Die AOK, eine der größten Krankenversicherungen Deutschlands, sieht sich aktuell mit Warnstreiks konfrontiert. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um ihren Forderungen nach höheren Gehältern für die Beschäftigten Nachdruck zu verleihen. Die Streiks begannen am 9. Februar 2026 und setzen sich am 10. Februar in mehreren Bundesländern fort.

Hintergrund der AOK-Warnstreiks
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der AOK gestalten sich schwierig. Kern der Auseinandersetzung ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Gehaltserhöhung von 7,5 Prozent für die Beschäftigten. Verdi argumentiert, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Krankenkasse leisten und eine angemessene Entlohnung verdienen. Die Inflation und die steigenden Lebenshaltungskosten würden die Notwendigkeit einer Gehaltserhöhung zusätzlich unterstreichen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) vertritt die Interessen von rund zwei Millionen Arbeitnehmern in verschiedenen Branchen. (Lesen Sie auch: Love Week Thermomix: Vorwerk lockt mit Rabatten…)
Aktuelle Entwicklung: Warnstreiks in mehreren Bundesländern
Am 9. Februar 2026 beteiligten sich bereits die Kundenzentren der Bezirksdirektion Ulm-Biberach an den Warnstreiks, wie die Tagesschau berichtete. Die Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) setzte die Warnstreikwelle am selben Tag bei der AOK NordWest fort. Zahlreiche Beschäftigte legten die Arbeit nieder und demonstrierten in Dortmund und Kiel für ihre Forderungen. Die GdS fordert 7,0 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat. «Die AOK-Beschäftigten sind die Stützpfeiler für den Erfolg der AOK! Und sie sind mehr wert, als nur als unbequeme Kostenstelle gesehen zu werden!», so die GdS in einer Pressemitteilung.
Am 10. Februar 2026 wurden die Warnstreiks auf weitere Bundesländer ausgeweitet. Betroffen sind die AOK Hessen, die AOK Baden-Württemberg, die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland sowie die ITScare. Verdi hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass es in der kommenden Woche zu Arbeitsniederlegungen bei der AOK kommen werde. (Lesen Sie auch: Olympia Heute Zeitplan: und Highlights am 10.…)
Reaktionen und Einordnung
Die Warnstreiks bei der AOK sind ein deutliches Signal der Beschäftigten an die Arbeitgeber. Sie zeigen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit sind, für ihre Forderungen einzustehen. Die Gewerkschaften Verdi und GdS betonen die Notwendigkeit einer fairen Entlohnung und wertschätzenden Behandlung der Beschäftigten. Die Arbeitgeberseite hat sich bislang noch nicht abschließend zu den Forderungen geäußert.Die Bundesregierung verfolgt die Situation aufmerksam, da die AOK eine wichtige Rolle im deutschen Gesundheitssystem spielt.
Die Bedeutung der AOK im deutschen Gesundheitssystem
Die AOK ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems. Sie ist eine der größten Krankenversicherungen in Deutschland und versichert Millionen von Menschen. Die AOK bietet ihren Versicherten ein breites Spektrum an Leistungen und trägt maßgeblich zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung bei. Die aktuelle Situation verdeutlicht die Bedeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Funktionsfähigkeit der AOK und des gesamten Gesundheitssystems. (Lesen Sie auch: Thierry Burkart: Schweizer Ständerat liebt Ex-Fussballerin)
Was bedeutet das für die Versicherten?
Durch die Warnstreiks kann es zu Einschränkungen im Service der AOK kommen. Kundenzentren könnten geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar sein. Versicherte sollten sich daher im Vorfeld informieren, ob ihr Anliegen bearbeitet werden kann. In dringenden Fällen empfiehlt es sich, die Online-Services der AOK zu nutzen oder sich telefonisch zu erkundigen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die AOK alles daran setzen wird, die Auswirkungen der Streiks auf die Versicherten so gering wie möglich zu halten.

AOK: Ausblick auf die kommenden Wochen
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi, GdS und der AOK werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die Parteien eine Einigung erzielen können, die den Interessen beider Seiten gerecht wird. Eine Eskalation des Konflikts könnte zu weiteren Streiks und Einschränkungen im Service der AOK führen. Die Versicherten und die Öffentlichkeit werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen. (Lesen Sie auch: Lakers – Thunder: gegen: Ausfälle von Doncic)
FAQ zu den AOK-Streiks
Häufig gestellte Fragen zu aok
Warum kommt es aktuell zu Streiks bei der AOK?
Die Gewerkschaften Verdi und GdS haben zu Warnstreiks aufgerufen, um ihren Forderungen nach höheren Gehältern für die AOK-Beschäftigten Nachdruck zu verleihen. Sie fordern unter anderem 7,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat.
Welche Regionen und Standorte sind von den AOK-Streiks betroffen?
Am 9. und 10. Februar 2026 sind verschiedene Standorte der AOK NordWest, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saarland von den Streiks betroffen. Auch die Kundenzentren der Bezirksdirektion Ulm-Biberach beteiligen sich an den Arbeitsniederlegungen.
Wie wirkt sich der AOK-Streik auf die Versicherten aus?
Es kann zu Einschränkungen im Service der AOK kommen, beispielsweise durch geschlossene oder nur eingeschränkt erreichbare Kundenzentren. Versicherte sollten sich vorab informieren und gegebenenfalls auf Online-Services ausweichen.
Welche Forderungen stellen die Gewerkschaften Verdi und GdS bei den AOK-Tarifverhandlungen?
Verdi fordert für die Beschäftigten der AOK 7,5 Prozent mehr Gehalt. Die GdS fordert 7,0 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat. Beide Gewerkschaften betonen die Notwendigkeit einer fairen Entlohnung.
Wie geht es nach den Warnstreiks bei der AOK weiter?
Die Tarifverhandlungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.Die Entwicklung wird von Versicherten und Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt.
