Eine junge Frau, die unter dem Kürzel KGM bekannt ist, wirft den Tech-Giganten vor, ihr Leben durch die Gestaltung ihrer Apps ruiniert zu haben. Die Stern berichtete zuerst über den Fall.

| Steckbrief: KGM | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | 20 Jahre |
| Beruf | Nicht öffentlich bekannt |
| Bekannt durch | Klage gegen Social-Media-Konzerne |
| Aktuelle Projekte | Gerichtsprozess gegen Instagram und YouTube |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Wie gefährlich sind Social-Media-Plattformen für junge Menschen wirklich?
Die 20-jährige KGM argumentiert, dass Funktionen wie das «endlose Scrollen» und personalisierte Algorithmen sie in eine Spirale aus Depressionen, Angstzuständen und Körperunzufriedenheit getrieben haben. Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Die Plattformen hätten ihre Apps als «Fallen» für junge Nutzer konzipiert.
Kurzprofil
- KGM klagt gegen Instagram und YouTube wegen Suchtgefährdung.
- Sie begann bereits mit 6 Jahren, Social Media zu nutzen.
- Die Klägerin leidet unter Depressionen und Angstzuständen.
- Snapchat und TikTok einigten sich außergerichtlich mit KGM.
Der Fall KGM: Ein Wendepunkt im Umgang mit Social Media?
KGM’s Geschichte ist erschütternd. Bereits im zarten Alter von sechs Jahren tauchte sie in die Welt der YouTube-Videos ein. Es folgte ein Instagram-Account – weit vor dem eigentlich erlaubten Alter. Snapchat und TikTok komplettierten das Quartett der Social-Media-Plattformen, die einen immer größeren Teil ihres Lebens einnahmen. Ihr Anwalt, Joseph VanZandt, betonte in einer Anhörung, dass die exzessive und problematische Nutzung sozialer Medien den Verlauf ihrer Kindheit nachhaltig verändert habe.
In einer Befragung schilderte KGM, wie sogenannte Filter auf Instagram, die das Aussehen von Menschen verändern, zu einer tiefen Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper geführt hätten. Sie erzählte von dem Gefühl der Panik, als jemand ein unbearbeitetes Bild von ihr postete. Die Algorithmen hätten ihr zudem fragwürdige Ratschläge gegeben, wie etwa den, nur eine Gurke pro Tag zu essen, um abzunehmen. Solche Erfahrungen prägten ihr Selbstbild und führten zu einem gestörten Verhältnis zu ihrem Körper.
Social-Media-Sucht: Was steckt hinter den Algorithmen?
Die Mechanismen, die Social-Media-Plattformen so anziehend machen, sind vielfältig. Das «endlose Scrollen» sorgt dafür, dass Nutzer immer wieder neue Inhalte konsumieren, ohne eine klare Grenze zu erkennen. Personalisierte Algorithmen spielen den Nutzern genau die Inhalte aus, die sie interessieren – und halten sie so auf der Plattform. Push-Benachrichtigungen lenken die Aufmerksamkeit immer wieder auf die App. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Nutzer immer mehr Zeit auf Social Media verbringen – oft ohne es bewusst zu steuern. (Lesen Sie auch: Social Media Altersbeschränkung: Wüst Sucht Konsens mit…)
Experten warnen seit Jahren vor den potenziellen negativen Auswirkungen dieser Mechanismen, insbesondere auf junge Menschen. Studien zeigen, dass exzessive Social-Media-Nutzung mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen und ein geringeres Selbstwertgefühl einhergehen kann. Die ständige Konfrontation mit idealisierten Bildern und unrealistischen Schönheitsstandards kann zu Körperunzufriedenheit und Essstörungen führen.
Es ist wichtig zu betonen, dass Social Media nicht per se schlecht ist. Die Plattformen können auch positive Effekte haben, etwa die Förderung von sozialer Interaktion, den Zugang zu Informationen und die Möglichkeit, sich kreativ auszuleben. Entscheidend ist jedoch ein bewusster und reflektierter Umgang mit Social Media – insbesondere für junge Menschen, die noch dabei sind, ihre Identität zu entwickeln.
Die Klage von KGM ist nicht die erste ihrer Art. Weltweit gibt es eine wachsende Zahl von Fällen, in denen Social-Media-Konzerne für die negativen Auswirkungen ihrer Plattformen auf die psychische Gesundheit von Nutzern verantwortlich gemacht werden. Der Prozess in Los Angeles könnte daher Signalwirkung für zukünftige Auseinandersetzungen haben.
Zuckerberg vor Gericht: Was erwartet die Social-Media-Giganten?
Für die Online-Riesen steht in diesem Prozess viel auf dem Spiel. Hunderte vergleichbare Klagen sind in den USA bereits in der juristischen Pipeline. Der Prozess in Los Angeles ist der erste dieser Art, der vor ein Geschworenengericht kommt. Snapchat und TikTok zogen kurz vor Prozessbeginn die Reißleine und einigten sich außergerichtlich mit KGM. Instagram und YouTube hingegen wollen die Vorwürfe vor Gericht entkräften. Da Instagram Teil des Facebook-Konzerns Meta ist, wird auch Firmenchef Mark Zuckerberg in den Zeugenstand treten müssen. Seine Aussage könnte entscheidend für den Ausgang des Prozesses sein.
Die Klägerseite wird argumentieren, dass Zuckerberg und andere Führungskräfte der Unternehmen wissentlich in Kauf genommen haben, dass ihre Plattformen süchtig machen, um die Nutzerzahlen und damit die Werbeeinnahmen zu steigern. Die Verteidigung wird voraussichtlich betonen, dass die Nutzer selbst für ihre Social-Media-Nutzung verantwortlich sind und dass die Plattformen lediglich Werkzeuge sind, die sowohl positiv als auch negativ genutzt werden können. Es wird erwartet, dass der Prozess mehrere Wochen dauern wird und mit Spannung verfolgt wird. (Lesen Sie auch: Prinz Harry Klage: Emotionale Worte an Trauernde…)
KGM privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über das Privatleben von KGM ist wenig bekannt, da sie sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückhält. Ihr Fokus liegt derzeit voll und ganz auf dem Gerichtsverfahren gegen die Social-Media-Konzerne. Es ist davon auszugehen, dass die junge Frau durch die mediale Aufmerksamkeit und die Auseinandersetzung mit ihren persönlichen Erfahrungen stark belastet ist. Freunde und Familie leisten ihr in dieser schwierigen Zeit Unterstützung.
Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess für KGM einen positiven Abschluss findet und sie die Möglichkeit erhält, mit den erlittenen Schäden abzuschließen. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens hat sie bereits jetzt viel erreicht: Sie hat eine wichtige Debatte über die Verantwortung von Social-Media-Plattformen angestoßen und andere junge Menschen ermutigt, ihre Erfahrungen zu teilen. Die Verbraucherzentrale bietet Informationen zum Thema Social-Media-Sucht.
Die Zukunft von KGM ist ungewiss. Es ist denkbar, dass sie sich weiterhin für einen verantwortungsvollen Umgang mit Social Media einsetzen wird. Vielleicht wird sie auch ihre Geschichte in einem Buch oder Film verarbeiten. Eines ist jedoch sicher: Ihr Mut und ihre Entschlossenheit haben bereits jetzt Spuren hinterlassen.
Ob KGM einen Partner hat, ist nicht bekannt. Sie konzentriert sich momentan auf ihren Fall und die damit verbundene Aufklärungsarbeit über die Gefahren exzessiver Social Media Nutzung.

Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist KGM?
KGM ist derzeit 20 Jahre alt. Sie begann im Alter von sechs Jahren, Social-Media-Plattformen zu nutzen, was ihre Kindheit maßgeblich beeinflusste.
Hat KGM einen Partner/ist verheiratet?
Ob KGM einen Partner hat oder verheiratet ist, ist nicht öffentlich bekannt. Sie konzentriert sich aktuell auf den Gerichtsprozess.
Hat KGM Kinder?
Es ist nicht bekannt, ob KGM Kinder hat. Diesbezügliche Informationen sind nicht öffentlich zugänglich.
Was sind die Hauptvorwürfe in der Social Media Klage von KGM?
KGM wirft den Social-Media-Plattformen vor, absichtlich süchtig machende Funktionen wie «endless scrolling» und personalisierte Algorithmen zu verwenden, die zu Depressionen und Angstzuständen führten. (Lesen Sie auch: Peter Steinberger KI: wechselt zu OpenAI: Was…)
Welche Social-Media-Plattformen sind in die Klage von KGM involviert?
Ursprünglich klagte KGM gegen Instagram, YouTube, Snapchat und TikTok. Snapchat und TikTok haben sich jedoch außergerichtlich geeinigt. Instagram und YouTube führen den Prozess weiter.
Der Fall der Social Media klage von KGM ist ein Weckruf für die Gesellschaft. Er zeigt, dass Social Media nicht nur ein harmloses Unterhaltungsmedium ist, sondern auch potenziell negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann – insbesondere bei jungen Menschen. Es liegt an uns allen, einen verantwortungsvollen Umgang mit Social Media zu fördern und junge Menschen dabei zu unterstützen, ein gesundes Selbstbild zu entwickeln. Der Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung geht auf die Mediennutzung von Jugendlichen ein.




