Super Bowl Halftime Show Bad Bunny: Der puertoricanische Superstar Bad Bunny hat beim Super Bowl 2026 Geschichte geschrieben, indem er als erster Künstler überhaupt eine Halbzeitshow komplett in spanischer Sprache präsentierte. Die Performance war eine Hommage an seine Heimat Puerto Rico und an Lateinamerika.

Hintergrund: Bad Bunny und die Super Bowl Halbzeitshow
Die Super Bowl Halbzeitshow ist eines der größten musikalischen Ereignisse der Welt. Millionen von Zuschauern verfolgen jedes Jahr die Auftritte internationaler Top-Stars. Die Wahl von Bad Bunny für die diesjährige Show war im Vorfeld mit Spannung erwartet worden, da er einer der populärsten Künstler der Gegenwart ist und sich in seiner Musik oft mit politischen und sozialen Themen auseinandersetzt. Die National Football League (NFL) setzt mit der Wahl von Künstlern wie Bad Bunny auch ein Zeichen für mehr Diversität und Inklusion. (Lesen Sie auch: Super Bowl 2026 Halbzeitshow Bad Bunny: 2026:…)
Bad Bunnys Auftritt: Eine Hommage an Puerto Rico
Bad Bunny nutzte die Bühne des Super Bowls, um seine Wurzeln zu feiern. Die Show war gespickt mit Anspielungen auf die puertoricanische Kultur, von den Bühnenbildern bis hin zu den Tänzen. Wie BBC News berichtet, gipfelte die 14-minütige Performance in einer Botschaft des Stolzes auf seine Heimat und einem Aufruf zur Einheit mit den USA. Gastauftritte von Lady Gaga und Ricky Martin sowie Cameo-Auftritte von Prominenten wie Pedro Pascal, Cardi B, Karol G und Jessica Alba, die auf der Veranda seiner berühmten Casita tanzten, rundeten die Show ab. Die Casita ist ein fester Bestandteil seiner Shows und soll ein traditionelles puertoricanisches Haus darstellen.
Bad Bunny, der laut Spotify im Jahr 2025 der weltweit meistgespielte Künstler war, wählte es, vor der Nennung der Nationen Mittel-, Süd- und Nordamerikas, eine Zeile auf Englisch zu sagen: «God bless America», während Tänzer ihre Flaggen trugen. Hinter ihnen stand eine Botschaft auf einer Plakatwand: «Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe», und er hielt am Ende des Segments einen Football mit dem Slogan auf Englisch hoch: «Together, We Are America.» (Lesen Sie auch: Trump Bad Bunny: Trumps Wutrede nach Super…)
Reaktionen auf die Super Bowl Halftime Show von Bad Bunny
Die Reaktionen auf die Super Bowl Halftime Show Bad Bunny fielen gemischt aus. Während viele Zuschauer die Show als eine gelungene und kraftvolle Darstellung der lateinamerikanischen Kultur lobten, gab es auch Kritik. So äußerte sich beispielsweise der ehemalige US-Präsident Donald Trump negativ über den Auftritt.
Laut Variety versprach Bad Bunny vor der Apple Music Super Bowl Halftime Show, dass «die Welt tanzen wird», und seine freudige, aufwendige, unentschuldbare, einheitsstiftende Performance enttäuschte nicht, als er – mit Lady Gaga, Ricky Martin und vielen mehr – durch ein Medley seiner Songs raste und sie und sich selbst vielen der mehr als 125 Millionen Zuschauern vorstellte. Die Show war von der Tradition Lateinamerikas und besonders seiner Heimat Puerto Rico durchdrungen, da das aufwendige Bühnenbild ein nachgebautes Zuckerrohrfeld und eine Puerto Rico Vecindad mit einem Friseurladen, einem Spirituosengeschäft und der ikonischen «Casita» umfasste, dem kleinen Haus, in dem Bad Bunny im Sommer seiner Puerto Rico Konzertreihe im letzten Sommer (in der Bad Bunny Titelgeschichte von Variety im Juni 2025) prominente Gäste empfing. (Lesen Sie auch: Olympia Live: Österreichische Erfolge und ein schwerer…)
Was bedeutet Bad Bunnys Auftritt für die Zukunft?
Bad Bunnys Auftritt beim Super Bowl ist ein wichtiger Meilenstein für die lateinamerikanische Musik und Kultur. Er hat gezeigt, dass Musik keine Grenzen kennt und dass auch Künstler, die nicht auf Englisch singen, ein Millionenpublikum erreichen können. Es ist zu erwarten, dass sein Erfolg auch anderen lateinamerikanischen Künstlern den Weg ebnen wird und dass die Super Bowl Halbzeitshow auch in Zukunft ein Ort für kulturelle Vielfalt sein wird. Der Auftritt könnte auch dazu beitragen, das Verständnis und die Wertschätzung für die puertoricanische Kultur in den USA und weltweit zu fördern. Die offizielle Tourismusseite von Puerto Rico bietet weitere Einblicke in die Kultur und Geschichte der Insel.

Die wichtigsten Fakten zur Super Bowl Halftime Show 2026
| Fakt | Details |
|---|---|
| Künstler | Bad Bunny |
| Sprache | Spanisch (komplett) |
| Gastauftritte | Lady Gaga, Ricky Martin |
| Thema | Hommage an Puerto Rico und Lateinamerika |
| Kritik | Donald Trump |
Häufig gestellte Fragen zu super bowl halftime show bad bunny
Warum war Bad Bunny der Hauptact der Super Bowl Halftime Show 2026?
Bad Bunny ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler der Welt. Seine Musik bricht regelmäßig Rekorde, und er hat eine riesige Fangemeinde. Die NFL wollte mit ihm ein Zeichen für Diversität setzen und ein jüngeres Publikum ansprechen. (Lesen Sie auch: Enrique Iglesias: Lateinamerikanische Künstler erobern)
Was war das Besondere an Bad Bunnys Super Bowl Halftime Show?
Das Besondere war, dass Bad Bunny als erster Künstler überhaupt eine komplette Halbzeitshow auf Spanisch performte. Er nutzte die Bühne, um seine Wurzeln zu feiern und eine Botschaft der Einheit und des Stolzes auf Lateinamerika zu vermitteln.
Wie wurde Bad Bunnys Super Bowl Halftime Show aufgenommen?
Die Reaktionen waren gemischt. Viele lobten die Show als eine kraftvolle und authentische Darstellung der lateinamerikanischen Kultur. Es gab aber auch Kritik, vor allem von konservativer Seite, die den spanischen Gesang als unamerikanisch empfanden.
Welche Bedeutung hat Bad Bunnys Auftritt für die lateinamerikanische Musikindustrie?
Sein Auftritt ist ein wichtiger Meilenstein, da er die lateinamerikanische Musik einem Millionenpublikum präsentierte und zeigte, dass Musik keine Sprachbarrieren kennt. Es wird erwartet, dass dies anderen lateinamerikanischen Künstlern den Weg ebnen wird.
Wie hat Donald Trump auf die Super Bowl Halftime Show von Bad Bunny reagiert?
Donald Trump äußerte sich negativ über Bad Bunnys Auftritt und bezeichnete die Show als «schrecklich». Seine Kritik stieß auf breite Ablehnung, da viele ihm vorwarfen, die lateinamerikanische Kultur zu missachten.
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