BMW Autos sind erneut von einem Rückruf betroffen: Wegen Brandgefahr ruft der Münchner Autobauer weltweit bis zu 575.000 Fahrzeuge zurück. Ein fehlerhaftes Starter-Relais kann zu Kurzschlüssen und in der Folge zu Bränden führen. Betroffen sind zahlreiche Modellreihen aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022.

Hintergrund: Warum kommt es zu dem Rückruf von BMW Autos?
Bei internen Qualitätskontrollen hat BMW festgestellt, dass es bei Fahrzeugen mit einem Starter-Relais aus dem genannten Produktionszeitraum zu Problemen kommen kann. Nach einer hohen Anzahl von Startvorgängen kann es im Magnetschalter zu erhöhtem Verschleiß kommen. Dies kann dazu führen, dass das Auto schlechter oder gar nicht mehr startet. In ungünstigen Fällen kann ein Kurzschluss entstehen, der zu einer lokalen Überhitzung am Starter führt. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, kann dies im schlimmsten Fall zu einem Fahrzeugbrand während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs führen, wobei Rauch sichtbar oder gerochen werden kann.
Betroffene BMW Autos: Welche Modellreihen sind betroffen?
Der Rückruf betrifft eine Vielzahl von BMW Autos aus verschiedenen Baureihen. Konkret handelt es sich um folgende Modelle: (Lesen Sie auch: Muskelschmerzen durch Cholesterinsenker: Neue Studie)
- 2er-Coupé (G42)
- 3er-Limousine (G20)
- 3er-Touring (G21)
- 3er-China-Langversion (G28)
- 4er-Coupé (G22)
- 4er-Cabrio (G23)
- 4er-Gran-Coupé (G26)
- 5er-Limousine (G30)
- 5er-Touring (G31)
- 6er-Gran-Tourismo (G32)
- 7er-Limousine (G11, G12)
- X3 (G01)
- X4 (G02)
- X5 (G05)
- X6 (G06)
- Z4 (G29, inklusive des baugleichen Toyota Supra)
dass sich der Produktionszeitraum der betroffenen Fahrzeuge – Juli 2020 bis Juli 2022 – nicht immer exakt bestimmen lässt, da die Transportwege zwischen den Produktionswerken der Starter und der Fahrzeuge unterschiedlich lang sein können. Die genaue Zuordnung der Fahrzeuge erfolgt daher anhand der individuellen Fahrgestellnummer (VIN).
Details zum Rückruf der BMW Autos
BMW empfiehlt betroffenen Fahrzeughaltern, ihre Autos nach dem Start nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Zudem wird empfohlen, bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Rauchentwicklung umgehend einen BMW-Servicepartner zu kontaktieren. Wie heise online berichtet, können Halter mithilfe der Fahrgestellnummer auf der BMW-Webseite überprüfen, ob ihr Fahrzeug von dem Rückruf betroffen ist.
Intern wird der Rückruf bei BMW unter den Nummern 0012650600001266060000126706000012680600 geführt. Eine offizielle Rückrufnummer des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor, soll aber nachgereicht werden. (Lesen Sie auch: Roland Weißmann: ORF-Generaldirektor droht mit rechtlichen)
Frühere Rückrufe bei BMW
Es ist nicht das erste Mal, dass BMW Fahrzeuge wegen Problemen mit der Starteranlage zurückrufen muss. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres mussten die Münchner rund 1,15 Millionen Fahrzeuge wegen ähnlicher Probleme in die Werkstätten beordern. Dies zeigt, dass die Problematik offenbar komplexer ist und BMW weiterhin intensiv an einer Lösung arbeitet, um die Sicherheit der bmw autos zu gewährleisten. Informationen zu weiteren Rückrufen finden sich auf der Webseite des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Was bedeutet der erneute Rückruf für BMW?
Der erneute Rückruf ist ein Rückschlag für BMW, der das Image des Unternehmens beeinträchtigen könnte. Kunden könnten das Vertrauen in die Marke verlieren, wenn sicherheitsrelevante Mängel immer wieder auftreten. Andererseits zeigt der Rückruf auch, dass BMW seine Verantwortung ernst nimmt und aktiv Maßnahmen ergreift, um potenzielle Gefahren zu beseitigen.

Ausblick
BMW wird nun alles daran setzen müssen, die betroffenen Fahrzeuge schnellstmöglich zu reparieren und die Ursache für die Probleme mit dem Starter-Relais zu finden. Es ist zu erwarten, dass das Unternehmen seine Qualitätskontrollen weiter verschärfen wird, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Für die betroffenen Fahrzeughalter bedeutet der Rückruf zwar Unannehmlichkeiten, aber er dient letztendlich ihrer Sicherheit. (Lesen Sie auch: Guillaume Cizeron: Madonna gratuliert zu früh)
Häufig gestellte Fragen zu bmw autos
Warum ruft BMW aktuell so viele Autos zurück?
BMW ruft aktuell Fahrzeuge zurück, weil ein fehlerhaftes Starter-Relais zu Kurzschlüssen und Bränden führen kann. Betroffen sind verschiedene Modelle aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022. Das Unternehmen hat bei internen Kontrollen das Problem entdeckt und reagiert mit dem Rückruf, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.
Welche bmw autos sind von dem aktuellen Rückruf betroffen?
Der Rückruf betrifft eine breite Palette von BMW-Modellen, darunter die 2er-, 3er-, 4er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihen sowie die X3-, X4-, X5-, X6- und Z4-Modelle. Es ist wichtig, die individuelle Fahrgestellnummer zu prüfen, um festzustellen, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist, da der Produktionszeitraum nicht immer eindeutig abgrenzbar ist.
Wie kann ich herausfinden, ob mein BMW von dem Rückruf betroffen ist?
BMW bietet auf seiner Webseite die Möglichkeit, anhand der Fahrgestellnummer (VIN) zu überprüfen, ob das eigene Fahrzeug von dem Rückruf betroffen ist. Die Fahrgestellnummer findet sich im Fahrzeugschein oder direkt am Fahrzeug. Alternativ kann man sich auch an einen BMW-Servicepartner wenden. (Lesen Sie auch: 2026 Winter Olympics Women's Snowboarding Halfpipe)
Was soll ich tun, wenn mein bmw auto von dem Rückruf betroffen ist?
Wenn Ihr Fahrzeug von dem Rückruf betroffen ist, sollten Sie umgehend einen Termin bei einem autorisierten BMW-Servicepartner vereinbaren. BMW wird das defekte Starter-Relais kostenlos austauschen. Bis dahin empfiehlt BMW, das Fahrzeug nach dem Start nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen.
Entstehen mir Kosten durch den Rückruf meines bmw autos?
Nein, der Austausch des defekten Starter-Relais im Rahmen des Rückrufs ist für die betroffenen Fahrzeughalter kostenlos. BMW übernimmt die Kosten für die Reparatur. Es können jedoch Kosten für Anfahrt oder eventuelle Folgeschäden entstehen, falls das Problem bereits zu einem Schaden geführt hat.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
