Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social erneut für Kontroversen gesorgt. Ein von ihm gepostetes Video, das Barack und Michelle Obama in rassistischer Weise als Affen darstellt, hat massive Empörung und Kritik ausgelöst.

Truth Social: Hintergrund und Kontext
Truth Social ist eine Social-Media-Plattform, die von der Trump Media & Technology Group (TMTG) gegründet wurde. Sie wurde im Februar 2022 gestartet und positioniert sich als Alternative zu etablierten Plattformen wie Twitter und Facebook. Ein zentrales Versprechen von Truth Social ist die Wahrung der Meinungsfreiheit, was Kritiker jedoch als Deckmantel für die Verbreitung von Falschinformationen und Hassreden sehen. Donald Trump nutzt Truth Social intensiv, um seine Botschaften zu verbreiten und mit seinen Anhängern zu kommunizieren. Die Plattform hat eine treue Nutzerbasis, steht aber auch regelmäßig in der Kritik wegen ihrer laxen Moderationsrichtlinien. (Lesen Sie auch: Alcatraz: Geschichte, Legenden und Flucht vom Teufelsfelsen)
Aktuelle Entwicklung: Trump-Video sorgt für Eklat
Am 6. Februar 2026 veröffentlichte Donald Trump auf seinem Truth Social-Kanal ein Video, das innerhalb kürzester Zeit für einen Sturm der Entrüstung sorgte. Der Clip beginnt mit altbekannten Vorwürfen über angeblichen Wahlbetrug bei der US-Präsidentschaftswahl 2020. Ein Insider spricht über mutmaßliche Manipulationen von Wahlmaschinen. Nach etwa einer Minute kommt es zu einem Bruch: Plötzlich erscheinen Barack Obama und Michelle Obama als Affen in einer Dschungelszenerie, untermalt von der Melodie von „The Lion Sleeps Tonight“. Das Video endet unmittelbar danach.
Die kurze Sequenz mit den Obamas löste Entsetzen und Empörung aus. Es handelt sich um eine offensichtlich KI-generierte Darstellung. Die Darstellung Schwarzer Menschen als Affen gilt als historisch belastetes, rassistisches Bildmotiv. Entsprechend scharf ist die Kritik aus Politik, Medien und sozialen Netzwerken. (Lesen Sie auch: Es ist einfach besser Trump dreht an…)
Reaktionen, Stimmen und Einordnung
Die Reaktionen auf Trumps Video fielen überwiegend negativ aus. Politiker, Medien und Nutzer sozialer Netzwerke verurteilten den Clip als rassistisch und widerlich. Auf dem regierungskritischen X-Konto «Republicans against Trump» hieß es: «Trump hat gerade ein Video auf Truth Social gepostet, das ein rassistisches Bild von Barack und Michelle Obama als Affen enthält. Tiefer geht es nicht.»
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die rassistische Darstellung der Obamas, sondern auch gegen die Tatsache, dass Trump seine Plattform Truth Social erneut für die Verbreitung von Hass und Hetze missbraucht. Kritiker werfen ihm vor, bewusst rassistische Ressentiments zu schüren, um seine Anhänger zu mobilisieren und von seinen eigenen Problemen abzulenken. (Lesen Sie auch: Donald Trump Biography Wealth Scandals Family Career)
Truth Social: Was bedeutet das? / Ausblick
Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Rolle von Social-Media-Plattformen bei der Verbreitung von Hassreden und Falschinformationen. Truth Social steht seit seiner Gründung in der Kritik, zu wenig gegen solche Inhalte zu unternehmen. Der Fall Trump-Obama zeigt, dass die Plattform weiterhin ein Nährboden für rassistische und hetzerische Äußerungen ist.Es ist jedoch zu erwarten, dass die Kritik an der Plattform und ihren Moderationsrichtlinien weiter zunehmen wird. Auch die Frage, inwieweit Trump für die von ihm verbreiteten Inhalte verantwortlich gemacht werden kann, wird weiterhin diskutiert werden.
Die Kontroverse um das Obama-Video zeigt, dass die Auseinandersetzung um Rassismus und Hassreden in den sozialen Medien noch lange nicht beendet ist. Es bedarf weiterhin einer kritischen Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen und einer konsequenten Bekämpfung von Hass und Hetze im Netz. (Lesen Sie auch: Trump Bedingungen Israel stimmt 60-tägige Waffenruhe zu)

Daten und Fakten im Überblick
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Fakten im Zusammenhang mit dem Vorfall zusammen:
| Datum | Ereignis | Reaktionen |
|---|---|---|
| 06.02.2026 | Trump postet Obama-Affen-Video auf Truth Social | Massive Kritik und Empörung in Politik, Medien und sozialen Netzwerken |
| 06.02.2026 | «Republicans against Trump» kritisiert das Video als rassistisch | Forderungen nach Konsequenzen für Trump und Truth Social |
Weiterführende Quellen
Aktuelle und vertiefende Informationen zum Thema Truth Social finden Sie bei diesen Quellen: (Lesen Sie auch: Wie stark wäre die NATO ohne die…)
Häufig gestellte Fragen zu truth social
Was ist Truth Social?
Truth Social ist eine Social-Media-Plattform, die von der Trump Media & Technology Group (TMTG) gegründet wurde. Sie wurde im Februar 2022 gestartet und positioniert sich als Alternative zu etablierten Plattformen wie Twitter und Facebook, wobei sie besonderen Wert auf Meinungsfreiheit legt.
Warum ist Truth Social umstritten?
Truth Social steht in der Kritik, weil sie laxere Moderationsrichtlinien als andere Plattformen hat. Kritiker bemängeln, dass dies zur Verbreitung von Falschinformationen, Hassreden und Verschwörungstheorien führt. Zudem wird die Plattform oft mit politischer Propaganda in Verbindung gebracht.
Was wird Donald Trump vorgeworfen?
Donald Trump wird vorgeworfen, auf Truth Social ein rassistisches Video veröffentlicht zu haben, das Barack und Michelle Obama als Affen darstellt. Dies hat zu massiver Kritik und Empörung geführt, da die Darstellung Schwarzer Menschen als Affen als historisch belastetes, rassistisches Bildmotiv gilt.
Wie haben andere auf Trumps Post reagiert?
Die Reaktionen auf Trumps Post waren überwiegend negativ. Politiker, Medien und Nutzer sozialer Netzwerke verurteilten das Video als rassistisch und widerlich. Es gab Forderungen nach Konsequenzen für Trump und Truth Social.
Welche Konsequenzen könnte der Vorfall haben?
Der Vorfall könnte zu einer verstärkten Kritik an Truth Social und ihren Moderationsrichtlinien führen. Es ist auch möglich, dass Trump selbst rechtliche Konsequenzen drohen, beispielsweise wegen der Verbreitung von Hassreden. Die Debatte über die Verantwortung von Social-Media-Plattformen für die von ihnen verbreiteten Inhalte dürfte ebenfalls neu entfacht werden.
