Aktuell besteht erhebliche Glatteisgefahr! Nach den jüngsten Schneefällen in weiten Teilen Deutschlands, insbesondere in den Mittelgebirgen und den Alpen, droht durch gefrierenden Regen und überfrierende Nässe gefährliches Glatteis. Autofahrer müssen sich auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen, da die Temperaturen in vielen Regionen um den Gefrierpunkt schwanken.

Fahrzeug-Daten
- Gefahr: Glatteisbildung durch gefrierenden Regen und überfrierende Nässe
- Betroffene Regionen: Mittelgebirge, Alpen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Ostbayern
- Empfehlung: Angepasste Fahrweise, Winterreifenpflicht beachten, Fahrten wenn möglich vermeiden
- Informationen: Aktuelle Wetterlage auf wetter.de und Windy.com prüfen
| STAU: A8 München Richtung Salzburg | Dauer: Unbestimmt, Grund: Schneechaos, Umleitung: Über Landstraßen, Voraussichtliches Ende: Unbekannt |
Wintereinbruch bringt Schnee und Eis – Die aktuelle Lage
Ein teils unwetterartiges Winterwetter mit kräftigen Schneemengen hat Deutschland erneut erreicht. Wie Stern berichtet, schneit es von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern bis in tiefe Lagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Donnerstagmorgen vor erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr.
Besonders betroffen sind die Staulagen der Mittelgebirge und die Alpen. Hier sind bis Freitagvormittag 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, westlich des Inns sogar bis zu 40 Zentimeter. In tieferen Lagen kann Schnee in Regen übergehen, was die Glatteisgefahr zusätzlich erhöht.
Was bedeutet das für Autofahrer?
Die aktuelle Wetterlage stellt Autofahrer vor große Herausforderungen. Schnee und Eis können die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Die Sicht ist oft eingeschränkt, und der Bremsweg verlängert sich erheblich. Es ist daher unerlässlich, die Fahrweise den Bedingungen anzupassen und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Die Polizei hat bereits vor einer Zunahme von Verkehrsunfällen gewarnt. Auf manchen Strecken stehen Fahrzeuge quer oder sind in Straßengräben geraten. Die Bergungsarbeiten gestalten sich oft schwierig und zeitaufwendig, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen kann. (Lesen Sie auch: Schnee Deutschland: Wintereinbruch bringt Chaos und Neuschnee)
Überprüfen Sie vor Fahrtantritt die Wettervorhersage für Ihre Strecke. Informieren Sie sich über eventuelle Staus und Behinderungen. Planen Sie genügend Zeit ein und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an.
Unfälle durch Glätte – Ein Überblick
Die Glätte hat bereits zu zahlreichen Unfällen geführt. Im Schwarzwald durchbrach ein Lastwagen auf einer schneebedeckten Bundesstraße die Leitplanke und rutschte einen Abhang hinunter. Der Fahrer wurde leicht verletzt. In Südosthessen wurden seit den frühen Morgenstunden mehrere Unfälle gemeldet.
Diese Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, die mit winterlichen Straßenverhältnissen einhergehen. Es ist wichtig, sich dieser Risiken bewusst zu sein und entsprechend vorsichtig zu fahren.
Wie verhalte ich mich richtig bei Glatteis?
Bei Glatteis ist es entscheidend, ruhig und besonnen zu reagieren. Vermeiden Sie ruckartige Lenkbewegungen und abrupte Bremsmanöver. Fahren Sie mit niedriger Geschwindigkeit und halten Sie ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Sollte Ihr Fahrzeug ins Schleudern geraten, kuppeln Sie aus und lenken Sie vorsichtig in die Richtung, in die das Heck ausbricht. Vermeiden Sie es, abrupt zu bremsen, da dies die Situation verschlimmern kann. Üben Sie das Verhalten bei Schleudergefahr idealerweise auf einem Fahrsicherheitstrainingsgelände. (Lesen Sie auch: Glatteiswarnung Deutschland: Gefahr durch Schnee und Glatteis…)
Die Winterreifenpflicht gilt in Deutschland bei winterlichen Straßenverhältnissen. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden. In Österreich und der Schweiz gelten ähnliche Regelungen.
Welche Rolle spielen Winterreifen bei Glatteisgefahr aktuell?
Winterreifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen unerlässlich. Sie bieten durch ihre spezielle Gummimischung und ihr Profil deutlich mehr Grip als Sommerreifen. Der ADAC empfiehlt, Winterreifen mit einer Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern zu verwenden. Bei geringerer Profiltiefe lässt die Haftung deutlich nach. Der ADAC bietet umfassende Informationen zum Thema Winterreifen.
Es ist wichtig zu beachten, dass auch Winterreifen ihre Grenzen haben. Bei extremen Eisglätte können auch sie keinen ausreichenden Halt mehr bieten. In solchen Fällen ist es ratsam, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder die Fahrt ganz zu vermeiden.
Was kostet ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht?
Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen ohne Winterreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Kommt es zu einer Behinderung des Straßenverkehrs, erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro. Bei einem Unfall kann die Versicherung die Leistungen kürzen, wenn das Fahrzeug nicht mit Winterreifen ausgestattet war.
In Österreich drohen bei Verstößen gegen die Winterreifenpflicht Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. In der Schweiz kann die Versicherung ebenfalls die Leistungen kürzen, wenn ein Unfall auf die Verwendung von Sommerreifen zurückzuführen ist. Es ist daher ratsam, sich vor einer Fahrt ins Ausland über die dort geltenden Bestimmungen zu informieren. Informationen hierzu bietet das ÖAMTC. (Lesen Sie auch: Schnee Rosenmontag droht! Glatteis-Gefahr bei Karnevalszügen?)

Wie geht es weiter?
Die Wetterdienste erwarten, dass die winterlichen Verhältnisse noch einige Tage anhalten werden. Es ist daher weiterhin mit Glatteis und Schneefall zu rechnen. Autofahrer sollten sich auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen und ihre Fahrweise entsprechend anpassen.
Die Räumdienste sind im Dauereinsatz, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Trotzdem kann es immer wieder zu Behinderungen und Staus kommen. Es ist daher ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist aktuell die größte Gefahr im Straßenverkehr?
Die größte Gefahr im Straßenverkehr ist derzeit die Glatteisbildung durch gefrierenden Regen und überfrierende Nässe. Diese Bedingungen können die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln und zu Unfällen führen. (Lesen Sie auch: Trump Iran Angriff: Eskaliert die Lage am…)
Wo besteht momentan die höchste Glatteisgefahr aktuell?
Besonders hoch ist die Glatteisgefahr aktuell in den Mittelgebirgen und den Alpen, sowie in Regionen, in denen Schnee in Regen übergeht. Auch Baden-Württemberg und Bayern sind stark betroffen.
Welche Strafe droht bei einem Verstoß gegen die Winterreifenpflicht?
Bei einem Verstoß gegen die Winterreifenpflicht droht ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei Behinderung des Straßenverkehrs erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro. Bei einem Unfall kann die Versicherung die Leistungen kürzen.
Wie kann ich mich vor Glatteis schützen?
Um sich vor Glatteis zu schützen, sollten Sie Ihre Fahrweise den Bedingungen anpassen, Winterreifen verwenden, unnötige Fahrten vermeiden und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Wetterlage informieren.
Die aktuelle Glatteisgefahr erfordert von allen Verkehrsteilnehmern höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht. Passen Sie Ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen an, um sicher ans Ziel zu kommen. Planen Sie längere Fahrtzeiten ein und vermeiden Sie unnötige Risiken. Nur so können Sie und andere sicher durch den Winter kommen.




