen Berichterstattung der ARD finden sich online.
Häufig gestellte Fragen zu hart aber fair
Welche Themen wurden in der Sendung «hart aber fair» am 5. März 2026 diskutiert?
In der Sendung «maybrit illner» am 5. März 2026 wurde die Zuspitzung der Lage im Nahen Osten und die Frage diskutiert, ob die Angriffe auf den Iran zu einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Iran und Israel führen. Es wurde auch die Rolle der USA beleuchtet.
Wer waren die Gäste in der Sendung «hart aber fair» zum Thema Iran-Konflikt?
Zu Gast waren Omid Nouripour (B´90/Die Grünen), Guido Steinberg (SWP), Mariam Claren (Hawar.help), Frank Sauer (Universität der Bundeswehr) und Nicole Deitelhoff (Goethe-Universität Frankfurt/Main, PRIF).
Welche Position vertrat Guido Steinberg in der Diskussion zum Konflikt mit dem Iran?
Guido Steinberg von der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) betonte, dass die iranische Führung unter großem Druck stehe und die Angriffe das Regime in eine schwierige Lage gebracht hätten, was die Gefahr von Fehlkalkulationen erhöhe.
Wie reagierte die NATO auf die Eskalation zwischen Iran und Israel?
Die NATO hat laut Deutschlandfunk die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme erhöht. Dies geschah als Reaktion auf den iranischen Raketenbeschuss auf die Türkei im Zuge des Konflikts.
Welche Haltung vertritt der Iran bezüglich einer Waffenruhe oder Verhandlungen mit den USA?
Der iranische Außenminister Araghtschi erklärte gegenüber NBC News, dass der Iran derzeit weder eine Waffenruhe anstrebe noch Verhandlungen mit den USA für notwendig erachtet.
