Als Mary Elizabeth Mastrantonio vergangene Woche in New York unterwegs war, erkannten sie wohl nur die wenigsten. Die Oscar-nominierte Schauspielerin, einst gefeierter Star in Filmen wie «Scarface» und «Robin Hood – König der Diebe», scheint heute ein Leben abseits des roten Teppichs zu führen. Doch was macht Mary Elizabeth Mastrantonio heute? Nach Jahren der Abwesenheit von der öffentlichen Bühne wurde sie nun in Manhattan gesichtet, ganz unauffällig beim Einkaufen und in der U-Bahn.

| Steckbrief: Mary Elizabeth Mastrantonio | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Mary Elizabeth Mastrantonio |
| Geburtsdatum | 17. November 1958 |
| Geburtsort | Lombard, Illinois, USA |
| Alter | 65 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Sängerin |
| Bekannt durch | «Scarface», «Die Farbe des Geldes», «Robin Hood – König der Diebe» |
| Aktuelle Projekte | «The Punisher: No More» (Synchronsprecherin, 2024) |
| Wohnort | New York City |
| Partner/Beziehung | Pat O’Connor |
| Kinder | 2 |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Vom Glamour Hollywoods zum unauffälligen Alltag in New York
Es ist ein Kontrast, der kaum größer sein könnte. In den 80er- und 90er-Jahren zählte Mary Elizabeth Mastrantonio zu den gefeiertsten Schauspielerinnen Hollywoods. Sie brillierte in Klassikern wie «Scarface» (1983), wurde für ihre Rolle in «Die Farbe des Geldes» (1986) für den Oscar nominiert und eroberte als Marian in «Robin Hood – König der Diebe» (1991) die Herzen der Zuschauer. Wie Gala berichtet, wurde sie nun nach längerer Zeit wieder in der Öffentlichkeit gesichtet.
Die Bilder, die von actionpress.com veröffentlicht wurden, zeigen eine Frau, die kaum wiederzuerkennen ist. Eine schwarze Jacke, ein farblich passender Ohrenschutz und eine große blaue Tasche, die auf einen Supermarkteinkauf hindeutet – so schlendert Mastrantonio durch Manhattan. In der U-Bahn sitzt sie zwischen anderen Passanten, ohne dass jemand Notiz von ihr nimmt. Von dem Glamour, der sie einst umgab, ist im New Yorker Alltag nichts mehr zu sehen.
Die frühen Erfolge: «Scarface» und der Durchbruch in Hollywood
Ihre Karriere begann mit einem Paukenschlag. In Brian De Palmas «Scarface» verkörperte Mary Elizabeth Mastrantonio die Rolle der Gina Montana, der Schwester von Al Pacinos Tony Montana. Der Film, der das Leben eines kubanischen Flüchtlings im Drogenmilieu von Miami schildert, wurde zu einem Kultklassiker und katapultierte Mastrantonio ins Rampenlicht. Obwohl ihre Rolle eher klein war, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck.
Es folgten weitere Erfolge, darunter ihre Oscar-nominierte Leistung in Martin Scorseses «Die Farbe des Geldes», in dem sie an der Seite von Paul Newman und Tom Cruise spielte. Sie bewies ihr Talent in verschiedenen Genres, von Dramen wie «Abyss – Abgrund des Todes» (1989) bis hin zu Komödien wie «Ein verrücktes Paar» (1990). Ihre Vielseitigkeit und ihr Charisma machten sie zu einer gefragten Schauspielerin in Hollywood. (Lesen Sie auch: Dana Eden Todesursache: TV-Star Leblos in Athen…)
«Robin Hood – König der Diebe»: Ein Wendepunkt in der Karriere
Ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere war zweifellos ihre Rolle als Marian in «Robin Hood – König der Diebe». An der Seite von Kevin Costner verkörperte sie die mutige und unabhängige Maid Marian, die Robin Hood bei seinem Kampf gegen den Sheriff von Nottingham unterstützt. Der Film war ein Kassenschlager und festigte Mastrantonios Status als Hollywoodstar. Die Dreharbeiten zu «Robin Hood» waren allerdings nicht immer einfach, wie sie später in Interviews verriet. Die Produktion war von Konflikten und kreativen Differenzen geprägt, was die Arbeit am Set erschwerte.
Für ihre Rolle in «Die Farbe des Geldes» erhielt Mary Elizabeth Mastrantonio 1987 eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin. Obwohl sie den Preis nicht gewann, war die Nominierung eine bedeutende Anerkennung ihrer schauspielerischen Leistung.
Trotz des Erfolgs von «Robin Hood» begann Mastrantonio, sich von den großen Hollywoodproduktionen zurückzuziehen. Sie konzentrierte sich zunehmend aufIndependent-Filme und Theaterarbeit, wo sie ihre künstlerische Freiheit ausleben konnte. Dieser Schritt mag für manche überraschend gewesen sein, doch er entsprach ihrer Persönlichkeit und ihren künstlerischen Ansprüchen.
Der Rückzug aus dem Rampenlicht: Ein Leben abseits von Hollywood
In den letzten Jahren hat sich Mary Elizabeth Mastrantonio weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ihre letzte größere Rolle hatte sie in der Fernsehserie «Limitless» (2015-2016). Seitdem ist sie nur noch vereinzelt in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen. Stattdessen scheint sie ein ruhiges und zurückgezogenes Leben in New York City zu führen, wo sie mit ihrem Ehemann, dem Regisseur Pat O’Connor, lebt.
Es ist eine Entscheidung, die viele Schauspieler im Laufe ihrer Karriere treffen. Der Druck und die Hektik des Showbusiness können auf Dauer sehr belastend sein. Manche Stars sehnen sich nach einem normalen Leben, in dem sie ihre Privatsphäre genießen und sich auf ihre Familie und Freunde konzentrieren können. Mary Elizabeth Mastrantonio scheint diesen Weg gewählt zu haben. (Lesen Sie auch: Patrice Aminati Liebe: So Fand Sie nach…)
Was macht Mary Elizabeth Mastrantonio heute beruflich?
Auch wenn sie nicht mehr regelmäßig vor der Kamera steht, ist Mary Elizabeth Mastrantonio weiterhin künstlerisch aktiv. Sie arbeitet als Synchronsprecherin und hat zuletzt dem Charakter Ma Gnucci in der animierten Serie «The Punisher: No More» (2024) ihre Stimme geliehen. Zudem engagiert sie sich in verschiedenen wohltätigen Projekten und setzt sich für soziale Belange ein. Ihre Leidenschaft für die Schauspielerei hat sie jedoch nie ganz aufgegeben. Gelegentlich tritt sie in Theaterproduktionen auf, wo sie ihr Talent und ihre Bühnenpräsenz unter Beweis stellen kann.
Mary Elizabeth Mastrantonio privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Mary Elizabeth Mastrantonio ist seit 1990 mit dem irischen Filmregisseur Pat O’Connor verheiratet. O’Connor ist vor allem für seine Filme «Sweet November» (2001) und «Haus der Sehnsüchte» (1995) bekannt. Gemeinsam haben sie zwei Söhne, Declan und Jack. Die Familie lebt zurückgezogen in New York City. Über ihr Privatleben ist wenig bekannt, da Mastrantonio großen Wert auf ihre Privatsphäre legt. Sie ist nicht in den sozialen Medien aktiv und gibt selten Interviews. Ihr Fokus liegt auf ihrer Familie und ihren persönlichen Interessen.
Obwohl sie dem Glamour Hollywoods den Rücken gekehrt hat, scheint Mary Elizabeth Mastrantonio ein erfülltes Leben zu führen. Sie hat sich bewusst für ein Leben abseits des Rampenlichts entschieden und genießt die Ruhe und die Freiheit, ihre Zeit so zu gestalten, wie sie es möchte. Ihre Fans werden sie jedoch immer in ihren unvergesslichen Rollen in Filmen wie «Scarface», «Die Farbe des Geldes» und «Robin Hood – König der Diebe» in Erinnerung behalten.
Es ist bewundernswert, wie sie ihren eigenen Weg gegangen ist und sich nicht von den Erwartungen der Öffentlichkeit hat beeinflussen lassen. Sie ist ein Beispiel dafür, dass Erfolg nicht nur durch Ruhm und Reichtum definiert wird, sondern auch durch die Fähigkeit, ein authentisches und erfülltes Leben zu führen. Mary Elizabeth Mastrantonio hat bewiesen, dass man auch abseits des roten Teppichs ein glückliches und erfülltes Leben führen kann.

Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Mary Elizabeth Mastrantonio?
Mary Elizabeth Mastrantonio wurde am 17. November 1958 geboren und ist somit aktuell 65 Jahre alt. Sie feiert im November ihren 66. Geburtstag.
Hat Mary Elizabeth Mastrantonio einen Partner/ist verheiratet?
Ja, Mary Elizabeth Mastrantonio ist seit 1990 mit dem irischen Filmregisseur Pat O’Connor verheiratet. Die beiden sind seit über 30 Jahren ein Paar.
Hat Mary Elizabeth Mastrantonio Kinder?
Ja, Mary Elizabeth Mastrantonio und Pat O’Connor haben zwei Söhne namens Declan und Jack. Über das Leben der beiden ist wenig bekannt, da die Familie ihre Privatsphäre schützt.
Welche Rolle spielte Mary Elizabeth Mastrantonio in «Scarface»?
In «Scarface» verkörperte Mary Elizabeth Mastrantonio die Rolle der Gina Montana, der jüngeren Schwester des Protagonisten Tony Montana, gespielt von Al Pacino. (Lesen Sie auch: Sabine Heinrich Praline: Autsch! Treffer Beim Rosenmontagszug)
Für welchen Film war Mary Elizabeth Mastrantonio für einen Oscar nominiert?
Mary Elizabeth Mastrantonio erhielt 1987 eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für ihre Leistung in Martin Scorseses Film «Die Farbe des Geldes».
Mary Elizabeth Mastrantonio hat sich bewusst aus dem Rampenlicht zurückgezogen und lebt heute ein zurückgezogenes Leben in New York City. Ihre Fans erinnern sich gerne an ihre ikonischen Rollen und schätzen ihren Beitrag zur Filmgeschichte.




