Jason Bateman ist offenbar in ein mehr als ein unangenehmes Fettnäpfchen im Gespräch mit Musikerin Charli XCX getreten. So tätigte er fragwürdige Aussagen über Mutterschaft und die Suche nach dem richtigen Partner.

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Es kann schnell zu einem heiklen Thema werden: Männer, die Frauen zu ihrem Kinderwunsch befragen und ihnen dann noch Ratschläge mit auf den Weg geben. In genau so eine Situation ist Charli XCX, 33, im Podcast «Smartless» von Jason Bateman, 57, Will Arnett, 55, und Sean Hayes, 55, geraten – im Gespräch sprechen die vier über Beziehungen und Kinder und die Musikerin scheint sich für ihre Entscheidungen rechtfertigen zu müssen. (Lesen Sie auch: Charli XCX über Kinderwunsch und Konflikte)
Charlie XCX möchte keine Kinder
Es ist eine legitime und eigene Entscheidung, ob man Kinder möchte oder nicht. Im Gespräch mit den drei Schauspielern macht die «360»-Sängerin das sehr deutlich. Zunächst geht es noch darum, dass sie als Einzelkind aufgewachsen und dadurch immer sehr behütet gewesen sei. Auf die Frage von Bateman, ob sie deshalb lieber ein Kind bekommen wolle, das dadurch die gleichen Erfahrungen mache, oder lieber mehrere, entgegnet sie: «Eigentlich möchte ich gar keine Kinder.» Sie glaube zwar, dass sich das ändern könne, aber aktuell sei das nicht der Fall.
Sean Hayes entgegnet auf seine Frage «Warum?» direkt, dass es ihn eigentlich auch nichts angehe, und hält zustimmend fest: «Ich habe es eine Million Mal in der Show gesagt, dass ich es lieber bereuen würde, keine Kinder zu haben, als Kinder zu haben und es dann zu bereuen.» Dem pflichtet die Musikerin bei. Die «Fantasie» eines Babys gefalle ihr. «Ihm einen Namen zu geben, das klingt spaßig, aber vielleicht ist genau das der Grund, warum ich keins bekommen sollte – also, dass ich das als den coolsten Part wahrnehme. Vielleicht bin ich einfach noch nicht bereit, versteht ihr?» (Lesen Sie auch: Ihre Mutter spricht mit BILD – Ich…)

© Jerritt Clark
Jason Bateman stellt Entscheidung infrage
Während Hayes und Arnett das zu verstehen scheinen, hakt Bateman weiter nach. «All das könnte sich ändern», erklärt er. So habe seine Ehefrau Amanda Anka, 57, nie Kinder bekommen wollen, doch das habe sich geändert, als sie den «Arrested Development»-Star kennenlernte. Er wolle sich nicht selbst mit dieser Geschichte loben, aber damit Charli verdeutlichen: «Also vielleicht findest du noch jemanden.» (Lesen Sie auch: Jesy Nelson: Ehemalige Girlgroup-Sängerin bestätigt Trennung von…)

© Alberto Rodriguez

Das Fettnäpfchen ist riesig, denn offenbar weiß der 57-Jährige nicht, dass Charli mit «The 1975»-Schlagerzeuger George Daniel, 35, seit 2025 verheiratet ist. Das macht sie ihm aber gerne klar: «Also, ich bin verheiratet» – den Moment überspielt der Hollywoodstar mit einem lässigen: «Ich sollte wohl häufiger eine Zeitung aufschlagen». Von dem peinlichen Augenblick lässt sich die Britin jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie könne verstehen, worauf er hinaus wolle und der «Ozark»-Darsteller versucht, die Lage weiter zu beruhigen, indem er auf ihren «nächsten Ehemann» anspielt, mit dem sie bestimmt «Kinder haben» möchte. (Lesen Sie auch: "Übermenschliche Leistung": 13-Jähriger rettet Familie von offenem…)
Im Internet stören sich Fans an den Aussagen des Schauspielers und kritisieren, dass Frauen solche Fragen nicht mehr gestellt werden sollten. So schreibt eine Person in die Kommentarfunktion des Podcasts: «Ich wünschte sie würden ihre Antwort darüber, dass sie keine Kinder haben möchte, einfach akzeptieren. ‚Vielleicht änderst du deine Meinung‘ ist nicht okay.» Weitere pflichten dem bei und merken an, dass verstanden werden müsse, dass nicht jeder Mensch Kinder möchte.
Verwendete Quelle: Podcast «Smartless» (Lesen Sie auch: BTS kündigen Netflix-Livestream-Konzert und Album-Dokumentation an)
Weiterführende Informationen
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