Die Schweizer Armee hat erneut ein flächendeckendes Fahrverbot für ihre Schützenpanzer der Schweizer Armee vom Typ M113 verhängt. Betroffen sind alle 238 im Einsatz stehenden Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind technische Mängel am Seitenantrieb, die im schlimmsten Fall zum Verlust der Lenk- und Bremsfähigkeit führen können.

Hintergrund: Der Schützenpanzer M113 in der Schweizer Armee
Der M113 ist ein US-amerikanischer Schützenpanzer, der in den 1960er Jahren entwickelt wurde. Die Schweizer Armee beschaffte die ersten Modelle in den 1970er Jahren. Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Panzer mehrfach modernisiert, um sie an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Trotzdem sind die Fahrzeuge mittlerweile in die Jahre gekommen. Die betroffenen Fahrzeuge sind teils über fünfzig Jahre alt. Ihre Ablösung ist in verschiedenen Rüstungsprogrammen geplant. Informationen zur Geschichte des Panzers finden sich auf der Wikipedia-Seite des M113.
Erneutes Fahrverbot: Details zur aktuellen Entwicklung
Das aktuelle Fahrverbot wurde von Divisionär Rolf Siegenthaler, dem Chef der Logistikbasis der Armee, verfügt, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Es gilt bis zur Behebung der festgestellten Mängel. Entdeckt wurden die Probleme im Rahmen von Instandhaltungsarbeiten. Dabei wurden Metallteile im Öl gefunden. Als Ursache wird ein fehlerhaftes Zylinderrollenlager vermutet, das bei der letzten Revision verbaut wurde. (Lesen Sie auch: Mängel zwingen Schweizer Armee zur Stilllegung von…)
Es ist nicht das erste Mal, dass die M113-Flotte der Schweizer Armee stillgelegt werden musste. Bereits im Dezember 2023 wurde ein Fahrverbot wegen eines Mangels an der Antriebswelle erlassen. Im Februar des vergangenen Jahres äußerte sich Divisionär Siegenthaler gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung» und erklärte, dass die Hälfte der 248 Schützenpanzer wieder fahrbereit sei.
Reaktionen und Einordnung
Das erneute Fahrverbot wirft Fragen nach dem Zustand der Schweizer Armeeausrüstung auf. Die betroffenen Schützenpanzer der Schweizer Armee sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Verteidigungsstrategie. Dass diese nun erneut ausfallen, ist ein Rückschlag für die Einsatzbereitschaft der Truppe. Die Häufung der technischen Probleme unterstreicht die Notwendigkeit, die geplanten Rüstungsprogramme zur Ablösung der M113-Flotte zügig umzusetzen.
Was bedeutet das für die Zukunft der Schweizer Armee?
Das erneute Fahrverbot für die Schützenpanzer der Schweizer Armee verdeutlicht die Dringlichkeit der Modernisierung der Armee. Die M113-Flotte ist veraltet und anfällig für technische Defekte. Um die Einsatzbereitschaft der Armee langfristig zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die geplanten Rüstungsprogramme voranzutreiben und die alten Panzer durch moderne Fahrzeuge zu ersetzen. Die Schweizer Armee muss sich den neuen Herausforderungen stellen und in moderne Ausrüstung investieren, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Weitere Informationen zur Schweizer Armee und ihrer Ausrüstung finden sich auf der offiziellen Webseite der Schweizer Armee. (Lesen Sie auch: Biathlet Sturla Holm Laegreid: Lægreid: gesteht Affäre)
FAQ zu Schützenpanzern der Schweizer Armee
Häufig gestellte Fragen zu schützenpanzer schweizer armee
Warum wurden die Schützenpanzer der Schweizer Armee stillgelegt?
Die Schützenpanzer M113 der Schweizer Armee wurden aufgrund von technischen Mängeln am Seitenantrieb stillgelegt. Diese Mängel könnten zum Verlust der Lenk- und Bremsfähigkeit führen, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Betroffen sind alle 238 im Einsatz befindlichen Fahrzeuge.
Wie alt sind die Schützenpanzer M113 der Schweizer Armee?
Die Schützenpanzer M113 der Schweizer Armee sind bereits seit den 1970er Jahren im Einsatz. Einige der betroffenen Fahrzeuge sind über 50 Jahre alt. Trotz Modernisierungen in der Vergangenheit gelten sie als veraltet und anfällig für Defekte.

Wann wurde das Fahrverbot für die Schützenpanzer erlassen?
Das sofortige Fahrverbot für die gesamte M113-Flotte wurde am 10. Februar 2026 von Divisionär Rolf Siegenthaler, dem Chef der Logistikbasis der Armee, verfügt. Es gilt bis zur Behebung der technischen Mängel an den Fahrzeugen. (Lesen Sie auch: 2026 Winter Olympics ICE Hockey: Olympia 2026:…)
Ist dies das erste Fahrverbot für die M113-Flotte?
Nein, dies ist nicht das erste Fahrverbot für die M113-Flotte der Schweizer Armee. Bereits im Dezember 2023 wurde ein Fahrverbot aufgrund eines Mangels an der Antriebswelle verhängt. Die aktuelle Situation zeigt, dass die Fahrzeuge zunehmend anfällig für technische Probleme sind.
Welche Konsequenzen hat das Fahrverbot für die Schweizer Armee?
Das Fahrverbot stellt einen Rückschlag für die Einsatzbereitschaft der Schweizer Armee dar, da die M113-Flotte ein wichtiger Bestandteil der Verteidigungsstrategie ist. Es unterstreicht die Notwendigkeit, die geplanten Rüstungsprogramme zur Ablösung der alten Panzer zügig umzusetzen.
Technische Details zum Schützenpanzer M113
Die folgende Tabelle fasst einige technische Details zum Schützenpanzer M113 zusammen: (Lesen Sie auch: Lakers – Spurs: im Aufwind: von Verletzungen…)
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Typ | Schützenpanzer |
| Hersteller | FMC Corporation (USA) |
| Baujahr | Ab 1960 |
| Besatzung | 2 Mann (Kommandant, Fahrer) |
| Transportkapazität | 11 Soldaten |
| Bewaffnung | 12,7-mm-MG |
Die Daten in der Tabelle stammen aus öffentlichen Quellen und können je nach Version variieren.
Die Schweizer Armee steht vor der Herausforderung, ihre veraltete Ausrüstung zu modernisieren, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Das erneute Fahrverbot für die M113-Flotte ist ein deutliches Zeichen dafür, dass dringender Handlungsbedarf besteht.Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie auch bei SRF News finden.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
