Ein Surfurlaub mit Folgen: Marius Borg Høiby vor Gericht
„Ich war wie gelähmt und hatte die Augen geschlossen», so schilderte das mutmaßliche Opfer den Moment, als Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, sie im Schlaf vergewaltigt haben soll. Der Prozess um eine mutmaßliche Tinder-Date Vergewaltigung, der sich im Oktober 2023 ereignet haben soll, hat in Oslo begonnen und wirft ein Schlaglicht auf das Leben des «Bonusprinzen» und die Schattenseiten von Online-Dating. Tinder Date Vergewaltigung steht dabei im Mittelpunkt.

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- Ein Surfurlaub mit Folgen: Marius Borg Høiby vor Gericht
- Der Abend, der alles veränderte
- Einvernehmlicher Sex und der Vorwurf der Vergewaltigung
- Wie funktioniert Tinder und welche Risiken birgt Online-Dating?
- Marius Borg Høiby: Zwischen royalem Glanz und bürgerlichem Leben
- Die Rolle der Medien und die öffentliche Meinung
- Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Marius Borg Høiby | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Marius Borg Høiby |
| Geburtsdatum | 13. Januar 1997 |
| Geburtsort | Kristiansand, Norwegen |
| Alter | 27 Jahre |
| Beruf | Model, Influencer |
| Bekannt durch | Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | @marius_hoiby (Instagram, ca. 150k Follower) |
Der Abend, der alles veränderte
Die Geschichte begann harmlos: Ein Surfurlaub auf den malerischen Lofoten, einer Inselgruppe in Norwegen. Das mutmaßliche Opfer und Marius Borg Høiby lernten sich über die Dating-App Tinder kennen. Ein Screenshot des Matches, den die Frau an eine Freundin schickte, zeugte von der Aufregung über die Begegnung mit dem prominenten Stiefsohn von Kronprinz Haakon. Was als lockeres Date begann, mündete nun in einem Gerichtssaal in Oslo, wo schwere Vorwürfe gegen den 27-Jährigen erhoben werden.
Laut der Aussage des mutmaßlichen Opfers, die von der Zeitung «Verdens Gang» zitiert wird, spielte Høibys Bekanntheit bei dem Tinder-Match kaum eine Rolle. Vielmehr sei die Aufregung darüber größer gewesen, dass Kronprinz Haakon seinen Stiefsohn auf den Trip in die Lofoten begleitet habe. Der Abend des Kennenlernens verlief zunächst unspektakulär: Ein gemeinsamer Filmabend mit Freunden, gefolgt von einer Feier in größerer Runde. Später zogen sich Høiby und die Frau in ein Zimmer der Wohnung zurück, die sie mit Freunden teilte.
Kurzprofil
- Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
- Bekanntheit durch seine Verbindung zum norwegischen Königshaus
- Model und Influencer mit einer großen Social-Media-Präsenz
- Steht wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht
Einvernehmlicher Sex und der Vorwurf der Vergewaltigung
In ihrer Aussage vor Gericht schilderte die Frau, dass sie und Høiby zunächst einvernehmlichen Sex gehabt hätten. Mehrfach habe er den Raum verlassen, und sie sei aufgrund von Müdigkeit eingenickt. Einmal sei sie aufgewacht, als er das Zimmer wieder betrat, und erneut hätten sie Sex gehabt. Doch dann der Moment, der alles veränderte: Sie sei erst zu sich gekommen, als er bereits in sie eingedrungen sei. Ein klarer Vorwurf der Vergewaltigung.
Neben dem Vorwurf der Vergewaltigung wird Høiby auch vorgeworfen, den nackten Unterleib der Frau gefilmt zu haben – für die Dauer von knapp fünf Sekunden. Diese Aufnahmen sollen entstanden sein, während sie schlief. Die Staatsanwaltschaft wertet dies als Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Die Beweislast liegt nun beim Gericht, das die Aussagen des mutmaßlichen Opfers und die Beweismittel sorgfältig prüfen muss. (Lesen Sie auch: Marius Høiby Anklage: Festnahme vor Prozess in…)
Wie funktioniert Tinder und welche Risiken birgt Online-Dating?
Tinder ist eine der weltweit beliebtesten Dating-Apps, die es Nutzern ermöglicht, potenzielle Partner anhand von Fotos und kurzen Profilbeschreibungen zu finden. Durch das Wischen nach rechts (Like) oder links (Dislike) können Nutzer ihr Interesse bekunden oder ablehnen. Stimmen beide Seiten überein, entsteht ein «Match», und die Nutzer können miteinander kommunizieren. Doch gerade die Anonymität und die schnelle Kontaktaufnahme bergen auch Risiken, wie der vorliegende Fall einer Tinder-Date Vergewaltigung auf tragische Weise zeigt. Es ist wichtig, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich vor Übergriffen zu schützen.
Die Anonymität des Internets kann dazu verleiten, falsche Profile zu erstellen oder die eigene Identität zu verschleiern. Zudem können die Hemmschwellen für sexuelle Belästigung oder sogar Gewalt online niedriger sein als im realen Leben. Daher ist es ratsam, sich vor einem Treffen mit einer Person, die man online kennengelernt hat, ausreichend zu informieren, sich an einem öffentlichen Ort zu treffen und Freunden oder Familie Bescheid zu geben, wo man sich aufhält. Im Notfall sollte man sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen und die Polizei zu verständigen.
Marius Borg Høiby: Zwischen royalem Glanz und bürgerlichem Leben
Marius Borg Høiby ist eine Figur zwischen den Welten. Als Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit steht er im Rampenlicht der Öffentlichkeit, ohne jedoch selbst einen royalen Titel zu tragen. Er ist der älteste Sohn der Kronprinzessin, der aus einer früheren Beziehung stammt, bevor sie Prinz Haakon heiratete. Diese ungewöhnliche Konstellation brachte ihm den Spitznamen «Bonusprinz» ein. Trotz seiner Nähe zum norwegischen Königshaus hat sich Høiby bewusst dafür entschieden, ein bürgerliches Leben zu führen und seinen eigenen Weg zu gehen.
Nach dem Abitur absolvierte Høiby verschiedene Ausbildungen und arbeitete in unterschiedlichen Branchen. Er versuchte sich als Model, Influencer und sogar als Automechaniker. Sein Leben abseits des royalen Protokolls wurde von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt, und er geriet auch immer wieder in die Schlagzeilen. Nun steht er wegen des schweren Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht, was seine öffentliche Wahrnehmung nachhaltig verändern könnte.
Die norwegische Königsfamilie genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen. Skandale oder Verfehlungen von Mitgliedern des Königshauses werden daher besonders aufmerksam verfolgt. (Lesen Sie auch: Rulantica Prozess: Eltern Erheben Schwere Vorwürfe gegen…)
Die Rolle der Medien und die öffentliche Meinung
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby wird von den norwegischen und internationalen Medien intensiv begleitet. Die Berichterstattung konzentriert sich nicht nur auf die juristischen Aspekte des Falls, sondern auch auf die persönliche Geschichte des mutmaßlichen Opfers und des Angeklagten. Die öffentliche Meinung ist gespalten: Während einige Høiby vorverurteilen, fordern andere eine faire und objektive Berichterstattung, die die Unschuldsvermutung wahrt. Die Sensibilität des Themas Vergewaltigung und die Prominenz des Angeklagten tragen dazu bei, dass der Fall hohe Wellen schlägt.
Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
Über das Privatleben von Marius Borg Høiby ist aktuell wenig bekannt. Er hält sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und teilt nur wenige Einblicke in sein persönliches Umfeld. Es ist nicht bekannt, ob er derzeit in einer Beziehung ist oder wo er seinen Lebensmittelpunkt hat. Nach dem Bekanntwerden der Vergewaltigungsvorwürfe hat er sich bislang nicht öffentlich dazu geäußert.
In der Vergangenheit sorgte Høiby mehrfach für Schlagzeilen durch sein turbulentes Privatleben. Er war in verschiedene Beziehungen involviert und geriet auch wegen seines Lebensstils in die Kritik. Die norwegische Königsfamilie hat sich stets bemüht, ihn zu unterstützen und ihm den Rücken zu stärken. Ob und wie sich die aktuellen Vorwürfe auf sein Verhältnis zur Königsfamilie auswirken werden, bleibt abzuwarten.
Trotz seiner Nähe zum Königshaus hat Marius Borg Høiby immer Wert darauf gelegt, ein eigenständiges Leben zu führen. Er möchte nicht auf seine Rolle als «Bonusprinz» reduziert werden, sondern als Individuum wahrgenommen werden. Die Vergewaltigungsvorwürfe stellen nun eine enorme Herausforderung für ihn dar, sowohl persönlich als auch in Bezug auf seine öffentliche Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Marius Borg Høiby?
Marius Borg Høiby wurde am 13. Januar 1997 geboren und ist somit aktuell 27 Jahre alt. Er ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen.
Hat Marius Borg Høiby einen Partner oder ist er verheiratet?
Über den aktuellen Beziehungsstatus von Marius Borg Høiby ist nichts öffentlich bekannt. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Hat Marius Borg Høiby Kinder?
Es ist nicht bekannt, ob Marius Borg Høiby Kinder hat. Auch diese Information hält er aus der Öffentlichkeit fern.
Was wird Marius Borg Høiby vorgeworfen?
Marius Borg Høiby wird vorgeworfen, im Oktober 2023 eine Frau während eines Surfurlaubs in Norwegen vergewaltigt und ihren nackten Unterleib gefilmt zu haben. Der Prozess dazu läuft derzeit in Oslo. (Lesen Sie auch: Dunkelfeldstudie Sexualisierte Gewalt: Nur 3% Zeigen Übergriffe…)
Welche Rolle spielt seine Verbindung zum norwegischen Königshaus in dem Prozess?
Seine Verbindung zum norwegischen Königshaus sorgt für eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit des Prozesses. Es wird jedoch erwartet, dass das Gericht den Fall unparteiisch und ohne Rücksicht auf seine familiären Verbindungen behandelt.
Der Fall Marius Borg Høiby zeigt auf, wie schnell ein Tinder Date in einer Tragödie enden kann. Es unterstreicht die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Online-Dating und die Wichtigkeit, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein. Wie Stern berichtet, wird der Prozess mit Spannung erwartet und könnte das Leben aller Beteiligten nachhaltig verändern.




