Cosmo wird Österreich beim 70. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertreten. Der 19-jährige Wiener setzte sich am Freitagabend im Vorentscheid «Vienna Calling – Wer singt für Österreich?» mit seiner Elektro-Tanznummer «Tanzschein» gegen zwölf andere Acts durch. Die Entscheidung fiel durch ein Zusammenspiel aus Jury- und Publikumsvoting.

Hintergrund zum Eurovision Song Contest
Der Eurovision Song Contest ist ein internationaler Musikwettbewerb, der seit 1956 jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) veranstaltet wird. Er ist einer der größten und am längsten laufenden Fernsehwettbewerbe der Welt. Jedes teilnehmende Land schickt einen Künstler oder eine Band mit einem Originalsong, der dann live im Fernsehen und im Internet vor einem Millionenpublikum aufgeführt wird. Die Zuschauer und eine professionelle Jury jedes Landes stimmen dann für ihre Lieblingslieder ab, und der Song mit den meisten Stimmen gewinnt den Wettbewerb.
Österreich hat den ESC bereits zweimal gewonnen: 1966 mit Udo Jürgens und «Merci, Chérie» und 2014 mit Conchita Wurst und «Rise Like a Phoenix». Die Austragung des diesjährigen ESC in Wien ist eine Folge des Sieges von JJ im Vorjahr. Die Rolle des Titelverteidigers ist traditionell schwierig, weshalb die Erwartungen an Cosmo hoch sind.
Cosmo gewinnt «Vienna Calling»
Der Vorentscheid «Vienna Calling – Wer singt für Österreich?» fand am 20. Februar 2026 in Wien statt. Zwölf Acts aus ganz Österreich traten an, um das Ticket für den ESC zu lösen. Das musikalische Spektrum reichte von Dance-Pop über Western-Hymnen und Nu-Metal bis hin zu Austropop, Powerballaden und Elektrokrachern. Wie kaernten.ORF.at berichtet, waren auch zwei Acts aus Kärnten im Rennen, Bamlak Werner und Julia Steen, konnten sich aber nicht durchsetzen. (Lesen Sie auch: Ariana Baborie: Überraschung in NDR Talk Show)
Das Publikum entschied via Televoting zur Hälfte, wer antreten darf. Gleich viel Gewicht hatten die Stimmen von 44 ausgesuchten Mitgliedern in der Jury. Lena Schaur erhielt von ihr mit zwölf Punkten die meisten Stimmen. In weiterer Folge zählten Cosmo, Lena Schaur und Bamlak Werner zu den besten drei Teilnehmern. Den Vorentscheid gewann schließlich Cosmo mit seiner Elektro-Tanznummer «Tanzschein».
Laut Der Standard wird Cosmo nun die rot-weiß-rote Fahne im großen Finale des größten Musikbewerbs am 16. Mai in der Wiener Stadthalle tragen.
Reaktionen auf Cosmos Sieg
Die Freude über Cosmos Sieg war groß. «Cosmó wird für Österreich im Mai beim ESC starten», jubelte der ORF. Auch in den sozialen Medien wurde der Sieg des jungen Wieners gefeiert. Viele sehen in ihm eine große Hoffnung für Österreich beim ESC.
Allerdings gab es auch kritische Stimmen. Einige bemängelten, dass Cosmos Lied «Tanzschein» zu sehr auf elektronische Musik setze und nicht den traditionellen ESC-Sound widerspiegele. Andere wiederum lobten den Mut des ORF, einen jungen und unkonventionellen Künstler ins Rennen zu schicken. (Lesen Sie auch: Judith Rakers bald als "Tatort"-Autorin? Überraschende Pläne)
Was bedeutet Cosmos Sieg für Österreich?
Cosmos Sieg beim Vorentscheid bedeutet für Österreich die Chance, beim ESC 2026 in Wien erfolgreich zu sein. Der junge Wiener bringt frischen Wind in die österreichische Musikszene und könnte mit seiner Elektro-Tanznummer «Tanzschein» ein breites Publikum begeistern.
Der ESC ist nicht nur ein Musikwettbewerb, sondern auch ein wichtiges politisches und kulturelles Ereignis. Er bietet Österreich die Möglichkeit, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren und ein positives Image zu vermitteln. Cosmos Erfolg könnte dazu beitragen, das Interesse an österreichischer Musik im Ausland zu wecken und den Tourismus anzukurbeln.
Weitere Informationen zum Eurovision Song Contest finden Sie auf der offiziellen Website.

Zeitplan und Ablauf des Eurovision Song Contests 2026
Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Die genauen Termine für die Halbfinale und das Finale sind wie folgt: (Lesen Sie auch: Carsten Linnemann als CDU-Generalsekretär mit großer)
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 12. Mai 2026 | Erstes Halbfinale |
| 14. Mai 2026 | Zweites Halbfinale |
| 16. Mai 2026 | Großes Finale |
Im Finale treten die besten Acts aus den beiden Halbfinalen sowie die sogenannten «Big Five» (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) und das Gastgeberland Österreich an. Die Zuschauer und eine professionelle Jury jedes Landes stimmen dann für ihre Lieblingslieder ab, und der Song mit den meisten Stimmen gewinnt den Wettbewerb.
Häufig gestellte Fragen zu cosmo
Häufig gestellte Fragen zu cosmo
Wer ist der Sänger cosmo, der Österreich beim ESC vertritt?
Cosmo ist ein 19-jähriger Sänger aus Wien, der Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten wird. Er konnte sich im Vorentscheid «Vienna Calling» mit seinem Song «Tanzschein» durchsetzen und wird nun im Finale in Wien antreten.
Mit welchem Lied wird cosmo beim Eurovision Song Contest antreten?
Cosmo wird mit dem Lied «Tanzschein» beim Eurovision Song Contest 2026 antreten. Es handelt sich um eine Elektro-Tanznummer, mit der er bereits den Vorentscheid «Vienna Calling» für sich entscheiden konnte.
Wann und wo findet der Eurovision Song Contest 2026 statt?
Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Österreich ist als Vorjahressieger Gastgeber des Wettbewerbs. (Lesen Sie auch: USA Slowakei Eishockey: -Olympia: Kanada im Finale…)
Wie wurde der österreichische Beitrag für den ESC 2026 ausgewählt?
Der österreichische Beitrag für den ESC 2026 wurde im Rahmen des Vorentscheids «Vienna Calling – Wer singt für Österreich?» ausgewählt. Zwölf Acts traten an, und der Sieger wurde durch ein Zusammenspiel aus Jury- und Publikumsvoting ermittelt.
Welche Chancen hat cosmo beim Eurovision Song Contest 2026?
Es ist schwer, die Chancen von Cosmo beim Eurovision Song Contest 2026 im Vorfeld genau einzuschätzen. Sein Lied «Tanzschein» ist modern und tanzbar, was gut ankommen könnte. Allerdings ist die Konkurrenz beim ESC traditionell groß.
Gibt es Kritik an der Wahl von cosmo als ESC-Teilnehmer?
Ja, es gibt auch kritische Stimmen. Einige bemängeln, dass Cosmos Lied «Tanzschein» zu sehr auf elektronische Musik setze und nicht den traditionellen ESC-Sound widerspiegele. Andere wiederum loben den Mut des ORF, einen jungen und unkonventionellen Künstler ins Rennen zu schicken.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
