Maite Alberdis neuer Film, «A Child of My Own», verspricht eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Liebe, Erwartungen und den Konsequenzen von Lügen. Die chilenische Regisseurin, bekannt für ihre Oscar-nominierte Doku «Der Maulwurf – Ein Detektiv im Altersheim», kombiniert erneut dokumentarische und fiktionale Elemente, um ein komplexes gesellschaftliches Thema aus der Perspektive einer einzelnen Person zu beleuchten. Im Zentrum steht Alejandra, deren inniger Kinderwunsch und der Druck ihres Umfelds sie zu einer folgenschweren Täuschung treiben.

Film-Fakten
- Ein Hybrid aus Drama und Dokumentation.
- Behandelt ein gesellschaftlich relevantes Thema.
- Fokussiert auf die Perspektive einer einzelnen Person.
- Thematisiert Liebe, Erwartungen und Lügen.
| Titel | A Child of My Own |
|---|---|
| Originaltitel | A Child of My Own |
| Regie | Maite Alberdi |
| Drehbuch | Julián Loyola, Esteban Student |
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Plattform | Netflix |
| Produktion | Chile |
Unser Eindruck: Ein vielversprechender Film, der durch seine innovative Herangehensweise und die sensible Behandlung eines brisanten Themas zu fesseln verspricht.
Maite Alberdi Neuer Film: Eine komplexe Scharade
Maite Alberdi, deren Werk sich durch die sensible Auseinandersetzung mit menschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Herausforderungen auszeichnet, wagt sich mit «A Child of My Own» an ein besonders brisantes Thema. Wie Die Zeit berichtet, kombiniert Alberdi erneut Elemente des Dokumentar- und Spielfilms, um die Geschichte von Alejandra zu erzählen, die in eine vorgetäuschte Schwangerschaft flüchtet.
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Der Film beleuchtet, wie aus einer anfänglichen Notlüge eine immer komplexere Scharade wird, die Alejandra monatelang vor ihrem Ehemann und ihrer Familie aufrechterhält. Gefangen in diesem Netz aus Täuschung, überschreitet sie eine Grenze, die einen Medienskandal auslöst und ihre Lügen auffliegen lässt. Die Frage, die sich aufdrängt, ist, wie weit man für die Erfüllung eines tiefen Wunsches zu gehen bereit ist und welche Konsequenzen solche Entscheidungen nach sich ziehen. (Lesen Sie auch: Neuer Film Dakota Johnson: Romantik Erwartet Dich…)
Maite Alberdi wurde für ihren Film «Der Maulwurf – Ein Detektiv im Altersheim» als erste chilenische Filmemacherin für einen Oscar nominiert. Dieser Erfolg etablierte sie als eine der wichtigsten Stimmen des lateinamerikanischen Kinos.
Was unterscheidet «A Child of My Own» von anderen Filmen über Täuschung?
Im Gegensatz zu klassischen Spielfilmen, die sich dem Thema Täuschung oft aus einer rein narrativen Perspektive nähern, geht Maite Alberdi in «A Child of My Own» einen Schritt weiter. Durch die Vermischung von dokumentarischen Elementen wird eine zusätzliche Ebene der Authentizität geschaffen. Es entsteht der Eindruck, dass man nicht nur eine fiktive Geschichte verfolgt, sondern auch einen Einblick in die psychologischen Mechanismen und gesellschaftlichen Zwänge erhält, die zu solchen Täuschungen führen können.
Diese Herangehensweise erinnert an Alberdis früheren Film «Die unendliche Erinnerung», in dem sie auf einfühlsame Weise das Leben eines Paares dokumentierte, das mit der Alzheimer-Erkrankung des Mannes konfrontiert ist. Auch in «A Child of My Own» scheint es Alberdi darum zu gehen, die emotionalen und sozialen Realitäten ihrer Protagonistin mit großer Sensibilität zu erforschen.
Die filmischen Mittel: Zwischen Inszenierung und Realität
Die Kameraarbeit in «A Child of My Own» dürfte eine entscheidende Rolle spielen, um die Balance zwischen Inszenierung und Realität zu wahren. Es ist zu erwarten, dass Alberdi und ihr Team eine Bildsprache wählen, die sowohl die Intimität der Protagonistin als auch die Distanz eines beobachtenden Dokumentarfilms widerspiegelt. Der Schnitt wird vermutlich darauf abzielen, die Spannung zwischen der konstruierten Realität Alejandras und der tatsächlichen Situation zu erhöhen.
Die Musik, sofern sie eingesetzt wird, könnte dazu dienen, die emotionalen Zustände der Protagonistin zu unterstreichen und die Atmosphäre der jeweiligen Szenen zu verstärken. Es bleibt abzuwarten, wie Alberdi diese filmischen Mittel konkret einsetzt, um die Geschichte von Alejandra auf eine fesselnde und berührende Weise zu erzählen. (Lesen Sie auch: Sci Fi Film Remake: «Akira» seit 20…)
Julián Loyola und Esteban Student, die das Drehbuch zu «A Child of My Own» verfasst haben, sind bereits in der Vergangenheit durch ihre Zusammenarbeit mit Maite Alberdi aufgefallen. Ihre Expertise im Bereich des dokumentarischen Erzählens dürfte maßgeblich zur Authentizität des Films beitragen.
Welche neue Erkenntnis bringt der Film?
Die wahre Stärke von «A Child of My Own» könnte darin liegen, dass er über die bloße Darstellung einer außergewöhnlichen Geschichte hinausgeht und grundlegende Fragen über gesellschaftliche Erwartungen, den Druck zur Familiengründung und die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft aufwirft. Der Film könnte dazu anregen, über die Konsequenzen von Lügen und Täuschungen nachzudenken und die Motive hinter solchen Handlungen zu hinterfragen.
Es ist zu hoffen, dass «A Child of My Own» eine Diskussion über die Ursachen und Folgen von vorgetäuschten Schwangerschaften anstößt und dazu beiträgt, das Thema aus einer differenzierteren Perspektive zu betrachten. Der Film könnte auch dazu beitragen, das Bewusstsein für die psychischen Belastungen zu schärfen, denen Frauen ausgesetzt sind, die unter unerfülltem Kinderwunsch leiden. Laut dem Statistischen Bundesamt ist der Wunsch nach einem Kind weiterhin ein zentrales Thema für viele Menschen in Deutschland.
Für wen lohnt sich «A Child of My Own»?
«A Child of My Own» dürfte vor allem Zuschauer ansprechen, die sich für anspruchsvolle Dokumentarfilme und psychologisch tiefgründige Dramen interessieren. Wer Filme wie «Die unendliche Erinnerung» oder «Der Maulwurf – Ein Detektiv im Altersheim» mochte, wird hier vermutlich ebenfalls auf seine Kosten kommen. Der Film könnte auch für Menschen interessant sein, die sich mit den Themen Kinderwunsch, gesellschaftlicher Druck und psychische Gesundheit auseinandersetzen.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass «A Child of My Own» kein leichter Filmstoff ist. Die Auseinandersetzung mit den komplexen Motiven und Handlungen der Protagonistin erfordert ein gewisses Maß an Empathie und die Bereitschaft, sich mit unbequemen Fragen auseinanderzusetzen. Wer einen unterhaltsamen Filmabend sucht, ist hier vermutlich falsch. Wer jedoch bereit ist, sich auf eine intensive und nachdenklich stimmende Filmerfahrung einzulassen, könnte in «A Child of My Own» einen wahren Glücksgriff finden. Die Berlinale bietet oft eine Plattform für solche Filme, wie die offizielle Webseite zeigt. (Lesen Sie auch: Enjoy Your Stay (2026))
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Maite Alberdis neuem Film «A Child of My Own»?
Der Film erzählt die Geschichte von Alejandra, die aufgrund ihres Kinderwunsches und des gesellschaftlichen Drucks eine Schwangerschaft vortäuscht. Aus dieser Lüge entwickelt sich eine komplexe Scharade, die schließlich in einem Medienskandal endet.
Welche filmischen Mittel setzt Maite Alberdi in «A Child of My Own» ein?
Alberdi kombiniert Elemente des Dokumentar- und Spielfilms, um eine Balance zwischen Inszenierung und Realität zu schaffen. Die Kameraarbeit und der Schnitt dürften eine entscheidende Rolle spielen, um die Spannung zwischen der konstruierten Realität und der tatsächlichen Situation zu erhöhen.
Was ist das Besondere an Maite Alberdis Regieansatz?
Alberdi ist bekannt für ihre sensible Auseinandersetzung mit menschlichen Beziehungen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie scheut sich nicht, auch brisante Themen anzusprechen und ihre Protagonisten mit großer Empathie zu porträtieren. (Lesen Sie auch: Unterschätzter Marvel Film: Ist «Inhumans» doch Sehenswert)
Für wen ist der Film «A Child of My Own» geeignet?
Der Film richtet sich an Zuschauer, die sich für anspruchsvolle Dokumentarfilme und psychologisch tiefgründige Dramen interessieren. Wer sich für die Themen Kinderwunsch, gesellschaftlicher Druck und psychische Gesundheit interessiert, dürfte hier ebenfalls auf seine Kosten kommen.
Welche Thematik behandelt Maite Alberdi in ihrem neuen Film?
Maite Alberdi behandelt in ihrem neuen Film das Thema der vorgetäuschten Schwangerschaft und die damit verbundenen gesellschaftlichen und psychologischen Aspekte. Der Film wirft Fragen nach den Gründen und Konsequenzen solcher Handlungen auf.
Maite Alberdis neuer Film, «A Child of My Own», verspricht eine intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema, das viele Menschen berührt. Ob der Film die hohen Erwartungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Die Kombination aus dokumentarischen und fiktionalen Elementen sowie Alberdis sensibles Gespür für menschliche Schicksale lassen jedoch auf ein Werk hoffen, das noch lange nachwirkt.




