Gore Verbinski Neuer Film, «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» (2025), ist ein Sci-Fi-Action-Spektakel, das mit einem vielversprechenden Auftakt lockt, aber letztendlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Trotz der interessanten Prämisse und der Besetzung mit Sam Rockwell, bleibt der Film ein lautes, aber inhaltsleeres Popcorn-Kino.

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- Was unterscheidet «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» von anderen Sci-Fi-Filmen?
- Die vielversprechende Eröffnungsszene
- Visuelle Opulenz vs. inhaltliche Tiefe
- Die Besetzung und ihre Leistungen
- Kritik an der techno-totalitaristischen Machtübernahme
- Für wen lohnt sich «Good Luck, Have Fun, Don’t Die»?
- Häufig gestellte Fragen
Film-Fakten
- Regie: Gore Verbinski
- Besetzung: Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña
- Genre: Science-Fiction, Action, Satire
- Der Film will schlauer sein, als er ist.
- Ein «Mann aus der Zukunft» rekrutiert eine Gruppe, um die Welt zu retten.
| Titel | Good Luck, Have Fun, Don’t Die |
|---|---|
| Regie | Gore Verbinski |
| Besetzung | Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Juno Temple |
| Genre | Science-Fiction, Action, Satire |
| Produktion | Constantin Filmverleih |
| Verleih | Constantin Filmverleih |
Unser Eindruck: Ein visuell beeindruckendes, aber inhaltlich enttäuschendes Sci-Fi-Spektakel, das sein Potenzial nicht ausschöpft.
Was unterscheidet «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» von anderen Sci-Fi-Filmen?
Anders als viele düstere Dystopien setzt Gore Verbinskis Film auf eine satirische Note und versucht, das Genre mit Action und Humor zu verbinden. Der Film erinnert in seiner Grundidee an Klassiker wie «12 Monkeys» oder «Looper», verliert sich aber in überbordender Action und vergisst dabei, eine stringente Geschichte zu erzählen. Die Cyberpunk-Ästhetik und Sam Rockwells Performance als mysteriöser Fremder sind zwar ansprechend, können aber die inhaltlichen Schwächen nicht kompensieren.
Die vielversprechende Eröffnungsszene
Der Film beginnt mit einer Szene, die Neugier weckt: Ein Fremder in Cyberpunk-Montur, gespielt von Sam Rockwell, betritt ein Diner und verkündet das bevorstehende Ende der Welt. Er trägt eine Bombe bei sich und droht, sie zu zünden, um die Aufmerksamkeit der Anwesenden zu gewinnen. Diese Szene verspricht einen spannenden und unkonventionellen Film, doch leider kann der Rest des Films dieses Versprechen nicht einlösen. Laut Die Zeit verliert sich der Film im Anschluss in einem «lärmenden Spektakel». (Lesen Sie auch: Gore Verbinski Neuer Film: Sci-Fi-Spektakel wie Netflix-Hit?)
Gore Verbinski ist bekannt für seine vielseitigen Filme, darunter «Fluch der Karibik», «The Ring» und «Rango».
Visuelle Opulenz vs. inhaltliche Tiefe
Visuell ist «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» durchaus ansprechend. Die Cyberpunk-Elemente sind gut umgesetzt, und die Action-Sequenzen sind rasant und dynamisch. Allerdings fehlt es dem Film an inhaltlicher Tiefe. Die Charaktere bleiben blass, und die satirischen Elemente wirken oft aufgesetzt und uninspiriert. Die Kameraarbeit ist solide, aber nicht herausragend, und der Schnitt ist zwar schnell, aber manchmal auch etwas unübersichtlich. Die Musik unterstützt die Action, trägt aber nicht viel zur Atmosphäre bei.
Die Besetzung und ihre Leistungen
Sam Rockwell liefert eine solide Leistung als mysteriöser Fremder, aber auch er kann dem Film nicht die nötige Tiefe verleihen. Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz und Juno Temple sind talentierte Schauspieler, aber ihre Rollen sind zu wenig ausgearbeitet, um wirklich zu überzeugen. Die Chemie zwischen den Darstellern ist zwar vorhanden, aber nicht so stark, wie sie sein könnte. Insgesamt wirkt die Besetzung etwas unterfordert.
Kritik an der techno-totalitaristischen Machtübernahme
Der Film versucht, eine Kritik an der techno-totalitaristischen Machtübernahme zu üben, aber diese Kritik bleibt oberflächlich. Die dystopische Zukunft, die der Film entwirft, ist wenig originell und erinnert an viele andere Science-Fiction-Filme. Die Motive der Bösewichte sind unklar, und die Lösungen, die die Helden finden, sind wenig überzeugend. Der Film verlässt sich zu sehr auf Action und Spezialeffekte und vergisst dabei, eine intelligente und differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema zu führen. Wie die Constantin Filmverleih mitteilt, geht es um eine «menschliche Rettungsmission». (Lesen Sie auch: Amazon Prime Film Fehlt – Albtraum Mitten…)
Für wen lohnt sich «Good Luck, Have Fun, Don’t Die»?
Wer auf der Suche nach anspruchsvoller Science-Fiction mit Tiefgang ist, wird von «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» enttäuscht sein. Wer jedoch ein Faible für rasante Action und visuell ansprechende Filme hat und über inhaltliche Schwächen hinwegsehen kann, könnte durchaus auf seine Kosten kommen. Wer Filme wie «Guardians of the Galaxy» oder «Ready Player One» mag, könnte auch an diesem Film Gefallen finden, sollte aber seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben.
Häufig gestellte Fragen
Wer führte Regie bei «Good Luck, Have Fun, Don’t Die»?
Die Regie bei «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» führte Gore Verbinski, ein Regisseur, der für seine Vielseitigkeit und seinen visuellen Stil bekannt ist. Er inszenierte unter anderem «Fluch der Karibik» und «The Ring». (Lesen Sie auch: Allegro Pastell Film: Trifft die Verfilmung den…)
Welche Schauspieler spielen in «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» mit?
Die Hauptrollen in «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» spielen Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz und Juno Temple. Sie bilden das Team, das die Welt retten soll.
Welches Genre bedient «Good Luck, Have Fun, Don’t Die»?
«Good Luck, Have Fun, Don’t Die» ist ein Mix aus Science-Fiction, Action und Satire. Der Film versucht, diese Genres zu verbinden, was jedoch nicht immer gelingt.
Was ist die Handlung von «Good Luck, Have Fun, Don’t Die»?
Ein Mann aus der Zukunft rekrutiert eine Gruppe von Menschen in einem Diner, um eine techno-totalitaristische Machtübernahme zu verhindern und die Welt zu retten. Die Gruppe muss sich verschiedenen Herausforderungen stellen, um ihr Ziel zu erreichen.
Warum wird Gore Verbinskis neuer Film kritisiert?
Obwohl der Film visuell ansprechend ist und eine interessante Prämisse hat, wird er für seine inhaltlichen Schwächen kritisiert. Die Charaktere sind blass, die Handlung ist wenig originell, und die satirischen Elemente wirken oft aufgesetzt. Der Film verlässt sich zu sehr auf Action und Spezialeffekte. (Lesen Sie auch: Valentinstag Netflix: Der beste Film für Romantik…)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass «Good Luck, Have Fun, Don’t Die» ein Film mit viel Potenzial ist, das aber leider nicht ausgeschöpft wird. Gore Verbinski Neuer Film ist ein visuell beeindruckendes Spektakel, das jedoch hinter seinen eigenen Ansprüchen zurückbleibt. Wer auf der Suche nach anspruchsvoller Science-Fiction ist, sollte sich anderweitig umsehen. Für Fans von rasanter Action und Cyberpunk-Ästhetik könnte der Film jedoch durchaus unterhaltsam sein. Ein Muss für Cineasten ist der Film aber leider nicht.





