Berlin steht still: Wegen eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi kommt es am Freitag, den 24. Februar 2026, und Samstag zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt. Die BVG-Streik 2026 legt für 48 Stunden Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen lahm. Fahrgäste müssen sich auf massive Ausfälle einstellen.

Hintergrund: Warum kommt es zum BVG-Streik 2026?
Die Gewerkschaft Verdi hat zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen in rund 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben in allen Bundesländern, darunter auch Berlin. Betroffen sind etwa 100.000 Beschäftigte. Verdi fordert unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kritisiert die Streikmaßnahme als «völlig unverhältnismäßige Eskalation». Wie der Tagesspiegel berichtet, schätzt die BVG die Kosten der Verdi-Forderungen auf 150 Millionen Euro.
Aktuelle Entwicklung: 48-stündiger Stillstand in Berlin
Der BVG-Streik 2026 in Berlin beginnt am Freitagmorgen und dauert bis zum frühen Sonntagmorgen. Für 48 Stunden bleiben Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots. Ausgenommen sind die S-Bahn sowie der Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn. Zudem kann Verdi etwa zwei Dutzend Buslinien in Berlin nicht bestreiken, da diese im Auftrag der BVG von privaten Unternehmen bedient werden. Es handelt sich dabei überwiegend um weniger bedeutende oder reine Kiezlinien am Stadtrand. (Lesen Sie auch: BVG Streik droht: Was Fahrgäste und Arbeitnehmer…)
Die Berliner Morgenpost berichtet, dass die BVG mit scharfen Worten auf die Streikankündigung reagiert hat. Das Unternehmen spricht von einer «völlig unverhältnismäßigen Eskalation», die massive Auswirkungen auf die Fahrgäste in der Stadt habe. Die BVG betont, dass sich die Verhandlungen in Berlin im vereinbarten Zeitplan befinden.
Reaktionen und Einordnung
Der angekündigte BVG-Streik 2026 hat in Berlin für Kritik und Unverständnis gesorgt. Viele Fahrgäste sind verärgert über die zu erwartenden Einschränkungen. Der Fahrgastverband IGEB forderte die Tarifparteien auf, schnellstmöglich eine Einigung zu erzielen. Auch Politiker äußerten sich besorgt über die Auswirkungen des Streiks auf die Mobilität in der Hauptstadt.
Die Gewerkschaft Verdi verteidigt den Warnstreik als notwendiges Mittel, um den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck zu verleihen. Verdi argumentiert, dass die Löhne und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr verbessert werden müssen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Attraktivität der Branche zu steigern. (Lesen Sie auch: Verdi Streik: ruft bundesweiten Nahverkehrs- aus: Was)
Was bedeutet der BVG-Streik 2026 für Fahrgäste?
Der BVG-Streik 2026 bedeutet für Fahrgäste in Berlin erhebliche Einschränkungen. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, muss sich für Freitag und Samstag alternative Reisemöglichkeiten suchen. Mögliche Alternativen sind:
- S-Bahn, Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn
- Fahrrad
- Mietwagen
- Taxis
- Fahrgemeinschaften
Es ist ratsam, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und gegebenenfalls mehr Zeit für den Weg einzuplanen. Informationen zur aktuellen Verkehrslage in Berlin finden Sie hier.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Es ist derzeit unklar, wie lange der BVG-Streik 2026 andauern wird und wann mit einer Einigung im Tarifkonflikt zu rechnen ist. Sollten die Verhandlungen zwischen Verdi und den Verkehrsunternehmen scheitern, sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen. Fahrgäste müssen sich daher möglicherweise auf weitere Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. (Lesen Sie auch: Zeitumstellung Sommerzeit: 2026: Wann die Uhren umgestellt)
Alternativen während des Streiks
Während des Streiks bieten sich verschiedene Alternativen, um mobil zu bleiben. Neben den bereits erwähnten Optionen wie S-Bahn, Fahrrad oder Taxi könnten auch Carsharing-Angebote oder E-Scooter eine Lösung sein. Es ist jedoch zu beachten, dass die Nachfrage nach diesen Alternativen während des Streiks stark steigen dürfte, was zu höheren Preisen und Verfügbarkeitsproblemen führen kann.

Die Forderungen von Verdi im Detail
Die Gewerkschaft Verdi fordert im Rahmen der Tarifverhandlungen unter anderem:
- Erhöhung der Löhne und Gehälter
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen
- Zusätzliche Urlaubstage
- Erhöhung der Ausbildungsvergütungen
Die genauen Forderungen variieren je nach Bundesland und Verkehrsunternehmen. Verdi betont, dass es sich bei den Forderungen um einen notwendigen Schritt handelt, um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern und den Fachkräftemangel zu bekämpfen. (Lesen Sie auch: Charles Kushner Botschafter: Frankreich will US- Kontakte)
Auswirkungen auf den Berliner Tourismus
Der Streik hat nicht nur Auswirkungen auf die Berliner Pendler, sondern auch auf den Tourismus. Viele Touristen nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, um die Stadt zu erkunden. Durch den Streik werden Touristen gezwungen, auf teurere Alternativen wie Taxis oder Mietwagen auszuweichen. Dies könnte sich negativ auf die Zufriedenheit der Touristen und das Image der Stadt auswirken.
Tabelle: Auswirkungen des Streiks auf ausgewählte BVG-Linien
| Linie | Betroffener Bereich | Alternative |
|---|---|---|
| U1 | Komplette Strecke | S-Bahn, Busse |
| U2 | Komplette Strecke | S-Bahn, Busse |
| M4 | Alexanderplatz – Falkenberg | M5, M6, Busse |
| M5 | Hauptbahnhof – Hohenschönhausen | M4, M6, Busse |
Bitte beachten Sie, dass dies nur eine kleine Auswahl der betroffenen Linien ist. Es wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.
Häufig gestellte Fragen zu bvg streik 2026
Warum kommt es zum BVG Streik im Februar 2026?
Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem bundesweiten Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen, um ihren Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen. Betroffen sind rund 150 Verkehrsunternehmen, darunter auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Welche Verkehrsmittel sind vom BVG Streik 2026 betroffen?
In Berlin sind während des Streiks Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen der BVG betroffen. Die S-Bahn, sowie der Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sind nicht Teil des Streiks und verkehren planmäßig, können jedoch durch erhöhtes Fahrgastaufkommen voller sein.
Wie lange dauert der BVG Streik im Februar 2026?
Der Streik in Berlin beginnt am Freitagmorgen, den 24. Februar 2026, und dauert bis zum frühen Sonntagmorgen an. Insgesamt ist der öffentliche Nahverkehr der BVG also für 48 Stunden bestreikt und steht still.
Gibt es Ausnahmen beim BVG Streik im Februar 2026?
Ja, es gibt einige Ausnahmen. Rund zwei Dutzend Buslinien in Berlin sind nicht vom Streik betroffen, da diese von privaten Unternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden. Dabei handelt es sich meist um weniger bedeutende Linien am Stadtrand.
Welche Alternativen gibt es während des BVG Streiks im Februar 2026?
Während des Streiks können Fahrgäste auf die S-Bahn, den Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn ausweichen. Zudem stehen Taxis, Mietwagen, Fahrräder und Carsharing-Angebote zur Verfügung. Es ist ratsam, sich rechtzeitig um eine Alternative zu kümmern.
