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© 2026 Maik Möhring Media
Startseite » Blog » "Stark pleistozänes Aroma": Warum Forscher einen Eintopf aus 50.000 Jahre altem Bisonfleisch aßen
Panorama

Blue Babe Bison: Forscher Aßen Uraltes Bisonfleisch!

Maik Möhring
Last updated: 6. Februar 2026 12:14
By Maik Möhring
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⏱️ Lesezeit: 12 Min.
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📅 Aktualisiert: 6. Februar 2026
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✅ Geprüft

Blue Babe Bison ist der Spitzname einer außergewöhnlich gut erhaltenen Mumie eines Steppenbisons (Bison priscus), die 1979 in der Nähe von Fairbanks, Alaska, entdeckt wurde. Ihr geschätztes Alter von etwa 36.000 Jahren (ursprünglich auf 50.000 Jahre geschätzt) und der bemerkenswerte Zustand ihres Fleisches führten dazu, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern während ihrer Untersuchung im Jahr 1984 eine kleine Menge davon kostete.

Blue Babe Bison
Symbolbild: Blue Babe Bison (Bild: Picsum)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Die Entdeckung von Blue Babe Bison
  • Warum aßen die Forscher Blue Babe Bison?
  • Was ist Vivianit und wie beeinflusste es Blue Babe Bison?
  • Wie alt ist Blue Babe Bison wirklich?
  • Welche wissenschaftliche Bedeutung hat Blue Babe Bison?
  • Die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Blue Babe Bison Forschung
  • Die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Blue Babe Bison Forschung
  • Die Chronologie der Blue Babe Bison Entdeckung und Forschung
  • Wie funktioniert die Radiokohlenstoffdatierung von blue babe bison?
  • Weiterführende Quellen
  • Häufig gestellte Fragen zu blue babe bison
  • Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • «Blue Babe» ist eine Bisonmumie aus der Eiszeit, die in Alaska gefunden wurde.
  • Wissenschaftler haben 1984 einen Teil des Fleisches probiert, nachdem es 36.000 Jahre lang gefroren war.
  • Die ungewöhnliche blaue Farbe des Fleisches rührte von Vivianit, einem Eisenphosphat-Mineral.
  • Die Entdeckung lieferte wertvolle Einblicke in das pleistozäne Ökosystem Alaskas.

Die Entdeckung von Blue Babe Bison

Die Geschichte von Blue Babe Bison beginnt im Jahr 1979, als ein Goldgräber in der Nähe von Fairbanks, Alaska, während seiner Arbeit auf eine ungewöhnliche Entdeckung stieß. Im Permafrostboden, der seit Jahrtausenden gefroren war, fand er die teilweise Mumie eines Steppenbisons. Der Zustand des Tieres war bemerkenswert. Teile des Fells, der Haut und sogar des Fleisches waren noch erhalten. Die Entdeckung erregte schnell die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Paläontologen, die sich auf die Untersuchung von Überresten aus der Eiszeit spezialisiert hatten. Die Bisonmumie wurde aufgrund der bläulichen Färbung einiger Teile ihres Fleisches, die durch die Bildung von Vivianit, einem Eisenphosphat-Mineral, verursacht wurde, liebevoll «Blue Babe» genannt.

Die Bergung von Blue Babe Bison war ein sorgfältiger Prozess. Das Team musste den Permafrost vorsichtig auftauen und die Mumie bergen, ohne sie weiter zu beschädigen. Nach der Bergung wurde Blue Babe in die University of Alaska Fairbanks gebracht, wo sie einer Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen wurde. Diese Studien zielten darauf ab, das Alter des Bisons zu bestimmen, mehr über seine Lebensweise und seine Todesursache zu erfahren und Einblicke in das pleistozäne Ökosystem Alaskas zu gewinnen. Die Analyse ergab, dass Blue Babe Bison zu Lebzeiten ein gesundes, erwachsenes Tier war. Die Forscher konnten anhand der erhaltenen Mageninhalte auch etwas über seine Ernährung erfahren. Die Untersuchung ergab, dass Blue Babe sich hauptsächlich von Gräsern und Seggen ernährte, was darauf hindeutet, dass die Region zu dieser Zeit eine Graslandschaft war.

Warum aßen die Forscher Blue Babe Bison?

Der ungewöhnlich gut erhaltene Zustand von Blue Babe Bison weckte bei den Forschern nicht nur wissenschaftliches Interesse, sondern auch eine gewisse Neugier. Das Fleisch der Mumie war so gut erhalten, dass es fast wie frisch aussah. Dies veranlasste eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Dale Guthrie, einem Professor für Zoologie an der University of Alaska Fairbanks, dazu, einen ungewöhnlichen Schritt zu unternehmen: Sie beschlossen, einen Teil des Fleisches zu probieren. Die Entscheidung, Blue Babe Bison zu essen, war natürlich nicht leichtfertig getroffen worden. Die Forscher waren sich der potenziellen Risiken bewusst, die mit dem Verzehr von Fleisch verbunden sind, das so lange gefroren war. Sie berücksichtigten sorgfältig die möglichen bakteriellen Kontaminationen und andere gesundheitliche Bedenken. Letztendlich kamen sie jedoch zu dem Schluss, dass die wissenschaftliche Neugier und die Möglichkeit, ein einzigartiges sensorisches Erlebnis zu machen, die potenziellen Risiken überwogen.

Die Zubereitung des 36.000 Jahre alten Bisons war ein unkonventionelles kulinarisches Abenteuer. Die Wissenschaftler schnitten kleine Stücke von Blue Babe Bison ab und kochten sie. Dr. Guthrie beschrieb den Geschmack als «erdig» und «moschusartig», aber insgesamt durchaus genießbar. Er verglich ihn sogar mit dem Geschmack von zähem Rindfleisch. Obwohl der Verzehr von Blue Babe Bison sicherlich eine ungewöhnliche Erfahrung war, betonten die Forscher, dass ihr Hauptziel darin bestand, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Sie glaubten, dass das Probieren des Fleisches ihnen helfen könnte, ein besseres Verständnis für die Konservierungsprozesse zu entwickeln, die über Zehntausende von Jahren stattgefunden hatten. Darüber hinaus waren sie neugierig, wie sich der Geschmack des Fleisches im Laufe der Zeit verändert hatte. (Lesen Sie auch: Weather: Schnee und Kälte im Anmarsch –…)

Was ist Vivianit und wie beeinflusste es Blue Babe Bison?

Die bläuliche Färbung des Fleisches von Blue Babe Bison war auf das Vorhandensein von Vivianit zurückzuführen, einem Eisenphosphat-Mineral. Vivianit bildet sich, wenn Eisen, Phosphat und Wasser unter bestimmten Bedingungen zusammenkommen. Im Fall von Blue Babe Bison entstand Vivianit durch die Reaktion von Eisen aus dem Blut des Bisons mit Phosphaten aus seinem Gewebe. Das kalte, feuchte Klima Alaskas begünstigte die Bildung von Vivianit, und das Mineral kristallisierte im Laufe der Jahrtausende im Fleisch des Bisons aus. Vivianit ist nicht giftig und stellt keine Gefahr für den Verzehr dar. Es veränderte jedoch das Aussehen des Fleisches und verlieh ihm die charakteristische blaue Farbe, die dem Bison seinen Spitznamen gab. Das Vorhandensein von Vivianit trug auch dazu bei, das Fleisch von Blue Babe Bison zu konservieren. Das Mineral wirkte als eine Art natürliches Konservierungsmittel, das das Wachstum von Bakterien hemmte und den Verfall verlangsamte.

Die Bildung von Vivianit ist ein relativ häufiges Phänomen bei Fossilien und anderen organischen Überresten, die über lange Zeiträume im Boden vergraben waren. Es ist jedoch selten, dass Vivianit in so großen Mengen und in so gut erhaltenem Gewebe vorkommt wie bei Blue Babe Bison. Dies macht Blue Babe Bison zu einem einzigartigen und wertvollen wissenschaftlichen Fund. Die Untersuchung von Vivianit in Blue Babe Bison hat Forschern geholfen, mehr über die chemischen Prozesse zu erfahren, die bei der Fossilisation ablaufen. Darüber hinaus hat es Einblicke in die Umweltbedingungen gegeben, die zur Erhaltung von organischen Überresten über lange Zeiträume beitragen.

Wie alt ist Blue Babe Bison wirklich?

Die ursprüngliche Schätzung des Alters von Blue Babe Bison lag bei etwa 50.000 Jahren. Diese Schätzung basierte auf Radiokohlenstoffdatierungen von Knochen und anderen organischen Materialien, die in der Nähe des Bisons gefunden wurden. Spätere Forschungen und genauere Datierungsmethoden haben das geschätzte Alter jedoch auf etwa 36.000 Jahre korrigiert. Obwohl Blue Babe Bison nicht ganz so alt ist wie ursprünglich angenommen, ist er immer noch ein bemerkenswertes Exemplar. 36.000 Jahre sind ein erheblicher Zeitraum, und Blue Babe Bison bietet einen seltenen Einblick in das Leben und die Umwelt der Eiszeit.

Die Datierung von Fossilien und anderen archäologischen Funden ist ein komplexer Prozess, der eine Vielzahl von Techniken umfasst. Die Radiokohlenstoffdatierung ist eine der gebräuchlichsten Methoden, aber sie hat ihre Grenzen. Radiokohlenstoff datiert organisches Material anhand des Zerfalls von Kohlenstoff-14, einem radioaktiven Isotop des Kohlenstoffs. Kohlenstoff-14 hat eine Halbwertszeit von etwa 5.730 Jahren, was bedeutet, dass er nach dieser Zeitspanne zur Hälfte zerfallen ist. Nach etwa 50.000 Jahren ist die Menge an Kohlenstoff-14 in einer Probe so gering, dass es schwierig ist, das Alter genau zu bestimmen. Für ältere Proben verwenden Wissenschaftler andere Datierungsmethoden, wie z. B. die Uran-Blei-Datierung oder die Kalium-Argon-Datierung. Diese Methoden datieren Gesteine und Mineralien anhand des Zerfalls anderer radioaktiver Isotope mit längeren Halbwertszeiten.

Welche wissenschaftliche Bedeutung hat Blue Babe Bison?

Die Entdeckung und Untersuchung von Blue Babe Bison hat einen bedeutenden Beitrag zu unserem Verständnis des pleistozänen Ökosystems Alaskas geleistet. Blue Babe Bison lieferte wertvolle Informationen über die Lebensweise, Ernährung und Umweltbedingungen von Steppenbisons vor etwa 36.000 Jahren. Die Analyse der Mageninhalte von Blue Babe Bison ergab, dass sich das Tier hauptsächlich von Gräsern und Seggen ernährte. Dies deutet darauf hin, dass die Region zu dieser Zeit eine Graslandschaft war, ähnlich der heutigen arktischen Tundra. Die Untersuchung des Fells und der Haut von Blue Babe Bison lieferte Einblicke in die Anpassungen, die Steppenbisons entwickelt hatten, um in der kalten, rauen Umgebung der Eiszeit zu überleben. Die dicke Fellschicht schützte den Bison vor der Kälte, und die dunkle Farbe des Fells half ihm, Sonnenwärme zu absorbieren. (Lesen Sie auch: нурлан сабуров: Nurlan Saburov: Einreise nach Russland…)

Blue Babe Bison ist auch ein wertvolles Exemplar für die Untersuchung von Konservierungsprozessen. Der bemerkenswert gute Erhaltungszustand des Bisons ermöglichte es den Forschern, die chemischen und physikalischen Prozesse zu untersuchen, die zur Erhaltung organischer Überreste über lange Zeiträume beitragen. Die Bildung von Vivianit im Fleisch von Blue Babe Bison spielte eine wichtige Rolle bei der Verhinderung des Verfalls und der Erhaltung des Gewebes. Die Untersuchung von Blue Babe Bison hat auch dazu beigetragen, unser Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels auf Permafrostböden zu verbessern. Der Permafrostboden, in dem Blue Babe Bison gefunden wurde, taut aufgrund der steigenden Temperaturen auf. Dies setzt organische Stoffe frei, die seit Jahrtausenden gefroren waren, was zu Treibhausgasemissionen und anderen Umweltproblemen führen kann.

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Blue Babe Bison Forschung

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Blue Babe Bison Forschung

  1. Ernährungsgewohnheiten: Die Analyse des Mageninhalts von Blue Babe Bison bestätigte, dass sich das Tier von Gräsern und Seggen ernährte, was die Annahme einer grasbewachsenen Landschaft in Alaska während des Pleistozäns stützt.
  2. Anpassung an die Kälte: Das dichte Fell und die Haut lieferten Einblicke in die Anpassungen, die Steppenbisons entwickelten, um in der kalten Eiszeit zu überleben.
  3. Konservierungsprozesse: Die Bildung von Vivianit trug erheblich zur Konservierung des Fleisches bei und ermöglichte es den Forschern, die chemischen Prozesse zu untersuchen, die zur Erhaltung organischer Überreste über lange Zeiträume beitragen.
  4. Klimawandel-Auswirkungen: Die Untersuchung des Permafrostbodens, in dem Blue Babe Bison gefunden wurde, trug zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels auf die Freisetzung organischer Stoffe und Treibhausgasemissionen bei.
  5. Einzigartiges Exemplar: Blue Babe Bison ist ein einzigartiges und wertvolles wissenschaftliches Exemplar, das einen seltenen Einblick in das Leben und die Umwelt der Eiszeit bietet.
💡 Wichtig zu wissen

Die Geschichte von Blue Babe Bison unterstreicht die Bedeutung von interdisziplinärer Forschung. Paläontologen, Geologen, Chemiker und andere Wissenschaftler arbeiteten zusammen, um das Geheimnis von Blue Babe Bison zu lüften. Ihre gemeinsame Expertise ermöglichte es ihnen, ein umfassendes Verständnis des Bisons, seiner Umwelt und der Prozesse, die zu seiner Erhaltung führten, zu entwickeln.

Die Chronologie der Blue Babe Bison Entdeckung und Forschung

1979
Entdeckung

Ein Goldgräber findet Blue Babe Bison im Permafrostboden in der Nähe von Fairbanks, Alaska.

1984
Verkostung

Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Dale Guthrie probiert eine kleine Menge des Fleisches von Blue Babe Bison.

1980er-1990er
Forschung

Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen werden durchgeführt, um das Alter, die Ernährung und die Umweltbedingungen des Bisons zu bestimmen. (Lesen Sie auch: Aj Styles Wwe: Karriereende oder AEW-Wechsel?)

Gegenwart
Weiterhin von Bedeutung

Blue Babe Bison bleibt ein wichtiges Forschungsobjekt und ein Symbol für die wissenschaftliche Neugier und die Bedeutung der Erhaltung von Fossilien.

Blue Babe Bison
Symbolbild: Blue Babe Bison (Bild: Picsum)

Wie funktioniert die Radiokohlenstoffdatierung von blue babe bison?

Die Radiokohlenstoffdatierung, auch bekannt als C14-Datierung, basiert auf dem Zerfall des radioaktiven Kohlenstoffisotops Kohlenstoff-14 (14C). Lebende Organismen nehmen während ihres Lebens Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf, einschließlich einer geringen Menge an 14C. Sobald ein Organismus stirbt, hört er auf, Kohlenstoff aufzunehmen, und die Menge an 14C in seinen Überresten beginnt mit einer bekannten Halbwertszeit von etwa 5.730 Jahren zu zerfallen. Indem Wissenschaftler das Verhältnis von 14C zu stabilem Kohlenstoff (12C) in einer Probe messen, können sie schätzen, wie lange der Organismus tot ist. Bei der Datierung von Blue Babe Bison wurde diese Methode verwendet, um das Alter des Bisons zu bestimmen, indem das Verhältnis von 14C zu 12C in seinen Knochen und anderen organischen Materialien gemessen wurde. Diese Technik ist besonders nützlich für die Datierung organischer Materialien, die bis zu etwa 50.000 Jahre alt sind. Bei älteren Proben werden andere radiometrische Datierungsmethoden verwendet, da die Menge an verbleibendem 14C zu gering ist, um genau gemessen zu werden.

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Weiterführende Quellen

Aktuelle und vertiefende Informationen zum Thema Blue Babe Bison finden Sie bei diesen Quellen: (Lesen Sie auch: Kryptowährungen Bitcoin: Absturz und Unsicherheit am Markt)

  • scinexx
  • Spektrum der Wissenschaft
  • Max-Planck-Gesellschaft

Häufig gestellte Fragen zu blue babe bison

Was ist blue babe bison?

Blue Babe Bison ist der Spitzname einer außergewöhnlich gut erhaltenen Mumie eines Steppenbisons (Bison priscus), die 1979 in Alaska entdeckt wurde. Ihr geschätztes Alter beträgt etwa 36.000 Jahre, und ihr Fleisch war so gut erhalten, dass Wissenschaftler es probiert haben.

Wie wurde Blue Babe Bison entdeckt?

Blue Babe Bison wurde 1979 von einem Goldgräber in der Nähe von Fairbanks, Alaska, entdeckt. Die Mumie war im Permafrostboden eingefroren und daher außergewöhnlich gut erhalten. Der Fund erregte schnell die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern.

Warum hat das Fleisch von Blue Babe Bison eine blaue Farbe?

Die bläuliche Färbung des Fleisches von Blue Babe Bison wurde durch das Vorhandensein von Vivianit verursacht, einem Eisenphosphat-Mineral. Vivianit bildete sich durch die Reaktion von Eisen aus dem Blut des Bisons mit Phosphaten aus seinem Gewebe im gefrorenen Zustand.

Was war der Zweck des Verzehrs von Blue Babe Bison durch Wissenschaftler?

Die Wissenschaftler aßen Blue Babe Bison nicht aus reiner Sensationslust. Sie wollten ein besseres Verständnis für die Konservierungsprozesse gewinnen, die über Zehntausende von Jahren stattgefunden hatten, und erfahren, wie sich der Geschmack des Fleisches im Laufe der Zeit verändert hatte.

Welche Bedeutung hat Blue Babe Bison für die Wissenschaft?

Blue Babe Bison liefert wertvolle Informationen über das pleistozäne Ökosystem Alaskas, die Lebensweise und Ernährung von Steppenbisons, die Konservierungsprozesse von organischen Überresten und die Auswirkungen des Klimawandels auf Permafrostböden. Es ist ein einzigartiges und wichtiges Forschungsobjekt. (Lesen Sie auch: John Lithgow Rowling: Kritik an Rowlings Trans-Ansichten?)

Fazit

Die Geschichte von Blue Babe Bison ist eine faszinierende Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, ungewöhnlichen Entscheidungen und wertvollen Erkenntnissen über die Vergangenheit. Die Entdeckung der Bisonmumie und die anschließende Forschung haben unser Verständnis des pleistozänen Ökosystems Alaskas erheblich erweitert. Die Tatsache, dass Wissenschaftler einen Teil des Fleisches probierten, mag ungewöhnlich erscheinen, aber sie unterstreicht das Engagement der Forscher, die Grenzen des Wissens zu erweitern. Blue Babe Bison bleibt ein wichtiges Forschungsobjekt und ein Symbol für die Bedeutung der Erhaltung von Fossilien für zukünftige Generationen. Die Geschichte von Blue Babe Bison erinnert uns daran, dass selbst die ungewöhnlichsten Entdeckungen wertvolle Einblicke in unsere Welt und ihre Geschichte liefern können.

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