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Am 11. Februar 2026 wurde die kanadische Provinz British Columbia von einer unfassbaren Tragödie erschüttert: Ein Schulmassaker in der Kleinstadt Tumbler Ridge forderte mindestens 10 Menschenleben und verletzte 27 weitere Personen. Die Schützin, eine weibliche Täterin, wurde tot am Tatort gefunden. Das Massaker an der Tumbler Ridge Secondary School gehört zu den tödlichsten Schießereien in der kanadischen Geschichte und hat das Land in Trauer und Entsetzen versetzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Mindestens 10 Menschen starben bei einem Schulmassaker in Tumbler Ridge, British Columbia, darunter die mutmaßliche Schützin
- 27 Personen wurden verletzt, zwei davon mit lebensbedrohlichen Verletzungen per Luftrettung ins Krankenhaus gebracht
- Neben den Opfern in der Schule wurden zwei weitere Tote in einem Wohnhaus gefunden, das mit dem Vorfall in Verbindung steht
- Die RCMP identifizierte eine weibliche Verdächtige in einem Kleid mit braunen Haaren
- Tumbler Ridge liegt etwa 1.100 km nördlich von Vancouver und hat weniger als 3.000 Einwohner
- Massenschießereien sind in Kanada aufgrund strengerer Waffengesetze extrem selten, Schulschießereien dieses Ausmaßes fast unbekannt
- Dies ist Kanadas tödlichstes Massaker seit 2020, als in Nova Scotia 22 Menschen starben
Was geschah am 11. Februar 2026 in British Columbia?
Die Tragödie ereignete sich am Dienstag, dem 11. Februar 2026, als um 13:20 Uhr Ortszeit die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) über Schüsse an der Tumbler Ridge Secondary School informiert wurde. Die Polizei traf am Tatort ein und fand sechs Personen tot in der Schule vor, eine weitere Person starb während des Transports ins Krankenhaus. Die Schule wurde sofort evakuiert, und alle verbliebenen Schüler und Mitarbeiter konnten sicher in Sicherheit gebracht werden.
Die Kleinstadt Tumbler Ridge mit ihren etwa 2.700 Einwohnern liegt in den Ausläufern der Rocky Mountains in British Columbia, mehr als 1.100 Kilometer nördlich von Vancouver. Die Tumbler Ridge Secondary School hat laut der Webseite der Provinzregierung 175 Schüler der Klassen 7 bis 12. Die enge Gemeinschaft ist durch die Ereignisse tief erschüttert.
Die Schützin: Was ist über die Täterin bekannt?
RCMP Northern District Commander Ken Floyd erklärte Reportern, dass die Ermittler eine weibliche Verdächtige identifiziert haben, deren Name jedoch nicht veröffentlicht wurde. Eine öffentliche Warnung beschrieb die Schützin als Frau in einem Kleid mit braunen Haaren. Die mutmaßliche Schützin wurde tot in der Schule aufgefunden mit dem, was wie eine selbst zugefügte Verletzung aussieht.
Die Polizei hält sich zu weiteren Details über das Alter der Opfer und die verwendeten Waffen bedeckt und verweist auf Datenschutzbedenken sowie laufende Ermittlungen durch die Major Crimes Unit der RCMP. Das Motiv der Tat ist noch unklar. Floyd sagte: «Wir sind noch nicht in der Lage zu verstehen, warum und was diese Tragödie motiviert haben könnte».
Zweiter Tatort: Verbindung zu einem Wohnhaus
Die Polizei reagierte auch auf einen zweiten Tatort in einem Wohnhaus, das vermutlich mit der Schulschießerei in Verbindung steht, wo zwei weitere Personen tot aufgefunden wurden. Die RCMP durchsuchte weitere Häuser und Grundstücke in der Gemeinde, um festzustellen, ob es zusätzliche Orte gibt, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen.
Opfer und Verletzte: Ausmaß der Tragödie
Die Bilanz der Gewalttat ist verheerend. Insgesamt wurden 10 Menschen getötet, darunter die Täterin selbst. Zwei Personen wurden mit schweren oder lebensbedrohlichen Verletzungen per Luftrettung ins Krankenhaus geflogen, und etwa 25 weitere Personen wurden im örtlichen medizinischen Zentrum untersucht und mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen behandelt.
| Kategorie | Anzahl | Details |
|---|---|---|
| Tote in der Schule | 7 | 6 bei Eintreffen der Polizei, 1 während Transport verstorben |
| Tote im Wohnhaus | 2 | In Verbindung mit dem Vorfall stehendes Haus |
| Tote Schützin | 1 | Selbst zugefügte Verletzung |
| Schwerverletzte | 2 | Per Luftrettung ins Krankenhaus gebracht |
| Leichtverletzte | ~25 | Im örtlichen medizinischen Zentrum behandelt |
| Gesamtzahl Opfer | 10 Tote | 27 Verletzte |
Der Bürgermeister von Tumbler Ridge, Darryl Krakowka, zeigte sich zutiefst getroffen. «Es ist verheerend», sagte er. «Ich lebe hier seit 18 Jahren» in dieser Gemeinde von 2.700 Menschen, die er eine «große Familie» nennt. «Ich kenne wahrscheinlich jedes der Opfer».
Reaktionen: Kanada unter Schock
Die kanadische Regierung und Politiker aus allen Lagern reagierten mit Entsetzen auf die Ereignisse. Premierminister Mark Carney sagte seine Abreise zu einer Sicherheitskonferenz in München, Deutschland, ab, um sich mit der Tragödie zu befassen. «Ich schließe mich den Kanadiern im Trauern mit denen an, deren Leben heute irreversibel verändert wurde», schrieb Carney in den sozialen Medien.
David Eby, der Premierminister von British Columbia, bezeichnete den Angriff als «unvorstellbare Tragödie» und sagte, die Regierung werde «in den kommenden Tagen jede mögliche Unterstützung für die Gemeindemitglieder sicherstellen». «Unsere Herzen sind heute Abend in Tumbler Ridge bei den Familien, die geliebte Menschen verloren haben», sagte Eby.
Auch die Opposition äußerte sich erschüttert. Der konservative Oppositionsführer Pierre Poilievre erklärte in den sozialen Medien, er sei «am Boden zerstört, von den vielen unschuldigen Menschen zu hören, die ermordet und verletzt wurden».
Waffengesetze in Kanada im Fokus
Massenschießereien sind in Kanada außerordentlich selten, das viel strengere Waffengesetze hat als die USA. Laut dem Small Arms Research Project gibt es in den USA 121 Schusswaffen pro 100 Einwohner, verglichen mit geschätzten 35 Waffen pro 100 Einwohner im nördlichen Nachbarland.
Kanadas Regierung hat auf frühere Massenschießereien mit Waffenkontrollmaßnahmen reagiert, einschließlich eines kürzlich erweiterten Verbots aller Waffen, die als Sturmwaffen gelten. Die aktuelle Tragödie wird die Debatte über Waffengesetze in Kanada mit Sicherheit neu entfachen.
Tumbler Ridge: Eine kleine Gemeinde in Trauer
Tumbler Ridge ist eine kleine Stadt am Fuße der Rocky Mountains im Nordosten von British Columbia. Der Abgeordnete von British Columbia, Larry Neufeld, beschrieb Tumbler Ridge als «eine kleine, eng verbundene Stadt». «Die Auswirkungen eines solchen Ereignisses werden von jedem gespürt», sagte er in einer Erklärung.
Die Tragödie traf eine Gemeinde, die für ihre Gastfreundschaft bekannt ist. Die Hockey-Legende und vierfache olympische Goldmedaillengewinnerin Hayley Wickenheiser erinnerte sich daran, dass Tumbler Ridge 2010 ein Bootcamp für eine Gruppe von Team Canadas Olympia-Athleten mitveranstaltete. «Es ist eine wunderschöne malerische Stadt», schrieb sie auf X. «Mein Herz schmerzt für die Familien der Verlorenen und diese Gemeinde, die mir immer etwas Besonderes bedeuten wird.»
Historischer Kontext: Schulschießereien in Kanada
Schulschießereien dieses Ausmaßes sind in Kanada fast unbekannt. 1989 ermordete ein Schütze 14 Frauen an der École Polytechnique in Montreal, in einem Massaker, das zu einer nationalen Auseinandersetzung über Gewalt gegen Frauen führte und zu strengeren Waffengesetzen führte.
Das aktuelle Massaker in Tumbler Ridge ist das tödlichste seit 2020, als ein Schütze in Nova Scotia in einem zweitägigen Amoklauf 22 Menschen tötete. Solche Ereignisse bleiben in Kanada jedoch Ausnahmen und stehen im starken Kontrast zur Situation in den USA, wo Schulschießereien deutlich häufiger vorkommen.
Wie bereits in unserem Artikel über das Schulmassaker in Kanada berichtet, erschüttert diese Tragödie das gesamte Land. Die Ereignisse erinnern auch an andere tragische Vorfälle wie die Tumbler Ridge Schießerei, über die wir ausführlich berichtet haben.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum British Columbia Schulmassaker
Wo genau ereignete sich das Schulmassaker in British Columbia?
Das Massaker ereignete sich an der Tumbler Ridge Secondary School in der Kleinstadt Tumbler Ridge, etwa 1.100 Kilometer nördlich von Vancouver in British Columbia. Die Stadt hat weniger als 3.000 Einwohner und liegt in den Ausläufern der Rocky Mountains.
Wie viele Menschen starben bei dem Angriff in Tumbler Ridge?
Insgesamt wurden 10 Menschen getötet: 7 Personen starben in der Schule (6 wurden bei Eintreffen der Polizei tot aufgefunden, eine weitere starb während des Transports), 2 weitere Personen wurden in einem nahegelegenen Wohnhaus gefunden, und die Schützin selbst wurde tot mit einer selbst zugefügten Verletzung aufgefunden.
Was wissen wir über die Schützin in British Columbia?
Die RCMP identifizierte eine weibliche Verdächtige, deren Name aus ermittlungstechnischen und Datenschutzgründen nicht veröffentlicht wurde. Eine öffentliche Warnung beschrieb sie als Frau in einem Kleid mit braunen Haaren. Das Motiv der Tat bleibt unklar.
Wie häufig sind Schulschießereien in Kanada?
Schulschießereien dieses Ausmaßes sind in Kanada außerordentlich selten. Das Land hat viel strengere Waffengesetze als die USA, mit etwa 35 Waffen pro 100 Einwohner verglichen mit 121 in den USA. Das letzte vergleichbare Massaker ereignete sich 2020 in Nova Scotia.
Welche Maßnahmen ergreift die kanadische Regierung nach dem Vorfall?
Die Regierung von British Columbia kündigte an, traumainformierte Berater in die Region zu entsenden, um den Menschen bei der Bewältigung zu helfen. Premierminister Mark Carney sagte seine Abreise zu einer internationalen Konferenz ab, um sich mit der Krise zu befassen. Die Debatte über Waffenkontrolle dürfte erneut aufflammen.
Wie reagierte die Gemeinde Tumbler Ridge auf die Tragödie?
Die eng verbundene Gemeinde zeigt sich zutiefst erschüttert. Bürgermeister Darryl Krakowka erklärte, er kenne wahrscheinlich alle Opfer persönlich. Die Stadt erhält Unterstützung von der Provinz- und Bundesregierung sowie von Trauma-Spezialisten.
Fazit: Eine Nation in Trauer
Das Schulmassaker von Tumbler Ridge am 11. Februar 2026 ist eine der tödlichsten Gewalttaten in der jüngeren Geschichte Kanadas und hat das Land in tiefe Trauer versetzt. Mit 10 Toten und 27 Verletzten stellt diese Tragödie nicht nur die kleine Gemeinde vor immense Herausforderungen, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen über Sicherheit an Schulen und Waffengesetze auf – selbst in einem Land mit vergleichsweise strengen Regulierungen.
Die Reaktion der kanadischen Regierung und der Bevölkerung zeigt, wie ungewöhnlich und schockierend solche Ereignisse in Kanada sind. Während die Ermittlungen weitergehen und die Gemeinde Tumbler Ridge versucht, mit dem Unvorstellbaren umzugehen, wird diese Tragödie zweifellos noch lange nachwirken. Die Unterstützung für die Opfer und ihre Familien sowie die Aufarbeitung der Ereignisse werden die kommenden Wochen und Monate prägen.
Für weitere Informationen zu aktuellen Ereignissen besuchen Sie auch unsere Berichte über den Tag des Notrufs und wichtige Sicherheitsthemen.
Autor: Die Redaktion von Welt der Legenden verfolgt internationale Nachrichten mit besonderem Fokus auf außergewöhnliche Ereignisse und gesellschaftlich relevante Themen. Dieser Artikel wurde am 11. Februar 2026 auf Basis aktueller Meldungen internationaler Nachrichtenagenturen erstellt.
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