Der Marty Supreme Film verspricht ein fieberhaftes Filmerlebnis, das die Zuschauer in die exzentrische Welt des Tischtennis-Besessenen Marty eintauchen lässt. Josh Safdie inszeniert Timothée Chalamet in einer Rolle, die zwischen manischer Selbstüberschätzung und dem verzweifelten Wunsch nach Anerkennung changiert. Ein Sportfilm der anderen Art, der sich nicht in konventionellen Bahnen bewegt.

Serien-Fakten
- Regisseur Josh Safdie präsentiert nach der Trennung von seinem Bruder Benny sein Soloprojekt.
- Timothée Chalamet verkörpert einen Tischtennisspieler, der lose auf einer realen Person basiert.
- Der Film verspricht einen unkonventionellen Blick auf den Sport und den Ehrgeiz.
- «Marty Supreme» ist eine Odyssee, die den Protagonisten weit über seine Grenzen hinausführt.
Unser Eindruck: Ein adrenalingeladener Trip in die Welt eines exzentrischen Tischtennisspielers, der das Publikum mitfiebern lässt.
Marty Supreme Film: Ein Blick hinter die Fassade des Tischtennis-Zirkus
Nachdem Benny Safdie mit «The Smashing Machine» ein überraschend melancholisches Boxer-Biopic mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle präsentierte, legt Josh Safdie mit «Marty Supreme» nach. Wie Die Zeit berichtet, die den Film bereits vorab sichten konnte, entfernt sich Safdie damit von den gemeinsamen Projekten mit seinem Bruder und beschreitet neue Pfade. Die fiebrige Inszenierung, die bereits «Good Time» und «Der schwarze Diamant» auszeichnete, scheint auch hier wieder eine zentrale Rolle zu spielen. Das Produktionsstudio Tobis Film GmbH verspricht ein nervenaufreibendes Filmerlebnis.
Josh und Benny Safdie, bekannt für ihre nervenaufreibenden Filme, haben sich für dieses Projekt getrennt. Benny konzentrierte sich auf das Boxer-Biopic «The Smashing Machine», während Josh «Marty Supreme» realisierte.
Was unterscheidet «Marty Supreme» von anderen Sportfilmen?
Anders als klassische Sportfilme, die den Fokus auf Training, Disziplin und den steinigen Weg zum Erfolg legen, scheint «Marty Supreme» einen unkonventionelleren Ansatz zu wählen. Die Figur des Marty, verkörpert von Timothée Chalamet, ist kein strahlender Held, sondern ein «wunderbar anmaßender Tischtennisspieler und Trickster», wie es in der Kurzbeschreibung heißt. Der Film scheint sich mehr für die exzentrischen Charaktere und die schillernde Welt des Tischtennis-Zirkus zu interessieren als für die sportliche Leistung an sich. Es geht um Besessenheit, Träume und die Frage, wie weit man für den Erfolg zu gehen bereit ist. (Lesen Sie auch: Marty Supreme Film: Timothée Chalamet Entfacht Tischtennis-Fieber)
Die Kameraarbeit von Darius Khondji, der bereits für Filme wie «Sieben» und «Uncut Gems» verantwortlich war, dürfte erneut eine zentrale Rolle spielen. Seine oft unruhige und dynamische Kameraführung verstärkt das Gefühl der Hektik und des Getriebenseins, das die Charaktere in Safdies Filmen auszeichnet. Der Schnitt von Ronald Bronstein, einem langjährigen Wegbegleiter der Safdies, dürfte ebenfalls maßgeblich zum fieberhaften Rhythmus des Films beitragen.
Timothée Chalamet: Mehr als nur ein hübsches Gesicht
Timothée Chalamet hat sich in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Schauspieler seiner Generation entwickelt. Nach seinen Auftritten in Filmen wie «Call Me by Your Name», «Little Women» und «Dune» beweist er mit «Marty Supreme» erneut seine Vielseitigkeit. Chalamet scheint die Rolle des exzentrischen Tischtennisspielers mit vollem Körpereinsatz zu verkörpern. Seine Darstellung verspricht eine Mischung aus manischer Energie, kindlicher Naivität und tief sitzender Verletzlichkeit. Es ist eine Rolle, die ihm die Möglichkeit gibt, seine schauspielerischen Fähigkeiten voll auszuspielen und sich von seinem Image als Teenie-Idol zu emanzipieren.
Die Safdie-Brüder sind bekannt für ihre unkonventionellen Filme, die oft in der New Yorker Unterwelt spielen. Ihre Werke zeichnen sich durch einen hohen Grad an Realismus, eine nervenaufreibende Inszenierung und unvergessliche Charaktere aus.
Wie funktioniert der Stil von Josh Safdie in «Marty Supreme»?
Josh Safdie hat sich einen Namen gemacht, indem er Filme inszeniert, die das Publikum in einen Zustand permanenter Anspannung versetzen. Seine Filme sind oft von einer klaustrophobischen Atmosphäre geprägt, die durch die unruhige Kameraführung, den schnellen Schnitt und den pulsierenden Soundtrack noch verstärkt wird. Auch in «Marty Supreme» dürfte Safdie auf diese bewährten Stilmittel zurückgreifen. Der Zuschauer wird in die Welt des Tischtennisspielers Marty hineingezogen und erlebt dessen Obsessionen, Ängste und Träume hautnah mit. (Lesen Sie auch: Film Gorgonà: Dystopischer Griechischer enthüllt Details)
Der Soundtrack, der vermutlich von Daniel Lopatin alias Oneohtrix Point Never komponiert wird, dürfte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Lopatin hat bereits für «Good Time» und «Uncut Gems» die Musik beigesteuert und dabei einen einzigartigen Sound kreiert, der zwischen elektronischer Musik, Ambient und experimentellen Klängen changiert. Seine Musik verstärkt die emotionale Wirkung der Bilder und trägt maßgeblich zur fiebrigen Atmosphäre der Filme bei.
Für wen lohnt sich «Marty Supreme»?
«Marty Supreme» dürfte vor allem für Zuschauer interessant sein, die sich für unkonventionelle Sportfilme, exzentrische Charaktere und die Filme von Josh Safdie begeistern können. Wer Filme wie «Good Time» oder «Der schwarze Diamant» mochte, wird hier mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf seine Kosten kommen. Auch Fans von Timothée Chalamet sollten sich den Film nicht entgehen lassen, da er hier die Möglichkeit hat, eine ungewöhnliche und vielschichtige Rolle zu verkörpern.
Allerdings ist «Marty Supreme» kein Film für Zuschauer, die sich nach einem klassischen Feel-Good-Movie sehnen. Der Film ist anstrengend, nervenaufreibend und konfrontiert den Zuschauer mit den dunklen Seiten des Ehrgeizes. Wer sich darauf einlassen kann, wird jedoch mit einem unvergesslichen Filmerlebnis belohnt. Der Film könnte sich als neuer Kultfilm im Stile von «The Big Lebowski» entwickeln, der ebenfalls eine exzentrische Hauptfigur in den Mittelpunkt stellt.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Marty Supreme Film?
Der Film erzählt die Geschichte des Tischtennisspielers Marty, der von Timothée Chalamet verkörpert wird. Marty hat das Ziel, die Tischtennis-Weltmeisterschaft zu gewinnen und dafür setzt er alles auf eine Karte, auch wenn sein Traum für den kleinen Schuhladen seines Onkels eigentlich zu groß ist.
Wer führt Regie bei Marty Supreme?
Josh Safdie, bekannt für seine adrenalingeladenen Filme wie «Good Time» und «Der schwarze Diamant», führt Regie bei «Marty Supreme». Nach der Trennung von seinem Bruder Benny ist dies sein erstes Soloprojekt.
Wer spielt die Hauptrolle in Marty Supreme?
Timothée Chalamet, einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation, spielt die Hauptrolle des Tischtennisspielers Marty. Seine Darstellung verspricht eine Mischung aus manischer Energie und tief sitzender Verletzlichkeit. (Lesen Sie auch: Babystar Film: Kinostart für Influencer-Drama Steht Fest)
Wann kommt der Marty Supreme Film in die Kinos?
Der Kinostart von «Marty Supreme» ist für das Jahr 2025 geplant. Ein genauer Termin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, aber der Verleih Tobis Film GmbH wird den Starttermin rechtzeitig bekanntgeben.
Auf welcher realen Person basiert der Charakter des Marty Supreme Films?
Die Figur des Marty basiert lose auf einer realen Person, die jedoch nicht namentlich genannt wird. Die gezeigten Ereignisse im Film sind frei erfunden, was dem Regisseur Josh Safdie kreative Freiheit für seine Geschichte ermöglicht.
Der «Marty Supreme» Film verspricht ein unkonventionelles und adrenalingeladenes Filmerlebnis, das die Zuschauer in die exzentrische Welt des Tischtennis-Besessenen Marty entführt. Josh Safdie und Timothée Chalamet scheinen ein perfektes Duo zu sein, um diese Geschichte auf unvergessliche Weise auf die Leinwand zu bringen. Die Spannung steigt, was uns im Jahr 2025 erwartet!






