Simon Jocher und Linus Straßer haben bei der alpinen team kombination olympia 2026 eine Top-Platzierung verpasst. Bei dem Wettbewerb, der am 9. Februar 2026 im italienischen Bormio stattfand, belegten die beiden deutschen Skirennläufer den zehnten Platz. Der Sieg ging an das Schweizer Duo Franjo von Allmen und Tanguy Nef.

Hintergrund zur Team Kombination bei Olympia
Die alpine Team Kombination ist ein Wettbewerb im Ski Alpin, der seit einigen Jahren im Programm von Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften steht. Dabei treten Mannschaften aus zwei oder mehr Athleten verschiedener Nationen gegeneinander an. Der Wettbewerb besteht aus zwei Disziplinen: einem Super-G oder einer Abfahrt sowie einem Slalom. Die Zeiten der einzelnen Läufer werden addiert, und das Team mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
Der Teamwettbewerb soll den alpinen Skisport attraktiver und abwechslungsreicher gestalten. Er bietet den Athleten die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Teamkollegen anzutreten und um Medaillen zu kämpfen. Zudem soll der Wettbewerb auch ein jüngeres Publikum ansprechen und für den Skisport begeistern. (Lesen Sie auch: Olympia Heute Zeitplan: und Highlights am 10.…)
Der Wettbewerb in Bormio: Jocher/Straßer verpassen Medaille
Am Montag, dem 9. Februar 2026, fand im italienischen Bormio die alpine Team Kombination der Männer statt. Für Deutschland gingen Simon Jocher und Linus Straßer an den Start. Nach der Abfahrt von Jocher lag das deutsche Team auf dem elften Rang. Straßer konnte sich im Slalom um einen Platz verbessern, sodass am Ende der zehnte Platz heraussprang. Die erhoffte Top-5-Platzierung wurde damit deutlich verpasst.
Den Sieg sicherten sich die Schweizer Franjo von Allmen und Tanguy Nef. Sie verwiesen die Italiener Giovanni Franzoni und Alex Vinatzer auf den zweiten Platz. Allerdings teilten sich die Italiener den zweiten Platz mit den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller sowie den Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard, da diese zeitgleich ins Ziel kamen. Wie sportschau.de berichtet, holte von Allmen damit seine zweite Goldmedaille bei den Winterspielen.
Besonders bitter war das Ergebnis für Alex Vinatzer, der nach der Abfahrt noch in Führung gelegen hatte, aber dem Druck im Slalom nicht standhalten konnte und auf den siebten Rang zurückfiel. (Lesen Sie auch: Ergebnisse Olympia 2026: Lindsey Vonn stürzt bei…)
Reaktionen und Einordnung
Die deutschen Skirennläufer zeigten sich enttäuscht über ihre Leistung. «Wir hatten uns mehr erhofft», sagte Linus Straßer nach dem Rennen. «Aber wir haben heute nicht unser bestes Ski gefahren.» Auch Simon Jocher war unzufrieden: «Ich habe in der Abfahrt einen Fehler gemacht, der uns viel Zeit gekostet hat.»
Experten kritisierten vor allem den Slalomkurs, der vom deutschen Trainer Bernd Brunner gesteckt worden war. Laut SZ.de sei es «vielleicht der leichteste Slalom der Geschichte» gewesen. Dies habe vor allem den Slalomspezialisten wie Straßer benachteiligt, die ihre Stärken auf einem anspruchsvolleren Kurs besser hätten ausspielen können.
Marco Odermatt gewann mit dem zweiten Platz seine erste olympische Medaille. Der Weltcup-Gesamtführende hatte zuvor bereits Rang vier in der Abfahrt belegt. Das erhoffte Gold blieb ihm aber erneut verwehrt. (Lesen Sie auch: Tanguy Nef: Olympia-Gold bei Team-Kombination 2026)

Team Kombination Olympia 2026: Was bedeutet das Ergebnis?
Das Ergebnis der alpinen Team Kombination bei Olympia 2026 zeigt, dass die deutschen Skirennläufer in dieser Disziplin noch Luft nach oben haben. Um in Zukunft erfolgreicher zu sein, müssen sie vor allem ihre Leistungen im Slalom verbessern. Zudem ist es wichtig, dass die Trainer bei der Kurssetzung stärker auf die Stärken der Athleten eingehen.
Für die Schweizer Skirennläufer war der Sieg in der Team Kombination ein großer Erfolg. Er unterstreicht die starke Position der Schweiz im alpinen Skisport. Franjo von Allmen avancierte mit seinem zweiten Goldmedaille zu einem der Stars der Spiele.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Es werden Wettkämpfe in 16 Disziplinen ausgetragen. Die offizielle Webseite der Olympischen Spiele bietet weitere Informationen. (Lesen Sie auch: Leerdam Jutta: holt Gold bei Olympia in…)
Häufig gestellte Fragen zu team kombination olympia 2026
Häufig gestellte Fragen zu team kombination olympia 2026
Welchen Platz belegten Jocher und Straßer bei der Team Kombination bei Olympia 2026?
Simon Jocher und Linus Straßer belegten bei der alpinen Team Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio den zehnten Platz. Sie konnten damit die erhoffte Top-5-Platzierung nicht erreichen.
Wer hat die Goldmedaille in der Team Kombination bei Olympia 2026 gewonnen?
Die Goldmedaille in der alpinen Team Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann das Schweizer Duo Franjo von Allmen und Tanguy Nef. Sie setzten sich gegen die Konkurrenz durch und sicherten sich den Sieg.
Was ist die alpine Team Kombination eigentlich genau?
Die alpine Team Kombination ist ein Wettbewerb im Ski Alpin, bei dem Mannschaften aus verschiedenen Nationen gegeneinander antreten. Der Wettbewerb besteht aus zwei Disziplinen: einem Super-G oder einer Abfahrt sowie einem Slalom.
Wo fanden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 fanden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo in Italien statt. Es wurden Wettkämpfe in insgesamt 16 verschiedenen Disziplinen ausgetragen.
Warum wurde der Slalomkurs beim Teamwettbewerb kritisiert?
Der Slalomkurs beim Teamwettbewerb wurde kritisiert, weil er als zu leicht empfunden wurde. Experten bemängelten, dass dies vor allem Slalomspezialisten benachteiligt habe, die ihre Stärken auf einem anspruchsvolleren Kurs besser hätten ausspielen können.
| Platz | Nation | Athleten |
|---|---|---|
| 1 | Schweiz | Franjo von Allmen, Tanguy Nef |
| 2 | Österreich | Vincent Kriechmayr, Manuel Feller |
| 2 | Schweiz | Marco Odermatt, Loic Meillard |
| 2 | Italien | Giovanni Franzoni, Alex Vinatzer |
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