Kann eine Velvet Revolver Reunion Realität werden? Matt Sorum, der Schlagzeuger der Band, ist davon überzeugt, dass Velvet Revolver das Potenzial hatte, ähnlich gross wie Guns N‘ Roses zu werden. Die Supergroup, die er 2002 mit seinen GNR-Kollegen Duff McKagan und Slash sowie Gitarrist Dave Kushner und Stone Temple Pilots-Frontmann Scott Weiland gründete, veröffentlichte jedoch nur zwei Alben, bevor Weiland 2008 ausstieg und die Band sich auflöste.

Länder-Kontext
- Matt Sorum äussert sich aus seiner US-amerikanischen Perspektive.
- Velvet Revolver war eine international erfolgreiche Band, die auch in Österreich viele Fans hatte.
- Eine mögliche Reunion würde auch die österreichische Musikszene und Fans der Rockmusik interessieren.
- Die genannten Bands Guns N‘ Roses und Stone Temple Pilots haben ebenfalls eine grosse Fangemeinde in Österreich.
Wie gross hätte Velvet Revolver werden können?
Matt Sorum glaubt fest daran, dass Velvet Revolver das Zeug dazu hatte, genauso erfolgreich wie Guns N‘ Roses zu werden. Die Bandmitglieder waren hochmotiviert und in Topform, was zu einem äusserst erfolgreichen Debütalbum führte. Allerdings scheiterte die Band letztendlich an internen Problemen und alten Gewohnheiten, was eine längere Erfolgsgeschichte verhinderte.
Sorum gründete Velvet Revolver im Jahr 2002 zusammen mit seinen ehemaligen Guns N‘ Roses-Bandkollegen Duff McKagan und Slash, sowie dem Gitarristen Dave Kushner und dem charismatischen Stone Temple Pilots-Sänger Scott Weiland. Die Band erregte schnell Aufmerksamkeit und wurde als eine der vielversprechendsten Supergroups der Rockmusik gefeiert. Ihr Debütalbum «Contraband», das 2004 erschien, verkaufte sich hervorragend und brachte der Band grossen Erfolg ein. Es folgten ausverkaufte Tourneen und Auftritte auf grossen Festivals weltweit. Wie Viply.de berichtet, bedauert Sorum das verpasste Potenzial der Band.
Trotz des anfänglichen Erfolgs veröffentlichte Velvet Revolver nur ein weiteres Album, «Libertad», im Jahr 2007. Interne Spannungen, insbesondere die Drogenprobleme von Scott Weiland, führten schliesslich zum Bruch der Band. Weiland wurde 2008 entlassen, und obwohl es in den folgenden Jahren immer wieder Gerüchte über eine mögliche Reunion gab, kam es nie dazu. Scott Weiland verstarb im Dezember 2015, was eine Reunion unwahrscheinlicher machte.
Supergroups sind oft kurzlebige Projekte, da die beteiligten Musiker bereits in anderen erfolgreichen Bands aktiv sind und es schwierig sein kann, die unterschiedlichen kreativen Visionen und Zeitpläne unter einen Hut zu bringen. (Lesen Sie auch: Yvonne Catterfeld Familie: So Meistert Sie den…)
Die Entstehung von Velvet Revolver
Nach dem Auseinanderbrechen der ursprünglichen Besetzung von Guns N‘ Roses suchten Slash, Duff McKagan und Matt Sorum nach neuen musikalischen Wegen. Die Idee, eine neue Band zu gründen, entstand aus Jamsessions und dem Wunsch, wieder gemeinsam Musik zu machen. Die Suche nach einem geeigneten Sänger gestaltete sich zunächst schwierig, bis schliesslich Scott Weiland von den Stone Temple Pilots zur Band stiess. Weiland brachte seine einzigartige Stimme und Bühnenpräsenz in die Band ein und trug massgeblich zum Erfolg von «Contraband» bei.
Sorum erinnert sich im Interview mit ‚Get On The Bus‘ an die aufregende Zeit der Bandgründung: „Scott Weiland kam dazu, und wir nahmen das Album ‚Contraband‘ auf. Und Scott [war] einfach einer der Größten. Es waren schwierige Zeiten am Anfang, aber es hat sich gelohnt. [Es] gab eine Menge Drogen und so weiter. […] Weiland kam dazu. Und ich erinnere mich, dass das der Band einen richtigen Schub gegeben hat. Zu diesem Zeitpunkt wurden wir zu Velvet Revolver, und es ging los. Es war so aufregend …Natürlich war ich in der anderen Band, aber es war eine neue Band und wir mussten neu anfangen. Wir konnten wirklich nicht Guns N’ Roses sein. Wir konnten uns nicht einfach darauf ausruhen …“
Die Chemie zwischen den Musikern war von Anfang an spürbar, und die Band entwickelte schnell einen eigenen Sound, der Elemente von Hard Rock, Alternative Rock und Grunge vereinte. Velvet Revolver wurde zu einem Synonym für energiegeladene Live-Auftritte und eingängige Rocksongs. Der Erfolg von «Contraband» katapultierte die Band in die erste Liga der Rockmusik und liess viele Beobachter von einer langfristigen Erfolgsgeschichte träumen.
Welche Faktoren führten zum Scheitern der Band?
Trotz des grossen Potenzials scheiterte Velvet Revolver letztendlich an den gleichen Problemen, die schon viele andere Bands zuvor zu Fall gebracht hatten: interne Konflikte und Drogenmissbrauch. Insbesondere Scott Weilands unberechenbares Verhalten und seine Abhängigkeit von Drogen belasteten die Band zunehmend. Es kam zu Streitigkeiten und Absagen von Konzerten, was das Image der Band schädigte. Wie Rolling Stone berichtete, waren die Bandmitglieder zunehmend frustriert über Weilands Eskapaden.
Sorum äussert sich im Interview auch zu den Schwierigkeiten innerhalb der Band: „Wir waren alle in der besten Form unseres Lebens. Wir haben uns ernsthaft gefragt: ‚Wie sollen wir konkurrieren?‘ Wir haben nie so darüber gesprochen, aber es war klar. Es war einfach so: Lasst uns einfach alles geben. Das [Debüt-]Album war ein Riesenerfolg. Es war zwar nicht so gross wie das von G’N’R, aber es hätte es sein können. Es hat nur nicht lange genug angehalten. Wir wollten wirklich zusammenbleiben. Leider sind wir wieder in alte Gewohnheiten zurückgefallen, und es kam wieder der gleiche alte Mist, und dann ging alles den Bach runter.“ (Lesen Sie auch: Daniel Kaluuya neuer Film: Hauptrolle im A24-Thriller?)
Die anderen Bandmitglieder versuchten, Weiland zu unterstützen und ihm bei seinen Problemen zu helfen, aber letztendlich sahen sie keine andere Möglichkeit, als ihn aus der Band zu werfen. Nach Weilands Ausstieg versuchte Velvet Revolver, einen neuen Sänger zu finden, aber die Suche blieb erfolglos. Die Band löste sich schliesslich auf, und die Mitglieder widmeten sich anderen Projekten.
Die Geschichte von Velvet Revolver ist ein Beispiel für das Auf und Ab im Musikgeschäft. Trotz grossem Talent und Erfolg können interne Probleme und persönliche Schwierigkeiten das Ende einer Band bedeuten.
Die Bedeutung von Velvet Revolver für die Rockmusik
Obwohl Velvet Revolver nur kurz existierte, hinterliess die Band einen bleibenden Eindruck in der Rockmusik. «Contraband» gilt als eines der besten Rockalben der 2000er-Jahre und wird von vielen Fans und Kritikern für seine eingängigen Melodien, harten Gitarrenriffs und die kraftvolle Stimme von Scott Weiland gelobt. Die Band trug dazu bei, den Hard Rock und Alternative Rock der 1990er-Jahre wieder populär zu machen und beeinflusste zahlreiche jüngere Bands. Die Musik von Velvet Revolver wird auch heute noch gerne gehört und die Band hat eine treue Fangemeinde.
Die Mitglieder von Velvet Revolver sind auch nach dem Ende der Band weiterhin musikalisch aktiv. Slash ist als Solokünstler erfolgreich und tourt regelmässig um die Welt. Duff McKagan kehrte zu Guns N‘ Roses zurück und ist wieder ein fester Bestandteil der Band. Matt Sorum spielte in verschiedenen Bands und Projekten und ist auch als Produzent tätig. Dave Kushner arbeitet als Komponist für Film und Fernsehen.
Scott Weilands Tod im Jahr 2015 war ein grosser Verlust für die Musikwelt. Er wurde von vielen als einer der besten Rocksänger seiner Generation angesehen. Seine Stimme und Bühnenpräsenz waren einzigartig und unvergesslich. Weiland hinterliess ein beeindruckendes musikalisches Erbe, das auch weiterhin von vielen Menschen geschätzt wird. Eine laut.de-Retrospektive würdigte Weilands Einfluss auf die Rockmusik. (Lesen Sie auch: Night Sessions Film: Knoxville im Psychothriller-Comeback?)

Velvet Revolver Reunion – Eine Zukunftsperspektive?
Die Frage nach einer möglichen Velvet Revolver Reunion stellt sich immer wieder. Nach dem Tod von Scott Weiland scheint eine Reunion mit einem neuen Sänger jedoch unwahrscheinlich. Die verbliebenen Bandmitglieder haben sich bisher nicht öffentlich zu einer möglichen Reunion geäussert. Matt Sorum betonte jedoch in der Vergangenheit immer wieder, dass er die Zeit mit Velvet Revolver in guter Erinnerung behält und stolz auf die Musik ist, die die Band geschaffen hat.
Obwohl eine Reunion derzeit nicht in Sicht ist, bleibt die Hoffnung bei vielen Fans bestehen. Die Musik von Velvet Revolver ist zeitlos und wird auch in Zukunft viele Menschen begeistern. Die Band hat bewiesen, dass sie das Potenzial hatte, ganz gross rauszukommen, und auch wenn es letztendlich nicht dazu kam, bleibt Velvet Revolver ein wichtiger Teil der Rockgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Grund für die Auflösung von Velvet Revolver?
Hauptgrund für die Auflösung von Velvet Revolver waren interne Konflikte, insbesondere die Drogenprobleme von Sänger Scott Weiland, die zu Spannungen und unzuverlässigem Verhalten führten. (Lesen Sie auch: Jason Flemyng neuer Film: Zeitreise-Thriller mit Knoxville!)
Welches Album von Velvet Revolver war am erfolgreichsten?
Das Debütalbum «Contraband», veröffentlicht im Jahr 2004, war das kommerziell erfolgreichste Album von Velvet Revolver und erreichte hohe Chartplatzierungen weltweit.
Wer waren die Gründungsmitglieder von Velvet Revolver?
Die Gründungsmitglieder von Velvet Revolver waren Slash, Duff McKagan, Matt Sorum, Dave Kushner und Scott Weiland.
Gibt es Pläne für eine Velvet Revolver Reunion?
Nach dem Tod von Scott Weiland im Jahr 2015 gibt es derzeit keine konkreten Pläne für eine Reunion von Velvet Revolver.
Welchen Musikstil spielte Velvet Revolver?
Velvet Revolver spielte eine Mischung aus Hard Rock, Alternative Rock und Grunge, beeinflusst von den musikalischen Hintergründen der einzelnen Bandmitglieder.
Matt Sorums Aussage über das ungenutzte Potenzial von Velvet Revolver hallt in der österreichischen Musikszene nach, wo die Band ebenfalls eine treue Anhängerschaft hatte. Obwohl eine vollständige Velvet Revolver Reunion ohne Scott Weiland schwer vorstellbar ist, bleibt die Musik der Band ein wichtiger Bestandteil der Rockgeschichte und wird weiterhin von Fans in Österreich und weltweit gehört.




