Schnee am Rosenmontag ist in einigen Regionen Deutschlands durchaus möglich, wobei die Wetterlage regional unterschiedlich sein kann. Während in einigen Karnevalshochburgen mit Schneefall zu rechnen ist, könnte es andernorts durch mildere Temperaturen zu Glatteisbildung kommen. Die Narren sollten sich also auf winterliche Überraschungen einstellen.

+
- Was bedeutet die Wettervorhersage für die Karnevalsumzüge am Rosenmontag?
- Winterliche Überraschungen zum Karnevalshöhepunkt erwartet
- Regionale Unterschiede und Entspannung im Laufe des Tages
- Temperaturgefälle und Schneefall bereits am Wochenende
- Schnee im Süden bis ins Tiefland erwartet
- Sonntag als bester Tag für Karnevalsaktivitäten im Freien
- Glatteisgefahr in der Nacht zum Rosenmontag
- Wie können sich Karnevalsbesucher auf das winterliche Wetter einstellen?
- Ausblick auf die kommenden Tage
Was bedeutet die Wettervorhersage für die Karnevalsumzüge am Rosenmontag?
Die Wettervorhersage für Rosenmontag ist von Unsicherheit geprägt. Während der Deutsche Wetterdienst (DWD) gebietsweise Schnee bis in tiefere Lagen vorhersagt, besteht gleichzeitig die Gefahr von Glatteisbildung, insbesondere dort, wo der Schnee in Regen übergeht. Die Karnevalsumzüge könnten also durch winterliche Bedingungen beeinträchtigt werden, wobei die Lage in den einzelnen Karnevalshochburgen unterschiedlich sein kann.
Die wichtigsten Fakten
- Gebietsweise Schnee am Rosenmontag möglich.
- Glatteisgefahr durch Übergang von Schnee zu Regen.
- Temperaturen am Wochenende sinken.
- Sonntag das beste Karnevalswetter erwartet.
Winterliche Überraschungen zum Karnevalshöhepunkt erwartet
Die Jecken und Närrinnen müssen sich auf eine mögliche winterliche Überraschung zum Höhepunkt der Karnevalszeit einstellen. Wie Stern berichtet, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Rosenmontag gebietsweise etwas Schnee bis in tiefere Lagen. Besonders in den Morgenstunden könnte es in einigen Regionen weiß werden. Wo mildere Luft den Schnee in Regen verwandelt, droht zudem Glatteis, was die Straßenverhältnisse zusätzlich verschärfen könnte. Autofahrer und Fußgänger sollten daher besonders vorsichtig sein. (Lesen Sie auch: Wetter Schneefall: Schnee-Comeback in Deutschland: Wo jetzt)
Regionale Unterschiede und Entspannung im Laufe des Tages
DWD-Meteorologe Simon Trippler betont, dass die Lage regional unterschiedlich sein kann. «In den Karnevalshochburgen an Rhein und Main könnte sich die Lage bis zum Mittag aber mit weiterer Milderung schon entspannen», erklärt er. Dies bedeutet, dass die Schneefälle im Laufe des Vormittags in einigen Gebieten nachlassen oder sogar in Regen übergehen könnten. Gänzlich trocken bleibe es allerdings auch am Nachmittag wohl nicht. Entgegen bisheriger Vorhersagen müsse wenigstens nicht mit kräftigem Wind gerechnet werden, was die Situation etwas entschärft.
Temperaturgefälle und Schneefall bereits am Wochenende
Bereits am Wochenende zeichnet sich ein Temperaturgefälle in Deutschland ab. «Während im Norden die Temperaturen nur noch knapp über den Gefrierpunkt hinauskommen, sind im Süden zweistellige Höchsttemperaturen nicht unüblich», teilt Trippler mit. Ab der Mitte nach Norden regnet es zeitweise, im Norden kann es sogar schneien. Die Kälte aus dem Norden breitet sich am Samstag nach Süden aus, die Niederschläge wandern mit und gehen ab der Mitte mehr und mehr in Schnee über, wie der DWD vorhersagt. Die Höchstwerte liegen tagsüber zwischen minus einem Grad in Schleswig-Holstein bis plus sieben Grad in Südostbayern. Nachts muss dann überall mit Frost gerechnet werden.
Schnee im Süden bis ins Tiefland erwartet
In der Nacht zum Sonntag kann sich im Süden bis ins Tiefland eine dünne Schneeschicht bilden. «Direkt an den Alpen kann diese auch etwas üppiger ausfallen», sagt Trippler. Autofahrer in den betroffenen Regionen sollten sich auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen und ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Es empfiehlt sich, Winterreifen aufzuziehen und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten. Auch Fußgänger sollten aufpassen, da es durch überfrierende Nässe zu Glätte kommen kann. (Lesen Sie auch: Karneval Wettervorhersage: So wird das Wetter zum…)
Sonntag als bester Tag für Karnevalsaktivitäten im Freien
Das beste Karnevalswetter wird für Sonntag erwartet: Es bleibt meist trocken, vereinzelt scheint die Sonne. Die Temperaturen liegen allerdings nur noch zwischen minus zwei bis plus fünf Grad. «Eine dicke Jacke, Schal, Mütze und Handschuhe empfehlen sich bei einem Aufenthalt im Freien», erklärt der DWD-Meteorologe. Wer also am Sonntag an Karnevalsaktivitäten im Freien teilnehmen möchte, sollte sich warm anziehen, um sich vor der Kälte zu schützen. Informationen zu Karnevalsumzügen und -veranstaltungen bietet beispielsweise die Seite karneval.de.
Glatteisgefahr in der Nacht zum Rosenmontag
In der Nacht zum Montag breitet sich Niederschlag Richtung Osten aus. Zunächst ist es Schnee, der in tiefen Lagen im Westen in Regen übergeht. Diese Kombination aus Schnee und Regen birgt die Gefahr von Glatteisbildung, besonders in den frühen Morgenstunden des Rosenmontags. Autofahrer und Fußgänger sollten daher besonders vorsichtig sein und sich auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen. Die Polizei rät dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden und das Auto gegebenenfalls stehen zu lassen.
Bei Glatteisgefahr ist es ratsam, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Sollte eine Autofahrt unvermeidlich sein, ist eine angepasste Fahrweise unerlässlich. (Lesen Sie auch: Schnee Schleswig Holstein legt Straßen Lahm –…)
Wie können sich Karnevalsbesucher auf das winterliche Wetter einstellen?
Karnevalsbesucher sollten sich auf die winterlichen Bedingungen einstellen, indem sie warme Kleidung tragen, die vor Kälte, Schnee und Regen schützt. Eine dicke Jacke, Mütze, Schal und Handschuhe sind unerlässlich, um sich vor den niedrigen Temperaturen zu schützen. Festes Schuhwerk mit gutem Profil ist wichtig, um auf glatten Straßen nicht auszurutschen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte Winterreifen aufziehen und ausreichend Scheibenwischflüssigkeit mit Frostschutzmittel im Behälter haben. Die ADAC bietet auf ihrer Webseite nützliche Tipps zur Vorbereitung auf winterliche Straßenverhältnisse.

Ausblick auf die kommenden Tage
Nach dem Rosenmontag bleibt die Wetterlage weiterhin unbeständig. Es ist mit weiteren Niederschlägen und niedrigen Temperaturen zu rechnen. Die genaue Entwicklung der Wetterlage wird von den Meteorologen des DWD weiterhin genau beobachtet, um rechtzeitig vor möglichen Gefahrensituationen warnen zu können. Es empfiehlt sich, die aktuellen Wettervorhersagen regelmäßig zu verfolgen, um sich auf die jeweiligen Bedingungen einstellen zu können. Die aktuellen Wetterwarnungen des DWD sind auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes verfügbar.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schnee Rosenmontag für einige Regionen bringen könnte, während andere mit Glatteis rechnen müssen. Karnevalsbesucher sollten sich daher gut vorbereiten und die Wettervorhersagen im Auge behalten, um sicher durch die Karnevalszeit zu kommen. (Lesen Sie auch: Weiberfastnacht 2024: So Feierte Köln trotz Regenwetter)




