⏱️ Lesezeit: 7 Minuten
Der 18-jährige Finn Sonnekalb aus Erfurt ist die große deutsche Medaillenhoffnung im Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Mit drei Weltcup-Podestplätzen in seiner ersten Senioren-Saison, mehreren Junioren-Weltrekorden und drei Goldmedaillen bei den Olympischen Jugendspielen 2024 hat er bereits Geschichte geschrieben. Am 11. Februar 2026 steht sein erster olympischer Wettkampf über 1000 Meter an.
Das Wichtigste in Kürze
- Finn Sonnekalb (18) nimmt mit nur 18 Jahren erstmals an Olympischen Winterspielen teil
- Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, bestreitet er über 1000 m seinen ersten olympischen Wettkampf
- Sonnekalb ist Deutschlands unverhoffter Medaillenkandidat nach einer langen Durststrecke im Eisschnelllauf
- Der deutsche Meister über 1000 und 1500 m lief bereits drei Mal aufs Weltcup-Podium
- Sein Vater Gerrit Schädler reiste mit dem Fahrrad aus Erfurt nach Norditalien zur Unterstützung
- Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen Gangwon 2024 gewann er drei Goldmedaillen
- Deutschland wartet seit 16 Jahren auf eine olympische Medaille im Eisschnelllauf
Ein Talent mit außergewöhnlichem Biss – wer ist Finn Sonnekalb?
Finn Sonnekalb wurde am 3. März 2007 geboren und ist ein deutscher Eisschnellläufer. Der gebürtige Thüringer aus Erfurt trainiert in der traditionsreichen Eisschnelllauf-Hochburg seiner Heimatstadt und gilt als größte deutsche Medaillenhoffnung im Eisschnelllauf.
Dabei begann seine Karriere eher zufällig. «Ich wollte mit Leichtathletik anfangen, aber sie wollten mich nicht. Also ging ich zur Eislaufbahn, es war Weihnachten und bekam einen Schokoladennikolaus geschenkt. Von da an wollte ich nie wieder weg», erzählte er der ISU im Dezember. Was als spontaner Besuch auf der Eislaufbahn begann, entwickelte sich zu einer beeindruckenden Karriere.
2023 schloss er die Schule mit mittlerer Reife ab und konzentrierte sich fortan auf den Sport. Ein Freiwilliges Soziales Jahr beim ESC Erfurt und später die Sportfördergruppe in Oberhof bildeten die Grundlage für seinen kometenhaften Aufstieg.
Die Mentalität eines Champions
Was Finn Sonnekalb auszeichnet, ist nicht nur sein sportliches Talent, sondern vor allem seine außergewöhnliche Mentalität. «Ich habe einen Drang, einfach besser als irgendjemand zu sein. Das treibt mich an. Ich möchte nicht sagen, dass jemand schneller ist. Ich mag das nicht», sagte Sonnekalb.
Der rote Bereich ist seine Komfortzone. Auch im Training bevorzugt er die kurzen, harten Tempoeinheiten. Im Wettkampf ist er bereit, «über die Kotzgrenze» hinauszugehen. Diese kompromisslose Einstellung unterscheidet ihn von vielen anderen Nachwuchsathleten.
Der Weg zur Weltspitze: Erfolge und Rekorde
Triumphale Junioren-Karriere
Finn Sonnekalb hat in seiner noch jungen Karriere bereits beeindruckende Erfolge vorzuweisen. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen Gangwon 2024 gewann er drei Goldmedaillen – über 500 Meter, 1500 Meter und im Massenstart.
Er gewann bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2025 Gold über 1000 Meter, 1500 Meter und im Gesamtwettbewerb. Er wurde der erste Deutsche seit Michael Spielmann 1988, der den Gesamttitel bei den Junioren-Weltmeisterschaften gewann.
Durchbruch im Weltcup 2025/26
In seiner ersten Weltcup-Saison bei den Senioren sorgte der 18-Jährige für Furore. In Salt Lake City lief er zum Saisonauftakt auf Rang drei über die 1500 m und stellte dabei einen neuen Junioren-Weltrekord auf. Zugleich sicherte er sich damit das Ticket für Milano Cortina.
Nach zwei Podiumserfolgen über die 1.500 Meter schaffte es der 18-Jährige beim Weltcup in Heerenveen erstmals über 1.000 Meter unter die Top 3. Wie schon beim Weltcup in Calgary über 1500 m war nur US-Superstar Jordan Stolz schneller, Sonnekalb belegte in 1:07,420 Minuten Rang zwei.
Besonders beeindruckend: Der 18 Jahre alte Erfurter stellte in 1:06,48 Minuten einen deutschen Rekord über 1000 m auf. Diese Leistungen machten ihn schlagartig zum Hoffnungsträger einer ganzen Nation.
Olympia 2026: Finn Sonnekalbs großer Moment
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, wird der deutsche Shootingstar auf seiner Nebenstrecke 1000 m seinen ersten olympischen Wettkampf bestreiten. Acht Tage später folgt der Start über seine Paradedistanz 1500 Meter am 19. Februar.
Erwartungen und Ziele
Trotz seines jungen Alters geht Sonnekalb mit klaren Ambitionen in die Spiele. «Ich würde gerne in die Top-Plätze laufen. Das wäre echt schön», sagte Sonnekalb dem SID: «Aber ich mache mir da wirklich keine Platte».
Die Erwartungen sind dennoch hoch. Im Eisschnelllauf soll Shootingstar Finn Sonnekalb die erste olympische Medaille seit 2010 holen. Deutschland wartet seit 16 Jahren auf Edelmetall in dieser Sportart – eine lange Durststrecke, die Sonnekalb nun beenden könnte.
Warnung vor zu viel Druck
Erfahrene Athleten mahnen jedoch zur Vorsicht. Patrick Beckert, der in Mailand seine fünften Winterspiele bestreitet, warnt vor zu hohen Erwartungen: «Man darf nicht vergessen, dass er 18 Jahre alt ist. Sonnekalb sei die Zukunft des Eisschnelllaufens, aber er sollte nicht die Last tragen, dass er die Medaillen holen muss».
Anders als Routinier Beckert steht Sonnekalb im Team D für die Gen Z. Der Teenager tritt mit erfrischender Lockerheit auf, teilt seine Erlebnisse und die gute Laune bereitwillig in den Sozialen Medien.
Das außergewöhnliche Versprechen: Vater radelt 1000 km nach Mailand
Eine der rührendsten Geschichten rund um Finn Sonnekalbs Olympia-Teilnahme ist die seines Vaters Gerrit Schädler. «Im Jahr 2024 habe ich ihm gesagt: Wenn du es schaffst, 2026 nach Mailand zu kommen, dann komme ich mit dem Rad runtergefahren. Das muss ich jetzt einlösen», sagte Papa Gerrit Schädler dem MDR.
Weil der deutsche Eisschnellläufer mit nur 18 Jahren erstmals an Winterspielen teilnimmt, reiste der Senior zur Unterstützung aus Erfurt mit dem Fahrrad nach Norditalien – und löste so ein Versprechen ein. Die Fahrradtour über die Alpen im Februar ist eine beeindruckende Leistung und zeigt die enge Bindung zwischen Vater und Sohn.
Große Unterstützung erhielt Sonnekalb auf seinem Weg in die Weltspitze von seinem Vater Gerrit Schädler, der seinen Sohn nun direkt vor Ort anfeuern kann. Diese besondere Form der Unterstützung sorgt international für Schlagzeilen und unterstreicht die emotionale Bedeutung dieser Olympischen Spiele.
Deutschlands Eisschnelllauf-Krise: Kann Sonnekalb die Wende bringen?
Die deutsche Eisschnelllauf-Nation durchlebt seit Jahren eine schwere Krise. Deutschland hat 72 olympische Medaillen im Eisschnelllauf gewonnen, doch seit 16 Jahren gab es keine olympische Medaille mehr. Große Namen wie Gunda Niemann-Stirnemann, Anni Friesinger, Claudia Pechstein oder Uwe-Jens Mey gehören der Vergangenheit an.
Nach 16 Jahren Medaillenflaute keimt im deutschen Eisschnelllauf Hoffnung. Finn Sonnekalb könnte genau der Athlet sein, der diese lange Durststrecke beendet und dem deutschen Eisschnelllauf neuen Glanz verleiht.
Die Eisschnelllauf-Legende Anni Friesinger-Postma schwärmt von Eisschnelllauf-Shootingstar Finn Sonnekalb: «Ein kleiner Diamant!» bei Eurosport. Auch Bundestrainer Aart van der Wulp schwärmt: «Was er macht, ist außerordentlich gut».
Weitere spannende Olympia-Geschichten
Finn Sonnekalb ist nicht der einzige deutsche Hoffnungsträger bei Olympia 2026. Auch andere junge Talente wie Diana Davis im Eiskunstlauf oder die deutschen Athleten beim Skispringen wollen Deutschland zu Medaillen verhelfen. Die Winterspiele in Mailand und Cortina versprechen spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau.
Häufig gestellte Fragen zu Finn Sonnekalb
Wer ist Finn Sonnekalb?
Finn Sonnekalb ist ein 18-jähriger deutscher Eisschnellläufer aus Erfurt. Er gilt als größte deutsche Medaillenhoffnung im Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand. Er gewann drei Goldmedaillen bei den Olympischen Jugendspielen 2024 und stellte mehrere Junioren-Weltrekorde auf.
Wann startet Finn Sonnekalb bei Olympia 2026?
Finn Sonnekalb bestreitet seinen ersten olympischen Wettkampf am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, über 1000 Meter. Sein zweiter Start folgt am 19. Februar 2026 über seine Paradedistanz 1500 Meter. Die Rennen werden live im deutschen Fernsehen übertragen.
Welche Erfolge hat Finn Sonnekalb bisher erzielt?
Sonnekalb gewann drei Goldmedaillen bei den Olympischen Jugendspielen 2024, wurde dreifacher Junioren-Weltmeister 2025 und lief in seiner ersten Weltcup-Saison bereits dreimal aufs Podium. Er stellte deutsche Rekorde über 1000 m (1:06,48 Min.) und Junioren-Weltrekorde über 1500 m (1:41,33 Min.) auf.
Warum ist Finn Sonnekalb so wichtig für den deutschen Eisschnelllauf?
Deutschland wartet seit 16 Jahren auf eine olympische Medaille im Eisschnelllauf. Die letzte Goldmedaille datiert aus dem Jahr 2010. Finn Sonnekalb ist der erste deutsche Eisschnellläufer seit langer Zeit, der realistisch um Olympia-Medaillen mitlaufen kann und könnte diese historische Durststrecke beenden.
Was ist die besondere Geschichte mit Finn Sonnekalbs Vater?
Finn Sonnekalbs Vater Gerrit Schädler versprach seinem Sohn 2024, mit dem Fahrrad von Erfurt nach Mailand zu fahren, sollte dieser sich für Olympia 2026 qualifizieren. Dieses Versprechen löste er ein und legte über 1000 Kilometer auf dem Rad zurück, um seinen Sohn vor Ort zu unterstützen.
Wie sind Finn Sonnekalbs Medaillenchancen bei Olympia 2026?
Finn Sonnekalb zählt zu den Top-Favoriten auf eine Medaille, besonders über 1500 Meter. Er lief in dieser Saison bereits dreimal aufs Weltcup-Podium und stellte mehrere Rekorde auf. Experten warnen jedoch vor zu hohen Erwartungen aufgrund seines jungen Alters von nur 18 Jahren. Eine Top-Platzierung ist realistisch.
Wo kann man Finn Sonnekalbs Olympia-Rennen sehen?
Die Olympia-Rennen von Finn Sonnekalb werden live im deutschen Fernsehen übertragen. Das Erste (ARD) zeigt am 11. Februar 2026 ab 18:30 Uhr den 1000-Meter-Lauf. Auch ZDF, Eurosport und verschiedene Streaming-Plattformen bieten Übertragungen der Eisschnelllauf-Wettbewerbe an.
Fazit: Eine Nation hofft auf ihr Wunderkind
Finn Sonnekalb ist mehr als nur ein vielversprechendes Talent – er könnte die Zukunft des deutschen Eisschnelllaufs sein. Mit nur 18 Jahren hat er bereits beeindruckende Erfolge erzielt und sich einen Platz in der Weltspitze erkämpft. Seine Kombination aus außergewöhnlichem Talent, eiserner Mentalität und jugendlicher Unbeschwertheit macht ihn zu einem besonderen Athleten.
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand hat er nun die Chance, Geschichte zu schreiben. Eine Medaille würde nicht nur seine persönliche Karriere krönen, sondern auch eine 16-jährige deutsche Durststrecke im Eisschnelllauf beenden. Doch unabhängig vom Ergebnis hat Finn Sonnekalb bereits jetzt den deutschen Eisschnelllauf wieder hoffnungsvoll gemacht.
Mit der Unterstützung seines Vaters, der über 1000 Kilometer mit dem Fahrrad für ihn zurücklegte, und einer ganzen Nation im Rücken geht Sonnekalb entspannt und selbstbewusst an den Start. Am 11. Februar 2026 wird sich zeigen, ob aus dem Versprechen Realität wird. Deutschland wird gespannt zuschauen – und fest die Daumen drücken.
📌 Über den Autor: Dieser Artikel wurde von der Redaktion Welt der Legenden verfasst – Ihrem Portal für aktuelle Sport-Geschichten, Hintergründe und inspirierende Persönlichkeiten. Wir berichten täglich über die Ereignisse, die Deutschland bewegen.
Social Media Snippets
Twitter/X (280 Zeichen)
🏅 Finn Sonnekalb (18) startet am 11.02. bei #Olympia2026! Deutschlands Eisschnelllauf-Hoffnung will die 16-jährige Medaillen-Durststrecke beenden. Sein Vater radelte 1000 km aus Erfurt nach Mailand! 🚴♂️⛸️ #TeamDeutschland #MilanoCortina2026
LinkedIn (1300 Zeichen)
🌟 Finn Sonnekalb – Die Zukunft des deutschen Eisschnelllaufs bei Olympia 2026
Mit nur 18 Jahren steht Finn Sonnekalb vor seinem Olympia-Debüt und könnte eine historische Wende für den deutschen Eisschnelllauf einleiten. Nach 16 Jahren ohne olympische Medaille setzt Deutschland große Hoffnungen auf den Erfurter.
✅ 3x Gold bei Olympischen Jugendspielen 2024
✅ 3x Weltcup-Podium in erster Senioren-Saison
✅ Deutscher Rekord über 1000m (1:06,48 Min.)
✅ Junioren-Weltrekord über 1500m
Besonders berührend: Sein Vater Gerrit Schädler löste ein Versprechen ein und radelte 1000 km von Erfurt nach Mailand, um seinen Sohn vor Ort zu unterstützen.
Am 11. Februar 2026 startet Sonnekalb über 1000m, am 19. Februar folgt seine Paradedistanz 1500m. Experten wie Anni Friesinger-Postma bezeichnen ihn als «kleinen Diamanten».
Eine inspirierende Geschichte über Talent, Ehrgeiz und familiären Zusammenhalt. 🏅
#Olympia2026 #Eisschnelllauf #TeamDeutschland #FinnSonnekalb #Wintersport #MilanoCortina2026
Facebook (400 Zeichen)
❄️ Deutschlands große Hoffnung bei Olympia 2026! ❄️
Finn Sonnekalb (18) aus Erfurt ist die Sensation im Eisschnelllauf. Am 11. Februar startet er bei den Olympischen Spielen – Deutschland hofft auf die erste Medaille seit 16 Jahren!
Das Besondere: Sein Vater radelte 1000 km von Erfurt nach Mailand, um ihn zu unterstützen! 🚴♂️💙
Mehr zur bewegenden Geschichte ➡️ [Link]
#Olympia2026 #FinnSonnekalb #TeamDeutschland
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Geburtsdatum | 3. März 2007 |
| Alter | 18 Jahre |
| Heimat | Erfurt, Thüringen |
| Verein | ESC Erfurt |
| Paradedistanz | 1500 Meter |
| Olympia 2026 Starts | 11. Februar (1000m), 19. Februar (1500m) |
| Olympische Jugendspiele 2024 | 3x Gold (500m, 1500m, Massenstart) |
| Junioren-WM 2025 | 3x Gold (1000m, 1500m, Gesamt) |
| Weltcup-Podestplätze 2025/26 | 3 (1x Rang 2, 2x Rang 3) |
| Deutscher Rekord 1000m | 1:06,48 Minuten |
| Junioren-Weltrekord 1500m | 1:41,33 Minuten |
| Größter Konkurrent | Jordan Stolz (USA) |
| Bundestrainer | Aart van der Wulp |
| Besonderheit | Vater radelte 1000 km zur Unterstützung nach Mailand |