Papst Leo XIV. hat kürzlich ein überraschendes Detail aus seiner Jugend preisgegeben: Bevor er dem Augustinerorden beitrat, erwog er ernsthaft, sich den Salesianern Don Boscos anzuschließen. Diese Enthüllung wirft ein neues Licht auf den Pontifex und seine Beziehung zu den verschiedenen Orden innerhalb der katholischen Kirche.

Hintergrund: Orden der Kirche und ihre Bedeutung
Die katholische Kirche ist reich an verschiedenen Orden und Gemeinschaften, die jeweils eigene Schwerpunkte und Traditionen haben. Augustiner, denen Papst Leo XIV. angehört, sind bekannt für ihre theologische Gelehrsamkeit und ihr Engagement in Bildung und Seelsorge. Die Salesianer hingegen, gegründet von Don Bosco im 19. Jahrhundert, widmen sich vor allem der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen, insbesondere aus benachteiligten Verhältnissen. Ein umfassendes Verständnis der Orden und ihrer jeweiligen Ausrichtungen bietet die Deutsche Ordensobernkonferenz.
Papst Leos Verbindung zu den Salesianern
Wie Domradio.de berichtet, offenbarte Papst Leo XIV. diese Episode am Rande eines Pfarreibesuches in Rom. Er scherzte, dass die Salesianer nur «auf den zweiten Platz gekommen» seien, deutete aber gleichzeitig an, dass seit seiner Wahl zum Papst seine Besuche bei salesianischen Einrichtungen die bei Augustinergemeinschaften übersteigen würden. «Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben», so der Pontifex laut Vatican News. (Lesen Sie auch: Bari: Mehr Zugverbindungen nach Neapel und Rom…)
Aktuelle Entwicklung und Details aus den Quellen
Die Nachricht von Papst Leo XIV.’s fast-Beitritt zu den Salesianern hat in katholischen Kreisen für Aufsehen gesorgt. Sie unterstreicht die ökumenische Offenheit des Papstes und seine Wertschätzung für die vielfältigen Charismen innerhalb der Kirche. Es ist bemerkenswert, dass er, obwohl selbst Augustiner, eine so enge Verbindung zu den Salesianern pflegt. Von 2001 bis 2013 war Leo Leiter des internationalen Augustinerordens. Zuvor war er viele Jahre als Ordensmann in den USA und in Peru tätig.
Die Salesianer wurden im späten 19. Jahrhundert von Giovanni Bosco gegründet. Sie widmen sich vor allem der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen.
Reaktionen und Einordnung
Die Reaktion auf die Anekdote des Papstes war überwiegend positiv. Viele sehen darin ein Zeichen seiner Menschlichkeit und seiner Fähigkeit, über Ordensgrenzen hinweg Wertschätzung zu zeigen. Andere betonen die Bedeutung der Salesianer für die Jugendarbeit und sehen in der Äußerung des Papstes eine Anerkennung ihrer wertvollen Arbeit. Die Salesianer sind heute eine der größten Ordensgemeinschaften weltweit und in zahlreichen Ländern aktiv. (Lesen Sie auch: Taylor Fritz: US-Tennisstar im Fokus der Delray…)
Papst Leo XIV.: Was bedeutet das? / Ausblick
Die Offenbarung von Papst Leo XIV. mag auf den ersten Blick wie eine kleine Anekdote erscheinen. Sie könnte jedoch ein Hinweis auf seine Vision einer Kirche sein, die von Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Indem er seine persönliche Geschichte teilt, ermutigt er möglicherweise andere, über traditionelle Grenzen hinauszudenken und die Vielfalt der spirituellen Wege innerhalb des Katholizismus anzuerkennen.Sie könnte jedoch dazu beitragen, ein Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu fördern, was letztendlich der gesamten Kirche zugutekommen würde.
Die Päpste und ihre Wahl des Namens
Die Wahl des Namens durch einen neuen Papst ist oft ein Indiz für die Richtung, die er während seines Pontifikats einschlagen möchte. Päpste wählen oft den Namen eines früheren Papstes, den sie besonders verehren oder dessen Politik sie fortsetzen möchten. Im Falle von Papst Leo XIV. ist es interessant zu beobachten, welche Bedeutung er mit diesem Namen verbindet und ob er damit eine bestimmte Linie in der Geschichte des Papsttums aufgreift.

FAQ zu papst leo
Häufig gestellte Fragen zu papst leo
Welchem Orden gehört Papst Leo XIV. an?
Papst Leo XIV. ist Mitglied des Augustinerordens (OSA). Er war von 2001 bis 2013 Generalprior der Augustiner und wirkte zuvor viele Jahre als Ordensmann in den USA und in Peru. (Lesen Sie auch: Sorge um Hader: Astros nehmen vorsichtige Haltung)
Was ist das Besondere an den Salesianern Don Boscos?
Die Salesianer Don Boscos wurden im 19. Jahrhundert vom heiligen Giovanni Bosco gegründet. Sie widmen sich vor allem der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen, insbesondere aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Sie sind weltweit aktiv.
Warum hat Papst Leo XIV. die Salesianer besucht?
Papst Leo XIV. besuchte die Salesianer im Rahmen eines Pfarreibesuches in Rom. Dabei verriet er, dass er als Jugendlicher selbst erwogen hatte, den Salesianern beizutreten, sich dann aber für den Augustinerorden entschied.
Welche Bedeutung hat die Ordenszugehörigkeit für einen Papst?
Die Ordenszugehörigkeit kann die Perspektive und die Schwerpunkte eines Papstes prägen. Jeder Orden hat eigene Traditionen und Schwerpunkte, die sich in der Amtsführung des Papstes widerspiegeln können. (Lesen Sie auch: Calantha Wollny: Zerrüttetes Verhältnis zu Mutter Silvia)
Wo kann man mehr über die Geschichte der Päpste erfahren?
Umfassende Informationen zur Geschichte der Päpste, ihrer Herkunft und ihren jeweiligen Schwerpunkten bietet die offizielle Webseite des Vatikans. Dort finden sich Biografien und Dokumente zu jedem einzelnen Papst.
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der letzten Päpste und ihrer Amtszeiten:
| Name | Amtszeit |
|---|---|
| Johannes Paul II. | 1978 – 2005 |
| Benedikt XVI. | 2005 – 2013 |
| Franziskus | 2013 – heute |
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