Für Raucher in Österreich bedeutet das Jahr 2026 eine weitere finanzielle Belastung: Die zigaretten preise steigen erneut. Nachdem bereits im Februar zahlreiche große Zigarettenmarken teurer wurden, folgt nun im März die nächste Erhöhungswelle. Dies betrifft vor allem weniger bekannte Marken sowie Zigarren und Zigarillos.

Hintergrund der steigenden Zigarettenpreise
Die erneuten Preiserhöhungen sind auf die neue Tabaksteuer zurückzuführen. Diese sieht eine schrittweise Verteuerung von Zigaretten und anderen Tabakprodukten vor. Ziel der Tabaksteuer ist es, den Konsum von Tabakwaren unattraktiver zu machen und somit die öffentliche Gesundheit zu fördern. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer fließen in den Staatshaushalt und werden unter anderem zur Finanzierung von Gesundheitsprogrammen verwendet.
Die Tabaksteuer ist in Österreich eine wichtige Einnahmequelle für den Staat. Im Jahr 2024 betrugen die Einnahmen aus der Tabaksteuer rund 1,6 Milliarden Euro. Die Steuer wird auf Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Feinschnitttabak und andere Tabakprodukte erhoben. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der Menge und Art des Tabaks. (Lesen Sie auch: Bodo Glimt: Bodø/: Norwegischer Klub schreibt)
Einige europäische Länder haben bereits deutlich höhere Tabaksteuern als Österreich. Irland plant beispielsweise, die Preise für Zigaretten bis 2025 auf 20 Euro pro Packung zu erhöhen. Auch in anderen Ländern wie Frankreich und Großbritannien sind die Zigarettenpreise deutlich höher als in Österreich. Informationen zur Tabaksteuer in Deutschland finden sich auf der Website des deutschen Zolls.
Aktuelle Entwicklung der Zigarettenpreise in Österreich
Wie das Portal Heute berichtet, kostet eine Packung Marlboro Rot seit Februar 2026 etwa 7 Euro. Auch die Traditionsmarke «Meine Sorte» wurde um rund 30 Cent teurer. Mit Anfang März ziehen nun weitere Anbieter nach. Betroffen sind diesmal vor allem weniger bekannte Marken und das Luxussegment. Bei den Zigaretten ist unter anderem Sobranie betroffen. Auch Zigarren und Zigarillos werden teurer, berichtet das Portal «5 Minuten». Auf der offiziellen Liste der Monopolverwaltung findet sich etwa die Premium-Zigarre Montecristo Edmundo.
Konkret erhöhen laut Stand vom 24. Februar 2026 folgende Händler ihre Preise: (Lesen Sie auch: In Aller Freundschaft: Dramatischer Notfall in neuer…)
- TOB GmbH & Co KG ab 01.03.2026
- TOB GmbH & Co KG ab 02.03.2026
- Rauch Tabak KG ab 02.03.2026
- House of smoke Gunz GmbH ab 02.03.2026
Viele Raucher empfinden den März als doppelten Preisschub, da in den Trafiken nun auch die letzten Lagerbestände mit alten Steuerbanderolen abverkauft werden. Damit verschwinden die günstigeren Restpackungen endgültig aus den Regalen.
Ausnahme: Günstigere Camel-Zigaretten
Einen kleinen Lichtblick gibt es für Raucher der Marke Camel. Einige Packungen werden im März um 10 Cent günstiger, berichtet das Portal. Welche Sorten genau betroffen sind, ist nicht bekannt.
Ausblick auf die zukünftige Preisentwicklung
Die Tabaksteuer wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. Dies bedeutet, dass sich Raucher auf weitere Preiserhöhungen einstellen müssen. Es ist davon auszugehen, dass die Preise für Zigaretten und andere Tabakprodukte in Österreich in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen werden. Dies könnte dazu führen, dass mehr Menschen mit dem Rauchen aufhören oder auf günstigere Alternativen wie E-Zigaretten umsteigen. (Lesen Sie auch: Julia Klöckner: fordert hartes Vorgehen)
Einige Experten fordern sogar noch deutlichere Preiserhöhungen. So sagte ein Experte im Spiegel, dass eine Schachtel Zigaretten eigentlich 23 Euro kosten müsste, um die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens ausreichend zu berücksichtigen.

Was bedeuten die steigenden Zigarettenpreise?
Die steigenden zigaretten preise haben verschiedene Auswirkungen. Zum einen belasten sie das Budget von Rauchern. Zum anderen könnten sie aber auch dazu beitragen, dass weniger Menschen rauchen. Studien haben gezeigt, dass höhere Zigarettenpreise tatsächlich zu einem Rückgang des Tabakkonsums führen können. Dies hätte positive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, da Rauchen ein Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten ist, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen.
Für die Tabakindustrie bedeuten die steigenden Preise eine Herausforderung. Die Unternehmen müssen sich auf einen sinkenden Absatz einstellen und möglicherweise neue Geschäftsfelder erschließen. Einige Tabakkonzerne investieren bereits in alternative Produkte wie E-Zigaretten und Tabakerhitzer. (Lesen Sie auch: Eurojackpot: Tipper aus Bayern verpasst Millionen nur…)
Häufig gestellte Fragen zu zigaretten preis
Warum steigen die Zigarettenpreise in Österreich?
Die Zigarettenpreise steigen aufgrund der neuen Tabaksteuer, die eine schrittweise Verteuerung von Tabakprodukten vorsieht. Ziel ist es, den Tabakkonsum unattraktiver zu machen und die öffentliche Gesundheit zu fördern. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer fließen in den Staatshaushalt.
Welche Zigarettenmarken sind von den Preiserhöhungen betroffen?
Im März 2026 sind vor allem weniger bekannte Marken sowie Zigarren und Zigarillos von den Preiserhöhungen betroffen. Im Februar 2026 stiegen bereits die Preise für Marlboro Rot und «Meine Sorte». Eine kleine Preissenkung gibt es für einzelne Packungen der Marke Camel.
Wie hoch ist die Tabaksteuer in Österreich?
Die Höhe der Tabaksteuer richtet sich nach der Menge und Art des Tabaks. Im Jahr 2024 betrugen die Einnahmen aus der Tabaksteuer rund 1,6 Milliarden Euro. Die Steuer wird auf Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Feinschnitttabak und andere Tabakprodukte erhoben.
Werden die Zigarettenpreise in Zukunft weiter steigen?
Es ist davon auszugehen, dass die Tabaksteuer in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Dies bedeutet, dass sich Raucher auf weitere Preiserhöhungen einstellen müssen. Einige Experten fordern sogar noch deutlichere Preiserhöhungen, um die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens zu minimieren.
Gibt es Alternativen zu herkömmlichen Zigaretten?
Ja, es gibt verschiedene Alternativen zu herkömmlichen Zigaretten, darunter E-Zigaretten und Tabakerhitzer. Diese Produkte sind in der Regel weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten, aber auch sie sind nicht risikofrei. Ob diese Alternativen langfristig günstiger sind, hängt vom jeweiligen Konsumverhalten ab.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
