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Ariane Rädler zeigte bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo eine starke Leistung und fuhr in der Damen-Abfahrt am 8. Februar auf den achten Platz. Die 31-jährige Speed-Spezialistin aus Möggers in Vorarlberg überzeugte zuvor bereits im Training mit der viertschnellsten Zeit und zählte zu den österreichischen Medaillenhoffnungen auf der legendären Tofana-Strecke.
Das Wichtigste in Kürze
- Ariane Rädler belegte am 8. Februar 2026 bei der olympischen Abfahrt in Cortina Rang acht mit 1,10 Sekunden Rückstand und war zweitbeste Österreicherin
- Im Abschlusstraining erzielte die Vorarlbergerin die viertschnellste Zeit mit nur 0,43 Sekunden Rückstand auf die US-Amerikanerin Breezy Johnson
- Ariane Rädler wurde am 20. Januar 1995 in Bregenz geboren und spezialisiert sich auf die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G
- Die Athletin hat in ihrer Karriere vier Kreuzbandrisse überwunden und feierte 2022 ihren ersten Weltcup-Podestplatz
- Im Dezember 2024 gelang Rädler mit Platz drei im Super-G in Beaver Creek ihr zweiter Weltcup-Podestplatz
Olympische Abfahrt 2026: Rädlers couragierter Auftritt in Cortina
Am 8. Februar 2026 stand für Ariane Rädler der olympische Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere auf dem Programm. Bei der Damen-Abfahrt in Cortina d’Ampezzo landete sie als zweitbeste ÖSV-Läuferin auf dem achten Platz mit einem Rückstand von 1,10 Sekunden. Die Vorarlbergerin zeigte eine mutige Fahrt auf der anspruchsvollen Olimpia delle Tofana-Strecke, musste sich jedoch mit dem undankbaren achten Platz knapp außerhalb der Medaillenränge begnügen.
Nach dem Rennen erklärte die 31-Jährige aus Möggers: «Ich habe alles gegeben und kann mir nichts vorwerfen. Beim Tofana-Schuss und bei der Curva Grande hat es mich von der Linie weggedrückt. Ich wollte nicht zurückziehen und habe es auch nicht gemacht». Diese Aussage verdeutlicht ihren kompromisslosen Kampfgeist und ihre Entschlossenheit, auch unter schwierigen Bedingungen das Maximum herauszuholen.
Bereits im Vorfeld der olympischen Abfahrt hatte Rädler ihr Können unter Beweis gestellt. Wie tags zuvor war Ariane Rädler auch im zweiten Olympia-Abfahrtstraining in Cortina schnellste Österreicherin gewesen. Die Vorarlbergerin klassierte sich mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Breezy Johnson als Vierte. Diese starken Trainingsleistungen hatten die Erwartungen an die Speed-Spezialistin noch gesteigert.
Wer ist Ariane Rädler? Porträt einer Kämpferin
Ariane Rädler wurde am 20. Januar 1995 in Bregenz, Vorarlberg, geboren und ist eine Weltcup-Skirennläuferin aus Österreich, die sich auf die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert hat. Die Athletin vom SC Möggers wuchs in einer skibegeisterten Familie auf. Dank ihrer Eltern, beide leidenschaftliche Skifahrer und ausgebildete Skilehrer, stand sie bereits im Alter von zwei Jahren zum ersten Mal auf Skiern.
Ihre Karriere war jedoch alles andere als geradlinig. Trotz eines langen Leidenswegs mit vier Kreuzbandrissen und weiteren Rückschlägen gelang ihr im Super-G ein überraschender dritter Platz – ihr zweiter Podestplatz nach Altenmarkt-Zauchensee 2022. Besonders emotional wurde es, als Rädler ihren ersten Weltcup-Podestplatz holte. Ariane Rädler feierte beim Heimrennen in Zauchensee ihre Podestpremiere – die Vorarlbergerin holte im Super-G als Dritte ihren ersten Podestplatz im Weltcup. Der Sieg ging an die Italienerin Federica Brignone, vor Corinne Suter und Rädler. Die Vorarlbergerin fuhr mit Startnummer zwei erstmals in ihrer Karriere auf ein Weltcuppodest.
Verletzungen und persönliche Schicksalsschläge
Neben den sportlichen Herausforderungen musste Ariane Rädler auch schwere persönliche Schicksalsschläge verkraften. Zu dieser Zeit musste Rädler auch den Krebstod ihrer Mutter verkraften. «Kurz vor dem vierten Kreuzbandriss ist meine Mama dann gestorben. Sie ist einfach die Person gewesen, mit der ich über die Verletzungen reden konnte, die mich immer wieder dort hingebracht hat.» Das sei sicher auch ein Grund gewesen, warum sie die Motivation nicht mehr so gefunden habe: «Weil ich einfach diese Bezugsperson nicht mehr hatte. Das war ganz sicher meine schwierigste Zeit».
Trotz dieser Rückschläge kämpfte sich Rädler zurück an die Weltspitze. Ariane Rädler blickt auf die beste Saison ihrer Karriere zurück: Achtmal ist sie unter die besten Zehn gefahren. In Abfahrt und Super-G gehört Rädler derzeit zu den Top-15. Ihre mentale Stärke und ihr unbedingter Wille haben sie zu einer der bemerkenswertesten Athletinnen im österreichischen Ski-Team gemacht.
Der Weg zu den Olympischen Spielen 2026
Die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina 2026 war für Ariane Rädler von kontinuierlichen Fortschritten geprägt. Im Dezember 2024 gelang ihr ein wichtiger Durchbruch. Die Vorarlbergerin Ariane Rädler ist im Super-G in Beaver Creek auf Platz drei gerast. Für die 29-Jährige aus Möggers ist es der zweite Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere. Dieser Erfolg gab ihr zusätzliches Selbstvertrauen für die olympische Saison.
Bei den Olympischen Spielen selbst zeigte sich Rädler fokussiert und entschlossen. Einige Athleten, wie die Alpin-Speedspezialistin Ariane Rädler, entschieden sich jedoch, der Eröffnungsfeier fernzubleiben, um sich auf ihre Wettkämpfe vorzubereiten. Diese Entscheidung unterstreicht ihre professionelle Herangehensweise und ihre klare Prioritätensetzung auf die sportliche Leistung.
Die Konkurrenz bei Olympia 2026
Das Teilnehmerfeld bei der olympischen Damen-Abfahrt 2026 war hochkarätig besetzt. Dabei wollten Cornelia Hütter, Miriam Puchner, Ariane Rädler und Nina Ortlieb für Österreich auf Medaillenjagd gehen. Die Erwartungen an das österreichische Quartett waren groß, besonders nach den starken Trainingsleistungen. Für Österreich gingen Cornelia Hütter, Mirjam Puchner, Nina Ortlieb und Ariane Rädler an den Start. Vor allem Rädler zeigte im Training mit starken Zeiten auf und könnte für eine Überraschung sorgen.
Die internationale Konkurrenz war ebenfalls stark. Neben den österreichischen Hoffnungen galten auch die US-Amerikanerin Breezy Johnson, die Deutsche Emma Aicher sowie die Italienerin Sofia Goggia und die Schweizerin Corinne Suter als Favoritinnen auf die Medaillenränge. Das Rennen wurde zusätzlich vom tragischen Sturz der US-Legende Lindsey Vonn überschattet, die trotz einer Verletzung an den Start gegangen war.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Name | Ariane Rädler |
| Geburtsdatum | 20. Januar 1995 |
| Geburtsort | Bregenz, Vorarlberg |
| Heimatort | Möggers |
| Disziplinen | Abfahrt, Super-G |
| Olympia 2026 Abfahrt | Platz 8 (+1,10 Sek.) |
| Weltcup-Podestplätze | 2 (Stand Februar 2026) |
| Bester Weltcup-Erfolg | 3. Platz Zauchensee 2022 (Super-G) |
| Kreuzbandrisse | 4 in der Karriere |
Rädlers Leistungen im internationalen Vergleich
Im Kontext ihrer Karriere und den widrigen Umständen, die sie überwinden musste, ist Ariane Rädlers achter Platz bei Olympia 2026 als Erfolg zu werten. Ariane Rädler blickt auf die beste Saison ihrer Karriere zurück: Achtmal ist sie unter die besten Zehn gefahren. In Abfahrt und Super-G gehört Rädler derzeit zu den Top-15. Diese Konstanz auf höchstem Niveau nach mehreren schweren Verletzungen ist bemerkenswert.
Ihre sportlichen Erfolge umfassen neben den Weltcup-Podestplätzen auch starke Leistungen bei anderen Großereignissen. In der Saison 2020/21 qualifizierte sie sich für die Weltmeisterschaft in Cortina, erzielte ihr erstes Top-10-Ergebnis. Ein Jahr später stand sie zum ersten Mal auf dem Podium im Super-G in Zauchensee und startete wenige Wochen später bei den Olympischen Spielen in Peking im Super-G.
Wie bereits in unserem Artikel über Österreichs Medaillen bei Olympia 2026 berichtet, war die Erwartungshaltung an das österreichische Speed-Team besonders hoch. Rädlers Leistung reiht sich in eine Serie solider österreichischer Ergebnisse ein, auch wenn die erhoffte Medaille knapp verpasst wurde.
Die legendäre Olimpia delle Tofana-Strecke
Die Abfahrtsstrecke in Cortina d’Ampezzo gilt als eine der anspruchsvollsten im Damen-Skiweltcup. Die Olimpia delle Tofana wurde bereits 1956 für die Olympischen Winterspiele genutzt und ist für ihre technischen Herausforderungen bekannt. Besonders der berüchtigte Tofana-Schuss und die Curva Grande verlangen den Athletinnen alles ab.
Im Training erklärte Rädler: «Ich wollte wissen, wie die Wellen wirklich gehen. Es ist zwar ein bisschen unruhiger, aber mit mehr Speed sind die Wellen ganz okay. Manches gehe sicher noch besser, aber für das Gefühl sei dies nicht schlecht, sie sehe sich unter den Außenseiterinnen». Diese realistische Selbsteinschätzung zeigt ihre professionelle Herangehensweise und ihre Fähigkeit, sich selbst objektiv zu bewerten.
Ausblick: Wie geht es für Ariane Rädler weiter?
Nach den Olympischen Spielen 2026 steht für Ariane Rädler zunächst die Team-Kombination auf dem Programm. Die Abfahrtsvierte Cornelia Hütter sowie die Teams Ariane Rädler/Katharina Huber, Nina Ortlieb/Katharina Gallhuber und Mirjam Puchner/Lisa Hörhager wurden von Cheftrainer Roland Assinger nominiert. Mit ihrer Erfahrung und ihrer starken Form ist Rädler eine wichtige Stütze für das österreichische Team.
Langfristig möchte die 31-Jährige weiterhin um Podestplätze im Weltcup mitfahren und ihre Position in den Top-15 der Speed-Disziplinen festigen. Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass mit Willenskraft, mentaler Stärke und einem guten Support-Team selbst schwere Rückschläge überwunden werden können. Weitere Informationen zu den Olympischen Winterspielen finden Sie in unserem Artikel über den Olympia-Zeitplan.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ariane Rädler
Wie alt ist Ariane Rädler und woher kommt sie?
Ariane Rädler wurde am 20. Januar 1995 in Bregenz geboren und ist somit 31 Jahre alt (Stand Februar 2026). Sie stammt aus Möggers in Vorarlberg und startet für den SC Möggers.
Welches Ergebnis erzielte Ariane Rädler bei Olympia 2026?
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo belegte Ariane Rädler in der Damen-Abfahrt am 8. Februar den achten Platz mit einem Rückstand von 1,10 Sekunden auf die Siegerin. Sie war damit zweitbeste Österreicherin.
Wie viele Kreuzbandrisse hatte Ariane Rädler in ihrer Karriere?
Ariane Rädler musste in ihrer Karriere vier Kreuzbandrisse überwinden. Trotz dieser schweren Verletzungen kämpfte sie sich jedes Mal zurück an die Weltspitze und bewies außergewöhnliche mentale Stärke.
Was sind die größten Erfolge von Ariane Rädler im Weltcup?
Ariane Rädler feierte bisher zwei Weltcup-Podestplätze: Im Januar 2022 wurde sie Dritte im Super-G in Zauchensee (ihr erster Podestplatz), und im Dezember 2024 erreichte sie erneut Platz drei im Super-G in Beaver Creek.
In welchen Disziplinen startet Ariane Rädler?
Ariane Rädler ist eine Speed-Spezialistin und startet in den Disziplinen Abfahrt und Super-G. In beiden Disziplinen gehört sie zu den Top-15 der Weltcup-Wertung.
Wie hat sich Ariane Rädler auf Olympia 2026 vorbereitet?
Ariane Rädler zeigte eine fokussierte Vorbereitung auf Olympia 2026. Sie verzichtete sogar auf die Eröffnungsfeier, um sich vollständig auf ihre Wettkämpfe zu konzentrieren. Im Training überzeugte sie mit der viertschnellsten Zeit und war schnellste Österreicherin.
Was macht Ariane Rädler neben dem Skifahren?
Ariane Rädler ist eng mit ihrer Heimatgemeinde Möggers verbunden und unterstützt dort regelmäßig das Motocross-Event «MX Weekend». Sie legt großen Wert auf Familie und Freundschaften und bezeichnet diese als wichtige Kraftquelle.
Fazit: Ariane Rädlers olympische Leistung als Symbol für Durchhaltevermögen
Ariane Rädlers achter Platz bei der olympischen Abfahrt 2026 in Cortina mag auf den ersten Blick keine Medaille bedeuten, ist aber im Kontext ihrer bewegten Karriere ein bemerkenswerter Erfolg. Die 31-jährige Vorarlbergerin hat bewiesen, dass sie nach vier Kreuzbandrissen und dem Verlust ihrer Mutter die mentale und physische Stärke besitzt, auf höchstem Niveau zu konkurrieren.
Ihre starken Trainingsleistungen und ihr mutiger Auftritt im Rennen zeigen, dass Rädler zu den besten Speed-Fahrerinnen Österreichs gehört. Mit ihrer positiven Einstellung und ihrem unbedingten Willen ist sie nicht nur eine inspirierende Sportlerin, sondern auch ein Vorbild für den Umgang mit Rückschlägen. Die kommenden Weltcup-Rennen werden zeigen, ob Ariane Rädler an ihre starke Form anknüpfen und weitere Podestplätze einfahren kann.
Hinweis: Dieser Artikel wurde am 10. Februar 2026 erstellt und spiegelt den aktuellen Stand zu diesem Zeitpunkt wider.
Über die Autorin: Dieser Artikel wurde von der Redaktion von Welt der Legenden recherchiert und verfasst. Wir berichten täglich über aktuelle Ereignisse aus Sport, Kultur und Entertainment mit fundierter Recherche und journalistischer Sorgfalt.
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🎿 Ariane Rädler zeigt bei #Olympia2026 starke Nerven! Platz 8 in der Abfahrt nach 4 Kreuzbandrissen – eine Kämpferin! 🇦🇹 #Cortina2026 #AlpineSkiing
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Ariane Rädler demonstriert bei Olympia 2026 beeindruckende Resilienz: Nach vier Kreuzbandrissen erreicht die 31-jährige Vorarlbergerin Platz 8 in der olympischen Abfahrt. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel für Durchhaltevermögen im Spitzensport. #Leadership #Resilience #Olympics2026
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🏔️ Ariane Rädler aus Möggers hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina eine starke Leistung gezeigt! Platz 8 in der Abfahrt – nach allem, was sie durchgemacht hat, einfach großartig! 👏 Bereits im Training war sie die schnellste Österreicherin. Eine echte Kämpferin! 🇦🇹⛷️ #Olympia2026 #TeamAustria
Externe Quellen:
Weitere Informationen zu Ariane Rädler finden Sie auf der Wikipedia-Seite sowie auf der offiziellen Seite des Österreichischen Olympischen Comités.