„Das ist doch ein Witz!“, brüllte ein Fan auf der Südtribüne, als der Videoschiedsrichter (VAR) den vermeintlichen Anschlusstreffer aberkannte. Der Traum vom Champions-League-Titel ist für Borussia Dortmund ausgeträumt. Nach der deutlichen 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo ist das

Atalanta demontiert BVB – VAR sorgt für Eklat
Das Rückspiel im heimischen Westfalenstadion sollte die Wende bringen, doch stattdessen erlebten die BVB-Fans ein Debakel. Atalanta Bergamo präsentierte sich von Beginn an hellwach und nutzte die Schwächen in der Dortmunder Defensive eiskalt aus. Bereits nach einer Viertelstunde klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Gregor Kobel. Die Schwarzgelben fanden zu keiner Zeit ins Spiel und liefen den aggressiven Italienern meist nur hinterher.
Die Hoffnung keimte kurzzeitig auf, als Jude Bellingham in der 70. Minute den Ball im Netz versenkte. Doch der Jubel währte nicht lange. Nach minutenlangem Videostudium entschied der VAR auf Abseits – eine Entscheidung, die bei vielen BVB-Anhängern für blanken Unmut sorgte. „Das war doch niemals Abseits!“, echauffierte sich ein Fan nach dem Spiel gegenüber Reportern. Die Wut über diese Szene vermischte sich mit der Enttäuschung über die insgesamt schwache Leistung der Mannschaft.
| Heim | Gast | Ergebnis | Datum/Uhrzeit | Stadion | Zuschauer | Torschützen | Karten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Borussia Dortmund | Atalanta Bergamo | 1:4 | 15. März, 21:00 Uhr | Westfalenstadion | 81.365 | Bellingham (70.) – Zapata (15.), Gosens (35.), Muriel (82.), Pasalic (90+2.) | Gelb: Can, Hummels – Toloi, De Roon |
Spielverlauf: Atalanta dominiert, VAR-Entscheidung als Knackpunkt
Atalanta Bergamo übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Mit aggressivem Pressing und schnellem Umschaltspiel setzten sie die Dortmunder Abwehr permanent unter Druck. Die frühe Führung durch Duvan Zapata spielte den Gästen natürlich in die Karten. Dortmund wirkte verunsichert und fand kaum Mittel, um das Spiel zu beruhigen. Die wenigen Entlastungsangriffe verpufften meist wirkungslos. (Lesen Sie auch: BVB-Fans ausgeschlossen: Eklat um Champions-League-Spiel)
Der zweite Treffer durch Robin Gosens kurz vor der Halbzeit war ein weiterer Nackenschlag für die Borussia. Nach dem Seitenwechsel versuchte Trainer Edin Terzić mit einigen Umstellungen neue Impulse zu setzen, doch Atalanta ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der vermeintliche Anschlusstreffer durch Bellingham, der später aberkannt wurde, hätte das Spiel vielleicht noch einmal drehen können. Doch die VAR-Entscheidung nahm Dortmund den Wind aus den Segeln. In der Schlussphase erhöhten Luis Muriel und Mario Pasalic sogar noch auf 1:4.
Ergebnis & Fakten
- Dortmund scheidet im Achtelfinale der Champions League aus.
- Atalanta Bergamo gewinnt das Rückspiel mit 4:1.
- VAR-Entscheidung beim Stand von 0:2 sorgt für Diskussionen.
- Dortmund kassiert erstmals seit 2017 vier Gegentore im eigenen Stadion in einem CL-Spiel.
Was bedeutet das Ergebnis?
Für Borussia Dortmund bedeutet das
Atalanta Bergamo hingegen feiert einen verdienten Sieg und zieht ins Viertelfinale der Champions League ein. Die Italiener haben bewiesen, dass sie auch gegen Top-Mannschaften bestehen können. Für die Mannschaft von Trainer Gian Piero Gasperini ist das Erreichen der nächsten Runde ein großer Erfolg.
Wie geht es weiter für den BVB?
Nach dem Champions-League-Aus muss sich Borussia Dortmund neu aufstellen. Trainer Edin Terzić steht vor der schwierigen Aufgabe, die Mannschaft wieder aufzurichten und für die kommenden Aufgaben zu motivieren. Die Bundesliga-Saison ist noch lang, und der Kampf um die Champions-League-Plätze ist hart umkämpft. Eine Reaktion auf die Niederlage gegen Atalanta ist gefordert, um die Saisonziele nicht zu gefährden. Laut einer Meldung von Stern, wird die Leistung der Mannschaft und die Taktik des Trainers nun kritisch hinterfragt. (Lesen Sie auch: Atalanta – Dortmund: Champions League: BVB in…)
Die Fans erwarten eine klare Leistungssteigerung und eine kämpferische Einstellung. Das Potenzial ist zweifellos vorhanden, aber es muss auch auf dem Platz abgerufen werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der BVB in der Lage ist, die Enttäuschung zu überwinden und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Kicker analysiert regelmäßig die taktischen Aufstellungen und Spielerleistungen der Bundesliga-Teams.
Taktische Analyse: Was lief schief beim BVB?
Die Dortmunder Defensive präsentierte sich gegen Atalanta Bergamo äußerst anfällig. Das aggressive Pressing der Italiener bereitete den Schwarzgelben große Probleme, und die Abwehrspieler wirkten oft überfordert. Im Mittelfeld fehlte die Ordnung und Struktur, um die Angriffe der Gäste effektiv zu unterbinden. Auch die Offensive blieb blass und konnte kaum gefährliche Aktionen kreieren.
Ein weiterer Schwachpunkt war die mangelnde Chancenverwertung. Die wenigen Möglichkeiten, die sich Dortmund boten, wurden nicht konsequent genutzt. Atalanta hingegen zeigte sich eiskalt vor dem Tor und nutzte die Fehler der Dortmunder gnadenlos aus. Die VAR-Entscheidung mag umstritten sein, aber sie war nicht der alleinige Grund für die Niederlage. Die Leistung der Mannschaft war insgesamt einfach zu schwach, um gegen einen starken Gegner wie Atalanta Bergamo zu bestehen. Die UEFA bietet auf ihrer offiziellen Webseite detaillierte Statistiken zu allen Champions-League-Spielen.

Borussia Dortmund hat in den letzten 10 Jahren zweimal das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der letzte Titelgewinn in der Königsklasse liegt bereits über 25 Jahre zurück. (Lesen Sie auch: Schusswechsel Kuba: Terroranschlag vor der Küste)
Die Stimmen zum Spiel
„Wir sind natürlich sehr enttäuscht über das Ergebnis“, sagte BVB-Kapitän Marco Reus nach dem Spiel. „Wir haben heute nicht unser bestes Fußball gezeigt und Atalanta hat verdient gewonnen. Wir müssen jetzt die Köpfe hochnehmen und uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.“
Trainer Edin Terzić ergänzte: „Wir haben heute viele Fehler gemacht und Atalanta hat diese eiskalt ausgenutzt. Die VAR-Entscheidung war natürlich bitter, aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Wir müssen uns verbessern und als Team zusammenstehen.“
Fazit
Das




