Ein Warnstreik der Gewerkschaft ver.di hat am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg erheblich beeinträchtigt. Seit 3 Uhr morgens stehen die U-Bahnen still, und zahlreiche Buslinien der Hochbahn südlich der Elbe sind betroffen. Pendler und Reisende müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und auf alternative Verkehrsmittel umsteigen.

Hintergrund der Warnstreiks im Hamburger Nahverkehr
Die aktuellen Warnstreiks sind Teil einer laufenden Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und den Verkehrsbetrieben Hamburger Hochbahn AG (Hochbahn) und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH). Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten. Die Wellenstreiks begannen bereits am Dienstag, dem 17. Februar 2026, und sollen bis einschließlich Donnerstag, dem 19. Februar 2026, andauern. Die Strategie, die Streiks kurzfristig anzukündigen, soll den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Aktuelle Entwicklung: U-Bahnen und Busse stillgelegt
Wie NDR.de berichtet, sind seit Mittwochmorgen alle vier U-Bahnlinien (U1, U2, U3, U4) vom Streik betroffen. Ein Notbetrieb konnte nicht eingerichtet werden. Bei den Hochbahn-Buslinien gibt es vor allem südlich der Elbe massive Einschränkungen. Betroffen sind die Linien 13, 40, 42, 140, 141, 143, 145, 146, 150, 151, 152, 153, 154, 156, 157, 241, 245, 250, 251, 254, 340, 345, 349, 350, 351, 354, 355, 443, 450, 451, 543, 640, 641, X40 und X46. Einige Linien (43, 155, 554) verkehren in einem eingeschränkten Angebot. (Lesen Sie auch: Daniel Beichler übernimmt Traineramt bei Red Bull…)
Auch die VHH ist vom Warnstreik betroffen. Laut WELT müssen sich Fahrgäste vor allem im Hamburger Osten sowie in den schleswig-holsteinischen Kreisen Lauenburg und Stormarn auf Einschränkungen einstellen. Die Betriebshöfe Bergedorf, Rahlstedt, Glinde, Billbrook, Geesthacht und Lauenburg werden bestreikt.
Die Hamburger Hochbahn AG hat auf ihrer Webseite Informationen zum aktuellen Betrieb veröffentlicht. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Lage zu informieren und alternative Routen zu planen.
Auswirkungen auf Pendler und Reisende
Der Warnstreik trifft Pendler und Reisende hart. Viele sind gezwungen, auf S-Bahnen oder andere Verkehrsmittel auszuweichen, was zu überfüllten Zügen und längeren Reisezeiten führt. Auch die HADAG-Fähren sind eine Alternative, können aber nicht alle betroffenen Gebiete abdecken. Die Hochbahn prüft, ob ein eingeschränkter Betrieb auf einigen Buslinien aufrechterhalten werden kann. Fahrgäste sollten sich auf kurzfristige Änderungen einstellen. (Lesen Sie auch: ALDI Rückruf Kostüme: ruft zurück: Was Eltern…)
Alternativen und Notfallpläne
Als Alternative zu U-Bahnen und Bussen stehen die S-Bahnen zur Verfügung, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch die HADAG-Fähren verkehren planmäßig. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese Verkehrsmittel stark frequentiert sein werden. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen. Einige Buslinien der Hochbahn verkehren in einem Notbetrieb, allerdings in reduzierter Taktung. Die folgende Tabelle zeigt die betroffenen Linien und die Taktzeiten:
| Buslinie | Takt (in Minuten) |
|---|---|
| 43 | 10-20 |
| 443 | 20-30 |
| 13 | 10-30 |
| 40 | 30-40 |
| 150 | 20-30 |
| 250 | 20-30 |
Was bedeutet der Warnstreik? / Ausblick
Der Warnstreik ist ein deutliches Signal der Gewerkschaft ver.di an die Arbeitgeber. Er zeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, für ihre Forderungen zu kämpfen. Die Streiks sollen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, um in den laufenden Tarifverhandlungen eine Einigung zu erzielen.Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Tarifparteien zu einer Lösung finden können.

Reaktionen und Stimmen
Die Reaktionen auf den Warnstreik sind gemischt. Während die Gewerkschaft die Streiks als notwendig erachtet, um die Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen, kritisieren Arbeitgeber und Politiker die Auswirkungen auf die Fahrgäste und die Wirtschaft. Pendler äußern Unverständnis und fordern eine schnelle Lösung des Konflikts. Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifparteien bald zu einer Einigung gelangen, um weitere Streiks zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Fastenzeit 2026: Ramadan beginnt Mitte Februar –…)
Häufig gestellte Fragen zu warnstreik
Welche konkreten Forderungen stellt die Gewerkschaft bei dem Warnstreik?
Die genauen Forderungen von ver.di sind nicht öffentlich bekannt. Generell fordert die Gewerkschaft aber bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Konkrete Details werden üblicherweise im Rahmen der Tarifverhandlungen zwischen den Parteien besprochen und sind nicht immer für die Öffentlichkeit bestimmt.
Wie lange wird der Warnstreik voraussichtlich noch andauern?
Der aktuelle Warnstreik im Hamburger Nahverkehr soll bis Donnerstag, den 19. Februar 2026, um 3 Uhr morgens andauern. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Gewerkschaft weitere Streiks ankündigt, falls es in den Tarifverhandlungen keine Fortschritte gibt. Fahrgäste sollten sich daher regelmäßig über die aktuelle Lage informieren.
Welche Rechte haben Fahrgäste, die durch den Warnstreik betroffen sind?
Fahrgäste, die durch den Warnstreik ihre Fahrt nicht antreten können, haben in der Regel Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises. Die genauen Bedingungen hängen von den jeweiligen Tarifbestimmungen ab. Es empfiehlt sich, sich bei den Verkehrsbetrieben über die individuellen Ansprüche zu informieren. (Lesen Sie auch: 2026 Winter Olympics Men's Snowboarding Slopestyle: Olympia)
Gibt es eine langfristige Lösung für die Konflikte im öffentlichen Nahverkehr?
Eine langfristige Lösung erfordert die Bereitschaft beider Seiten, Kompromisse einzugehen. Die Arbeitgeber müssen die Forderungen der Beschäftigten ernst nehmen und faire Arbeitsbedingungen bieten. Die Gewerkschaft sollte sich konstruktiv an den Verhandlungen beteiligen und realistische Forderungen stellen. Nur so kann ein dauerhafter Frieden im öffentlichen Nahverkehr erreicht werden.
Wie können sich Pendler aktuell am besten über die Verkehrslage informieren?
Pendler können sich über die Webseiten und Social-Media-Kanäle der Hamburger Hochbahn AG und der VHH informieren. Auch die Verkehrsleitzentrale Hamburg gibt aktuelle Informationen zur Verkehrslage heraus. Es empfiehlt sich, vor Fahrtantritt die entsprechenden Kanäle zu prüfen, um sich über eventuelle Einschränkungen zu informieren.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
