Jan Hörl und sein Teamkollege Stephan Embacher haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo überraschend Gold im Super-Team-Springen gewonnen. Der Salzburger und der Tiroler sicherten sich am Montagabend die letzte Chance auf eine Medaille für das österreichische Männer-Skisprung-Team und triumphierten im erstmals ausgetragenen Super-Team-Bewerb vor Polen und Norwegen.

Österreichs Gold im Super-Team-Springen: Ein Überblick
Der Super-Team-Bewerb, der bei diesen Spielen das traditionelle Mannschaftsspringen mit vier Athleten ablöste, erwies sich als spannungsgeladene Angelegenheit. Jan Hörl legte mit einem starken ersten Sprung den Grundstein für den Erfolg, während Olympiadebütant Stephan Embacher die Führung verteidigte. Trotz schwieriger Seitenwindbedingungen zeigte Hörl Nervenstärke und sicherte mit seinem zweiten Sprung wichtige Punkte. Embacher brillierte mit der Tageshöchstweite von 139 Metern und baute den Vorsprung auf Polen weiter aus. (Lesen Sie auch: Olympische Winterspiele Medaillenspiegel: 2026: Aktueller)
Der Weg zum Olympia-Gold für Jan Hörl und Stephan Embacher
Das Finale des Super-Team-Springens wurde von wechselhaftem Wetter und einer umstrittenen Juryentscheidung überschattet. Heftiger Schneefall setzte kurz vor dem Ende des dritten Durchgangs ein, was zu einer längeren Unterbrechung führte. Schließlich wurde der Durchgang nach nur vier von sechs Sprüngen abgebrochen. Trotz dieser widrigen Umstände behielten Jan Hörl und Stephan Embacher die Nerven und sicherten sich den Sieg. Die FIS (Fédération Internationale de Ski) wird die Umstände des Abbruchs sicherlich analysieren, um ähnliche Situationen in Zukunft besser zu handhaben.
Reaktionen auf den überraschenden Sieg
Der Gewinn der Goldmedaille im Super-Team-Springen löste in Österreich große Freude aus. «So wie Fabio Gstrein für die alpinen Männer mit Slalom-Silber retteten Hörl/Embacher die ÖSV-„Adler“ vor einer Blamage», schrieb die Kleine Zeitung. Nach einer Durststrecke im Skispringen bei den Olympischen Spielen ist der Sieg von Hörl und Embacher ein wichtiger Erfolg für den ÖSV. Das ÖOC-Team hält nun bei insgesamt 15 Medaillen (5 Gold, 7 Silber, 3 Bronze). Die Erwartungen an die österreichischen Skispringer waren hoch, nachdem es 2018 in Pyeongchang keine Medaille gegeben hatte. Umso größer ist die Erleichterung über den Gewinn des Super-Team-Bewerbs. (Lesen Sie auch: Marc Metzger sagt Karnevals-Session krankheitsbedingt)
Jan Hörl: Was bedeutet der Olympia-Sieg?
Der Olympiasieg im Super-Team-Springen ist für Jan Hörl der bisher größte Erfolg seiner Karriere. Der 27-jährige Salzburger hat damit bewiesen, dass er zu den besten Skispringern der Welt gehört. Für den erst 20-jährigen Stephan Embacher ist der Gewinn der Goldmedaille ein Traumstart in seine olympische Karriere. Der Erfolg der beiden Athleten ist auch ein Zeichen für die gute Nachwuchsarbeit im österreichischen Skisprung.Die Konkurrenz ist stark, aber mit ihrer Leistung im Super-Team-Springen haben Hörl und Embacher gezeigt, dass sie ganz vorne mit dabei sind.
Die Zukunft des Super-Team-Springens
Der Super-Team-Bewerb feierte in Predazzo seine olympische Premiere. Das neue Format soll das Skispringen attraktiver und spannender machen.Einige Experten sehen im Super-Team-Springen eine willkommene Abwechslung zum traditionellen Mannschaftsspringen, während andere dieTeamdynamik mit nur zwei Athleten kritisieren. Die Geschichte des Skispringens bei Olympischen Winterspielen ist lang und traditionsreich, und das neue Format muss sich erst beweisen. (Lesen Sie auch: 10.02.1836: 10. Februar 1836: "Wer wird Millionär?")
Details zum Wettkampf
Hier eine Übersicht der Top-Platzierungen im Super-Team-Springen bei den Olympischen Winterspielen 2026:

| Platz | Land | Athleten |
|---|---|---|
| 1 | Österreich | Jan Hörl, Stephan Embacher |
| 2 | Polen | [Namen der polnischen Athleten] |
| 3 | Norwegen | [Namen der norwegischen Athleten] |
Häufig gestellte Fragen zu jan hörl
Häufig gestellte Fragen zu jan hörl
Wer ist Jan Hörl und was hat er erreicht?
Jan Hörl ist ein österreichischer Skispringer, der am 16. Februar 2026 zusammen mit Stephan Embacher Gold im Super-Team-Springen bei den Olympischen Winterspielen gewann. Dieser Sieg stellt den bisher größten Erfolg in seiner Karriere dar. (Lesen Sie auch: Blitzeis legt Deutschland lahm: DWD warnt vor…)
Was ist das Super-Team-Springen und seit wann gibt es das bei Olympia?
Das Super-Team-Springen ist ein neues Format im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen, bei dem ein Team aus zwei Athleten besteht. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo feierte dieser Wettbewerb seine Premiere.
Wie verlief der Wettkampf für Jan Hörl und sein Team beim Super-Team-Springen?
Jan Hörl startete stark und brachte sein Team in Führung. Trotz schwieriger Bedingungen und einer Unterbrechung durch Schneefall sicherten er und sein Teamkollege Stephan Embacher den Sieg und gewannen die Goldmedaille.
Welche Bedeutung hat der Olympiasieg für Jan Hörl und das österreichische Team?
Der Olympiasieg ist ein wichtiger Erfolg für Jan Hörl persönlich und für das österreichische Skisprungteam, nachdem es bei den vorherigen Spielen keine Medaille gab. Es ist die 15. Medaille für Österreich bei diesen Winterspielen.
Wie reagierten die Medien und das Publikum auf den Sieg von Jan Hörl?
Die Medien und das Publikum reagierten begeistert auf den Sieg von Jan Hörl und Stephan Embacher. Der Gewinn der Goldmedaille wurde als wichtiger Erfolg für das österreichische Skispringen gefeiert und löste große Freude aus.
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